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Stern in der Nacht © yeowatzup @ flickr (CC 2.0), bearb. MiG

Lange Nacht der Religionen

Was glaubst du denn?

Am kommenden Wochenende gibt es in Berlin wieder die Gelegenheit, Buddhisten, Hindus, Alewiten, Muslimen, Juden oder Christen auf den Zahn zu fühlen. In der Langen Nacht der Religionen laden die Religionen Besucher ein, sich zu informieren und auch kritische Fragen zu stellen.

Freitag, 16.09.2016, 8:19 Uhr|zuletzt aktualisiert: Sonntag, 18.09.2016, 7:30 Uhr Lesedauer: 2 Minuten  |   Drucken

Mit einer Weißen Tafel der Religionen auf dem Gendarmenmarkt beginnt am Samstagmittag (17. September) die 5. Lange Nacht der Religionen in Berlin. Zwischen 13.00 und 14.00 Uhr kommen Menschen verschiedener Religionen auf dem Gendarmenmarkt an einem 25 m langen Tisch zusammen und laden alle Berliner ein, mit ihnen in lockerer Atmosphäre gemeinsam zu essen, zu trinken und miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Religionen wollen so zeigen, dass sie und das Miteinander der Religionen zu dieser Stadt gehören. Unmittelbar vor der Weißen Tafel lädt die Französische Gemeinde und die Sufi-Bewegung zu einem interreligiösen Gebet in die Französische Kirche (Gendarmenmarkt) ein.

In der Langen Nacht der Religionen öffnen in diesem Jahr fast 90 Religionsgemeinschaften und interreligiöse Initiativen im ganzen Berliner Stadtgebiet ihre Türen. „Sie laden alle Menschen ein, die religiöse Vielfalt in Berlin hautnah zu erleben“, heißt es in der Einladung der Veranstalter. Bis in die späte Nacht gibt es unter anderem über 34 Gottesdienste, Andachten und Meditationen, 30 Vorträge mit Diskussion, über 22 Führungen durch Gotteshäuser, 21 Konzerte, neun Podiumsdiskussionen, acht Lesungen, vier Ausstellungen, drei Workshops, drei Filmvorführungen oder ein Planspiel. An allen Veranstaltungsorten stehen Gläubige bereit, Fragen zu ihrem Glauben und zum Glaubensvollzug in ihren Religionen zu beantworten. Bei vielen Vorträgen und Podien geht es auch um Fragen zur Rolle der Religionen in unserer Gesellschaft oder ihrem Verhältnis zu den Werten der pluralen Demokratie.

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„Die teilnehmenden Religionsgemeinschaften und Initiativen freuen sich auf kritische Fragen und lebhafte Diskussionen“, teilen die Veranstalter in einer gemeinsamen Erklärung mit. Der Eintritt ist überall frei. Ihren Abschluss findet die Lange Nacht der Religionen um 23.00 Uhr mit einem Friedensgebet vor dem Deutschen Dom (Gendarmenmarkt). Während der Langen Nacht der Religionen im Jahr 2015 nahmen an die 10.000 Menschen die Einladung der Religionsgemeinschaften an.

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