Eine neue Studie zeigt: Migrantische Familien stoßen beim Zugang zu Berliner Kitas auf systematische Barrieren. Intransparente Platzvergabe und Personalmangel verschärfen die Ungleichheit – und das ist nicht das einzige Problem.
In Berlin Charlottenburg sind Nachwuchskräfte der Feuerwehr durch rechtsextreme Chat-Nachrichten in den Fokus geraten. Der Extremismus-Beauftragte spricht klare Worte. Aufgedeckt wurde der Fall durch Meldung von besorgten Eltern.
Immer häufiger eskalieren Nachbarschaftskonflikte in Berlin zu rassistisch motivierten Bedrohungen und Angriffen. Die Fachstelle gegen Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt zählt 2024 nicht nur mehr, sondern auch gewaltsamere Fälle.
Erstmals seit Jahren sinkt in Berlin die Zahl ausländischer Einwohner leicht. Gleichzeitig wächst der Anteil der Deutschen mit Migrationserfahrung deutlich, entweder als Ausländer oder als Deutsche mit migrantischen Wurzeln. Was steckt dahinter?
Bis zum Schluss wurde mit juristischen Mitteln um die Umbenennung gestritten. Seit dem späten Freitagabend ist klar: Berlin hat künftig eine Anton-Wilhelm-Amo-Straße. Der Name „Mohrenstraße“ ist Geschichte.
Eine Alltagssituation: Kinder fassen etwas im Geschäft an. In diesem Fall folgt jedoch nicht eine Ermahnung, sondern es kommt zu einem körperlichen Angriff. Das Opfer ist eine Vietnamesin. Augenzeugin ist sich sicher: Das war Rassismus.
Die Berliner M*-Straße heißt nun offiziell Anton-Wilhelm-Amo-Straße. Hinter dieser Umbenennung steckt weit mehr als Symbolik: Es geht um Rassismus, koloniales Erbe und die Frage, wer Geschichte erzählen darf. Von Andrea-Vicky Amankwaa-Birago
Viele Politiker werden online beleidigt oder angefeindet. Andere Menschen werden wegen ihrer Hautfarbe, der Religion oder Weltanschauung angegriffen. Die Staatsanwaltschaft beobachtet eine Verschärfung der Diskursformen in sozialen Medien.
Die Aufarbeitung einer rechtsextremen Anschlagsserie in Neukölln beschäftigt Polizei, Justiz und Politik. Nun müssen zwei Täter in Haft. Erledigt ist das Thema damit noch lange nicht.
Termine beim Berliner Landesamt für Einwanderung sind oft über Monate vergeben und bei Betroffenen heiß begehrt. Daraus soll eine Behördenmitarbeiterin ein Geschäft gemacht haben: Termin gegen Geldzahlung. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.