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Agentur für Arbeit, Arbeitsamt, Gebäude, Arbeitslosigkeit
Bundesagentur für Arbeit (Archiv) © Tim Reckmann @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG

Fachkräfte

Mehr Hilfe bei Anerkennung ausländischer Abschlüsse

Die Bundesagentur für Arbeit warnt vor überzogenen Erwartungen an das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz. Zunächst einmal müsse Deutschland als Einwanderungsland bekanntgemacht werden. Bei der Anerkennung ausländischer Abschlüsse soll die neue Zentrale Servicestelle Berufsanerkennung unterstützen.

Dienstag, 18.02.2020, 5:20 Uhr|zuletzt aktualisiert: Montag, 17.02.2020, 15:50 Uhr Lesedauer: 1 Minuten  |   Drucken

Bundesregierung und Bundesagentur für Arbeit wollen ausländische Fachkräfte in Zukunft stärker bei der Anerkennung von Berufsabschlüssen unterstützen. Der Fachkräftemangel stelle schon heute in vielen Bereichen eine Wachstumsbremse dar, sagte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) dem „RedaktionsNetzwerk Deutschland“. Vor allem müssten inländische Potenziale genutzt werden: „Ergänzend dazu brauchen wir aber auch qualifizierte Zuwanderung aus dem Ausland.“

Kurz vor Inkrafttreten des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes am 1. März äußerte sich Heil zufrieden über die Einrichtung einer neuen „Zentralen Servicestelle Berufsanerkennung“ bei der Bundesagentur für Arbeit. Dort würden ausländische Fachkräfte, die in Deutschland arbeiten wollten, bei der Anerkennung ihrer Berufsabschlüsse unterstützt, erklärte der Minister. Die Servicestelle in Bonn wurde am gestrigen Montag offiziell eröffnet. Dem Bericht zufolge gibt es in Deutschland 1.400 unterschiedliche Stellen für die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse.

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Die Bundesagentur für Arbeit warnte vor überzogenen Erwartungen an das Fachkräfteeinwanderungsgesetz. Die Hoffnung der Bundesregierung, dass mithilfe des neuen Gesetzes mindestens 25.000 neue Fachkräfte pro Jahr nach Deutschland kommen werden, sei „ein ambitioniertes Ziel“, sagte Vorstandsmitglied Daniel Terzenbach den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks“. In den ersten Jahren werde es sicherlich schwer sein, dieses zu erreichen. „Wir müssen Deutschland erst einmal bekanntmachen als Einwanderungsland“, betonte Terzenbach. (epd/mig)

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