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15.05.2014 – Türkei, Soma, Gül, Grubenunglück, Erdoğan, Trauer

Die Themen des Tages sind: Türkei weint um ihre Söhne, die bei dem Grubenunglück in Soma ums Leben gekommen sind; Der größten Katastrophen in der Geschichte der Republik; Die ganze Türkei weine wegen dem Grubenunglück in Soma; Ganze Welt weint für Soma; Arda Turan kann kaum stehen

Von TRT Donnerstag, 15.05.2014, 10:37 Uhr|zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 15.05.2014, 10:37 Uhr Lesedauer: 3 Minuten  |   Drucken

Presseschau der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World)

Türkei weint um ihre Söhne, die bei dem Grubenunglück in Soma ums Leben gekommen sind
Yeni Safak berichtet unter der Schlagzeile „Trauer“, die Türkei weine um ihre Söhne, die bei dem Grubenunglück in Soma ums Leben gekommen seien. Der Tod von zahlreichen Bergarbeitern nach der Explosion in der Grube habe das ganze Land in eine tiefe Trauer gestürzt. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan habe eine dreitägige Staatstrauer aufgerufen. Die Fahnen an offiziellen Gebäuden und Auslandsvertretungen seien auf Halbmast gehisst worden. In der Türkischen Großen Nationalversammlung sei eine Schweigeminute eingelegt worden.

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Anschließend seien alle Arbeiten eingestellt worden. Alle Vergnügungsprogramme, Festival und Konzerte seien annulliert worden und in den Moscheen habe es für die Verstorbenen Bergarbeiter Gebete gegeben. Die ganze Welt habe Anteilnahme an der Trauer der Türkei gezeigt. Demnach hätten unzählige Länder, darunter die USA, Russland, der Iran, Bosnien, Pakistan, Deutschland und Griechenland sowie die EU Kondolenzbotschaften veröffentlicht. Die britische Botschaft in London habe die Fahne vor dem Botschaftsgebäude auf Halbmast gehisst und die israelische Botschaft habe den Empfang zum Gründungstag abgesagt.

Der größten Katastrophen in der Geschichte der Republik
Sabah meldet unter der Schlagzeile „tiefe Trauer“, eine der größten Katastrophen in der Geschichte der Republik habe die ganze Nation in eine tiefe Trauer gestürzt. Angesichts des Grubenunglücks sei in der Türkei eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen worden. Die Feierlichkeiten zum Atatürk Gedenktag, Jugend- und Sportfest am 19. Mai seien bis auf die offiziellen Feiern annulliert worden. Zahlreiche Länder hätten Kondolenzbotschaften veröffentlicht. Der Papst habe zu Gebeten für die verstorbenen Bergarbeiter aufgerufen. Die US-Pop-Sängerin Rihanna habe auf dem Kurznachrichtendienst Twitter den Schriftzug „Soma“ veröffentlicht. Die Fußballmannschaften von Liverpool und Chelsea hätten ebenfalls Anteilnahme an der Trauer der Türkei gezeigt. Als Anteilnahme für die Trauer der Türkei hätten die Türkische Republik Nordzypern eine zweitägige und Pakistan eine eintägige Staatstrauer ausgerufen.

Die ganze Türkei weine wegen dem Grubenunglück in Soma
In Star lesen wir unter der Schlagzeile „wir trauern“, die ganze Türkei weine wegen dem Grubenunglück in Soma. Dem Blatt zufolge hätten Staatspräsident Abdullah Gül und Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan ihre Auslandsreisen abgesagt. Auch die Vertreter der Oppositionsparteien sowie die Minister hätten ihre Programme geändert und seine nach Soma gereist. Zudem seien alle Hochzeitsfeiern, Fußballspiele sowie Vergnügungsprogramme vertagt worden.

Ganze Welt weint für Soma
Aus Milliyet erfahren wir unter der Schlagzeile „ganze Welt weint für Soma“, zahlreiche Spitzenpolitiker aus zahlreichen Ländern hätten Beileidsbotschaften geschickt. Das Grubenunglück in Soma habe nicht nur die Türkei, sondern die ganze Welt in Trauer versetzt. Einige ausländische Medien hätten öfters ihre Programme unterbrochen, um aktuelle über die Entwicklungen in Soma zu berichten. In vielen Ländern sei das Grubenunglück das Top-Thema gewesen.

Arda Turan kann kaum stehen
Vatan berichtet unter der Schlagzeile „Arda Turan kann kaum stehen“, der türkische Mittelfeldspieler von Atletico Madrid Arda Turan sei von seinen Mannschaftskameraden nur sehr getröstet worden. Arda sei wegen dem Grubenunglück sehr traurig gewesen und habe das gestrige Mannschaftstraining sehr schwer absolviert. Seine Mannschaftkameraden hätten versucht, Arda zu trösten.

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