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Ein reges kommen und gehen © James Cridland @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Ein reges kommen und gehen © James Cridland @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG

Studie

Einwanderung allein kann Fachkräftemangel nicht ausgleichen

Einer Studie zufolge wird bis zum Jahr 2030 das Erwerbspersonenpotential in Deutschland in Millionenhöhe zurückgehen. Um das auszugleichen, möchte die Bundesregierung eine Doppelstrategie fahren: inländischen Potentiale aktivieren und qualifizierte Einwanderung.

Freitag, 06.02.2015, 8:24 Uhr|zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 08.01.2020, 15:44 Uhr Lesedauer: 1 Minuten  |   Drucken

Der drohende Fachkräftemangel in Deutschland lässt sich allein durch Zuwanderung nicht bekämpfen. Das geht aus einer Studie im Auftrag des Bundesarbeitsministeriums hervor, die am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde. Demnach wird selbst bei einer aus heutiger Sicht hohen Zuwanderung von 300.000 Menschen wegen der demografischen Entwicklung in Deutschland die Zahl der Erwerbspersonen bis 2030 um 900.000 sinken. Zuwanderung sei nicht das alleinige Wundermittel, sagte Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD).

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Gemeinsam mit Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) und der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung, Aydan Özoğuz (SPD), sprach sie sich dafür aus, auch bisher ungenutzte Potenziale in Deutschland stärker zu fördern. Dazu gehören nach ihren Angaben vor allem Frauen, Migranten, Ältere und auch Schwerbehinderte.

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Download: Die Studie „Arbeitsmarkt 2030. Die Bedeutung der Zuwanderung für Beschäftigung und Wachstum. Prognose 2014“ kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

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Dennoch unterstrich Nahles die Bedeutung der Einwanderung. Nur eine offene Gesellschaft sei eine innovative Gesellschaft, sagte sie. Die Arbeitsministerin befürwortete in dem Zusammenhang auch ein Einwanderungsgesetz, das bisherige Regelungen zur Arbeitsmigration nach Deutschland transparent macht. (epd/mig)

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