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Deutsche Presse

22.10.2014 – NSU, Zschäpe, Schweiz, Migranten, IS Terror, Türkei, Flüchtlinge

Ministerpräsidentin fordert nach Flüchtlingsgipfel Hilfe vom Bund; Zeugin im NSU-Prozess will von Mordwaffe nichts gewusst haben; NSU unterhielt Kontakte nach Baden-Württemberg; Wollen Schweizer schärfere Einwanderungsregeln? Abhöraffäre um Erdogan: Offenbar neue Festnahmen in der Türkei

Von Mittwoch, 22.10.2014, 8:10 Uhr|zuletzt aktualisiert: Dienstag, 21.10.2014, 22:01 Uhr Lesedauer: 3 Minuten  |   Drucken

Die Themen des Tages sind:

Besuche bei den „Spätzles“: Die mutmaßlichen Rechtsterroristen nahmen wohl jahrelang an Szenetreffen im Raum Ludwigsburg teil. Ob sich der NSU deshalb zu einem Mordanschlag in Heilbronn entschlossen haben soll, ist jedoch weiter unklar.

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Im NSU-Prozess hat das Oberlandesgericht München die Ex-Freundin eines Schweizers vernommen, der die «Ceska»-Mordwaffe des Terrortrios organisiert haben soll.

Die SPD ringt sich nun doch dazu durch, einen Untersuchungsausschuss zum Versagen bei der Aufdeckung der NSU-Verbrechen mitzutragen.

Die Fraktionen des Landtages ringen um die Ausrichtung eines Untersuchungsausschusses zu den NSU-Morden.

Nach dem Flüchtlingsgipfel in NRW fordert Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) deutlich mehr Hilfe auch vom Bund. Das Land habe seinen Beitrag für die Flüchtlingsunterbringung am Montagabend aufgestockt.

Die Gerhart-Hauptmann-Schule soll zu einer Flüchtlingsunterkunft umgebaut werden und die BewohnerInnen noch in diesem Monat ausziehen.

In Wiesbaden leben rund 600 Familien aus Syrien und 450 aus dem Irak. Viele von ihnen haben Freunde und Verwandte, die in Todesangst vor der Terrormiliz IS fliehen. Vier junge Wiesbadenerinnen kämpfen für eine Schutzzone.

Nun soll alles besser werden für die Flüchtlinge in Nordrhein-Westfalen. Nach den verschiedenen Fällen von Misshandlungen waren am Montagabend Vertreter aus Politik, Kirche und Wohlfahrtsverbänden in Essen zusammengekommen, um nach Verbesserungen zu suchen.

Der Asta der Uni Bremen kritisiert den Politikwissenschaftler Stefan Luft für seine Forderung nach einer schärferen Abschiebepolitik. Luft publiziert zu Integrations- und Migrationsthemen und war unter anderem Sprecher des Bremer Innenressorts unter Ralf Bortscheller (CDU).

Der Anwalt Niko Härting hat seine Verfassungsbeschwerde gegen nachrichtendienstliche Massenüberwachung teils zu spät eingereicht.

Bodo Ramelow als Ministerpräsident in Thüringen – das wäre eine kleine Revolution. Gleichzeitig wäre es das Ende rot-rot-grüner Gedankenspiele für eine Bundesregierung 2017. Denn in Berlin läuft die Linke vor der SPD weg.

Die Schweizer stimmen erneut über eine Verschärfung der Einwanderungsregeln ab. Tritt die Reform in Kraft, dürfen pro Jahr nur 17.000 Menschen immigrieren. Derzeit hätte die Initiative eine Mehrheit.

Fast vier Monate nach dem Mord an einem palästinensischen Jugendlichen kommt es regelmäßig zu Gewalt zwischen Palästinensern und Juden.

Im Kampf um Kobane wollen die IS-Krieger eine rasche Entscheidung erzwingen. Nun sollen aus dem Irak kurdische Kämpfer zur Verstärkung kommen, um zu verhindern, dass die Enklave der Terrormiliz in die Hände fällt.

Die USA liefern Waffen für Kobane – die Türkei wehrt sich dagegen. Kurdische Kämpfer aus dem Irak dürfen das Land passieren, kurdische Kämpfer aus Syrien jedoch nicht. Ankaras Position gibt Rätsel auf: Welchen Plan verfolgt Erdogan im Kampf gegen den IS?

In der Abhöraffäre um Präsident Erdogan hat es angeblich neue Festnahmen gegeben. Zeitungsberichten zufolge seien 18 Verdächtige betroffen, darunter auch der frühere Leiter des Polizeigeheimdienstes.

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