Deutsche Presse

11.11.2013 – Rassismus, Kopftuch, Migranten, Große Koalition, Türkei

Rassismus: Keine Wohnung für Ahmad; Beamtinnen dürfen Kopftücher tragen; Warum der Wahlzwang der Integration schadet; Vom bleibenden Antisemitismus; Gabriel soll Vize-Kanzler werden; UN rügt Rassismus in Schweden; Taifun stürzt Philippinen ins Chaos; Weibliches Antlitz der Hamas

Von Montag, 11.11.2013, 8:20 Uhr|zuletzt aktualisiert: Sonntag, 10.11.2013, 23:19 Uhr Lesedauer: 3 Minuten  |   Drucken

Die Themen des Tages sind:

Bei der Wohnungssuche haben junge Flüchtlinge nicht nur mit knappem Wohnraum-Angebot zu kämpfen, sondern oft auch mit rassistischen VermieterInnen.

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Im Schuldienst ist es verboten, in der Verwaltung nicht: das Kopftuch. Eine muslimische Beamtenanwärterin klagte, weil ihr die Übernahme in den Beamtendienst verwehrt wurde – mit Erfolg.

Der Kampf gegen die doppelte Staatsbürgerschaft ist ein Anrennen gegen die deutsche Realität. Gewiss: Wer neu eingebürgert wird, muss sich entscheiden – aber doch nicht dafür, ob er sich nun ein wenig mehr türkisch oder ein wenig mehr deutsch fühlt. Sondern für Demokratie, Rechtsstaat und die Grundwerte der Verfassung.

Die Landeszentrale für politische Bildung lädt die NPD zur Podiumsdiskussion „Sachsen 2030“. Die demokratischen Parteien wollen trotzdem teilnehmen.

Beim Frankfurter Gedenken an die NS-Pogrome sehen prominente Redner, unter ihnen Jan Philipp Reemtsma und Oberbürgermeister Peter Feldmann wachsende Gefahren für die Demokratie.

Offenbar haben sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und SPD-Chef Sigmar Gabriel bereits über die Verteilung zentraler Posten geeinigt. Dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“ zufolge soll Gabriel Vize-Kanzler werden.

Die palästinensische Hamas versucht eine Imagekorrektur und präsentiert mit Isra al-Mudallal erstmals eine Frau auf dem Posten des Regierungssprechers. Sie hat einen Twitter-Account, einen breiten englischen Bradford-Akzent und eigentlich eine ganz andere Leidenschaft als die Politik.

Stockholm soll seine Pläne für eine Nickelgrube stoppen, monieren Menschenrechtler. Die Lebensgrundlage für eine Minderheit sei gefährdet.

Tausende Tote werden nach dem Taifun «Haiyan» auf den Philippinen befürchtet, verzweifelte Menschen plündern Geschäfte. Aus Deutschland sind erste Einsatzteams gestartet. Zerstörte Flughäfen und Straßen behindern die Helfer.

Im Kampf gegen „unmoralische“ Lebensweisen lässt Premier Erdogan seit Neuestem Studentenunterkünfte und Cafés von Ordnungshütern kontrollieren. Hochschüler protestieren, doch auch in den Reihen der Regierungspartei AKP regt sich Unmut.

Integration und Migration

Deutschland

Ausland

Taifun „Haiyan“

Türkei

Nachtrag vom 10.11.2013

 

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