Deutsche Presse

23.01.2012 – Rassismus, PKK, Sarrazin, Lego, Türkei, Özdemir, Linke, Schavan

Nicht alle Rassisten werfen Bananen; Türkische Gemeinde wirft Lego Volksverhetzung vor; Zwangsehen in Deutschland: „Die Politik trägt Schuld“; Özdemir pfeift Landeschef zurück; Uni eröffnet Plagiatsverfahren gegen Schavan; Verfassungsschutz will nur noch extreme Linke beobachten; Türkei: Kühler Empfang für "ungläubige" deutsche Soldaten

Von Mittwoch, 23.01.2013, 8:20 Uhr|zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 23.01.2013, 8:20 Uhr Lesedauer: 3 Minuten  |  

Die Themen des Tages sind:

43 Mal spielte Gerald Asamoah für Deutschland. Oft wurde er wegen seiner Hautfarbe ausgepfiffen. Im Interview mit Zeit Online spricht er über verletzten Stolz und subtilen Rassismus.

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Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich fordert den Spielzeughersteller Lego auf, den „Star-Wars“-Bausatz nicht mehr zu verkaufen. Dieser sei Volksverhetzung und „Sprengstoff für Kinder“.

Gut 3.500 Mädchen und Frauen werden in Deutschland jährlich zur Ehe gezwungen. Experten fürchten einen Anstieg der Zahlen. Dafür ist zu großen Teilen die deutsche Politik verantwortlich, meint die Sozialwissenschaftlerin Gundula Müller

Cem Özdemir ist ein Mann mit sehr guten Manieren, und normalerweise pflegt der Bundesvorsitzende der Grünen einen höflichen Umgang mit Parteifreunden. Doch manchmal verliert auch Özdemir die Geduld.

Am Doktortitel hängt die politische Zukunft Schavans. Nach langer Sitzung kündigt der Vorsitzende des zuständigen Fakultätsrats an, das Verfahren zur Aberkennung des Doktortitels der Bundesbildungsministerin zu eröffnen.

Die Zurückweisung einer vergewaltigten Frau in zwei katholischen Kliniken hat eine Welle der Empörung ausgelöst. Nach den Trägern hat sich nun auch Erzbischof Meisner bei dem Opfer entschuldigt und eine Aufarbeitung des Falles angekündigt.

Um die Überwachung von Bundestagsabgeordneten der Linken durch den Verfassungsschutz gab es immer wieder Streit. Jetzt hat Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich den Kurs geändert: Künftig sollen nur noch die extremistischen Teile der Partei beobachtet werden.

Israel wählt eine neue Regierung. Die Umfragen lassen einen weiteren Rechtsruck erwarten. Der Radikalisierung der Israelis steht die Radikalisierung der Palästinenser gegenüber. Die Aussichten auf Frieden in Nahost schwinden.

Während der umstrittene Militäreinsatz gegen die islamistischen Geiselnehmer von der algerischen Regierung als „professionell“ verteidigt, droht die Islamistengruppe mit weiteren Angriffen – vor allem gegen Frankreich.

Nato-Partner wollen die Türkei mit Patriot-Raketen gegen einen möglichen syrischen Angriff schützen. Doch die Freude über das Hilfsangebot ist enden wollend. Die Bevölkerung misstraut den Ausländern.

Ein 30-jähriger Kurde aus der Türkei soll am 9. Jänner drei Aktivistinnen der verbotenen Partei in einem kurdischen Informationszentrum in Paris erschossen haben. Die Ermittler verfügen über belastende Indizien.

Neun Millionen Euro legt Schalkes Champions-League-Gegner Galatasaray Istanbul für Wesley Sneijder hin. Bei seiner Ankunft musste er von Dutzenden Polizisten geschützt werden.

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