Während des Bürgerkriegs wurde nicht nach Syrien abgeschoben. Im Juli fand erstmals wieder eine Rückführung statt. Nun hinterfragt der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte die neue Praxis – und die Lagebewertung für Syrien.
Hessen erteilt Islamunterricht – als Wissensvermittlung, wie man sagt. Etwas Vergleichbares mit dem Christen- oder Judentum gibt es nicht. Die islamische Religionsgemeinschaft Ditib sieht das kritisch und klagte dagegen. Jetzt hat das Gericht entschieden.
Sie sorgen dafür, dass das ägyptische Kairo nicht im Abfall versinkt: Die „Zabbaleen“ sammeln Müll, sortieren ihn und verarbeiten ihn weiter. Eine von ihnen ist die 35-jährige Sara. Für ihre Töchter wünscht sie sich Bildung und ein besseres Leben. Von Judith Kubitscheck
Die Türkei folgt Israel, dem Pionier bei medizinischem Cannabis. Die Religionsbehörde Diyanet hat sich noch nicht dazu geäußert. Doch was sagt eigentlich der Koran dazu? Von Adem Türkel
Viele Politiker werden online beleidigt oder angefeindet. Andere Menschen werden wegen ihrer Hautfarbe, der Religion oder Weltanschauung angegriffen. Die Staatsanwaltschaft beobachtet eine Verschärfung der Diskursformen in sozialen Medien.
Der Suizid eines 15-jährigen Schwarzen in der Justizvollzugsanstalt Ottweiler ist Thema einer Ausschuss-Sondersitzung im Saar-Landtag. Es gibt neue Details. Eine zentrale Frage bleibt: Ging dem Selbstmord Rassismus durch JVA-Bedienstete voraus?
Die Thüringer Landesregierung besetzt die Stelle des Antiziganismus-Beauftragten nicht neu. Kritiker sprechen von einem „fatalen Signal“ – und warnen vor einem Rückschritt im Kampf gegen tief verwurzelte Diskriminierung.
Der Anteil von Migranten auf dem sächsischen Arbeitsmarkt wächst. Das gilt auch für jene, die vor Krieg, Terror oder Hunger aus ihrer Heimat flüchteten. Neue Zahlen zeigen: Integration kein Sprint, sondern Marathon.
Emilia ist fünf, nächstes Jahr kommt sie in die Schule. Um den Start zu erleichtern, haben ihre Eltern Unterstützung gesucht, denn die Familie kommt aus der Ukraine. Elena Zaharkevich hilft mit Hausbesuchen – damit Sprachbarrieren wegfallen. Von Karen Miether
Deutschland hat mehr als eine Million Ukraine-Flüchtlinge aufgenommen. Über die Kosten für ihre Unterstützung wird heftig gestritten. In anderen Ländern ist ihre Beschäftigungsquote höher. Haben sie aber auch die besseren Lösungen?