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TV-Tipps des Tages

11.03.2016 – Syrien, Islam, Flüchtlinge, Iran, Juden, Israel, Ausländer, Terror

TV-Tipps des Tages sind: Iran - Öffnung des Gottesstaates; Per Knopfdruck ins Paradies - Selbstmordattentäter in Syrien: "Per Knopfdruck ins Paradies" ist ein intimes Portrait sehr unterschiedlicher Selbstmordattentäter, die für eine al-Qaida-Gruppe in Syrien gegen Regierungstruppen kämpfen

Von Freitag, 11.03.2016, 8:09 Uhr|zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 10.03.2016, 22:02 Uhr Lesedauer: 2 Minuten  |   Drucken

Per Knopfdruck ins Paradies – Selbstmordattentäter in Syrien
„Per Knopfdruck ins Paradies“ ist ein intimes Portrait sehr unterschiedlicher Selbstmordattentäter, die für eine al-Qaida-Gruppe in Syrien gegen Regierungstruppen kämpfen. Autor Paul Refsdal stellt uns Menschen vor wie den 26-jährigen britischen Konvertiten, der gerade erst eine Syrerin geheiratet hat und vor seinem „Einsatz“ nun in einen Gewissenskonflikt kommt. Oder einen Saudi, der gern singt und Grillhühnchen liebt – der seine kleine Tochter aber noch nie gesehen hat, weil ihm der Jihad keine Zeit dafür gelassen habe. Dieser beeindruckende Film zeigt die Innenansicht einer Gruppe von vier „Märtyrern“, die auf ihre letzte Mission warten. Eine Mission, die sie dort arabisch „Dugma“ nennen – so wie den „Schalter“, den sie für die Explosion drücken.

Der norwegische Journalist und Regisseur des Films, Paul Refsdal, hat mehr als 30 Jahre in Kriegsregionen gearbeitet. Sein letzter Film, „Taliban behind the masks“, entstand hinter den feindlichen Linien in Afghanistan. Diesmal hat er Zugang zu al-Qaida erhalten, konnte das tägliche Leben der Gruppen drehen. Eine Erkenntnis: Im Gegensatz zu dem Bild, das die al-Qaida in der Öffentlichkeit entwirft, sind die Protagonisten des Films nicht NUR überzeugte radikale Islamisten, sondern Menschen mit Schwächen, Fehlern und Selbstzweifeln. Fr, 11. Mär · 15:15-16:00 · WDR

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Iran – Öffnung des Gottesstaates
Mit dem Fall der Sanktionen Mitte Januar hat der Iran wieder die internationale Handelsbühne betreten, nach mehr als einem Jahrzehnt Isolation wegen seiner Atompolitik. Für die Iraner ein lang ersehnter Moment, ist doch die Infrastruktur veraltet und es mangelt an Konsumgütern.Auch der Westen hofft auf gute Geschäfte: Der Iran hat enormen Nachholbedarf und bietet mit seinen 80 Millionen Einwohnern einen riesigen Absatzmarkt. Doch kann die wirtschaftliche Öffnung auch zu gesellschaftlichen Veränderungen führen? Fr, 11. Mär · 18:00-18:30 · PHOENIX

Das zerrissene Leben – Zwischen Heimat und Emigration
Der Dokumentarfilm von Eva König und Michael Krawczyk erinnert an die Vertreibung der jüdischen Mitbürger Münchens während der nationalsozialistischen Diktatur. Die Autoren haben in den Vereinigen Staaten, in Großbritannien und Israel Zeitzeugen und deren Nachkommen interviewt, die über die erzwungene Emigration, den Verlust ihrer Heimat und das neue Leben in der Fremde berichten. Wenige Wochen nach der Machtübernahme begannen die Nationalsozialisten damit, alle Staatsorgane und gesellschaftlich relevanten Gruppen unter ihre Herrschaft zu zwingen. Fr, 11. Mär · 21:00-22:30 · ARD-alpha

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