Deutsche Presse

30.11.2012 – NSU, NPD, Asyl, Islam, Integration, Türkei, Palästina, Rassismus

Fremd im eigenen Bus; Bundeszentrale räumt Fehler ein; Burschen bald im Verfassungsschutzbericht; MAD-Skandal im NSU-Ausschuss; Abstimmung in der UN-Generalversammlung über den künftigen Status von Palästina; Länder wollen NPD-Verbotsverfahren; Ein Muslim kämpft gegen Judenhass; Türkei: Erdogans Moschee-Plan erzürnt die Säkularisten

Von Freitag, 30.11.2012, 8:20 Uhr|zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 29.11.2012, 22:06 Uhr Lesedauer: 3 Minuten  |   Drucken

Die Themen des Tages sind:

Ein Rentner beschimpft ein Kind in einem Linienbus als „Schlitzauge“. Ein VGF-Kontrolleur will die rassistischen Pöbeleien des 71-Jährigen nicht dulden. Es kommt zu einem Streit, der vor dem Frankfurter Landgericht endet.

___STEADY_PAYWALL___

Die Koalition tilgt ein paar der bisherigen Ungeheuerlichkeiten aus dem Asylrecht: So sieht es der schwarz-gelbe Entwurf für eine Reform der Asylleistungen vor. Es handelt sich um eine Reform auf Bestellung des Bundesverfassungsgericht.

Die Einschränkungen, denen junge Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt unterliegen, sind weniger geworden. Aber wer davon profitieren will, braucht Glück, Engagement – und gute Berater.

Berlins neuer Verfassungsschutzchef Bernd Palenda über vernichtete Akten, die Aufstockung der Behörde und die rechtsextreme Terrorgefahr.

Ein Videoclip der Bundeszentrale für politische Bildung zum Thema Extremismus sorgt für Aufregung. In dem Internet-Kurzfilm soll über Rechts- und Linksextremismus und über Islamismus informiert werden.

Die hessische Landesregierung hat Bereitschaft signalisiert, mehr Geld für die Prävention vor Rechtsextremismus, auch im Bereich der Burschenschaften, auszugeben. Sowohl Vertreter der Fraktionen von CDU und FDP als auch Innenminister Boris Rhein (CDU) erklärten, sie stünden für Gespräche zur Verfügung.

Thüringer Beamte machen sich wilde Vorwürfe – bis hin zu einem angeblichen „homoerotischen Verhältnis“ zu einem V-Mann im NSU-Umfeld. von

Deutschland wird sich bei der Abstimmung in der UN-Generalversammlung über den künftigen Status von Palästina bei den Vereinten Nationen enthalten. Das kündigt Außenminister Guido Westerwelle (FDP) an.

Der frühere Präsident des Militärischen Abschirmdienstes (MAD) hat vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestages bedauert, dass Akten über Mitglieder der Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) dem Parlamentsgremium monatelang vorenthalten worden sind.

Unterlagen des Bundeskriminalamtes offenbaren eine Panne gleich zu Beginn der Ermittlungen gegen das Zwickauer NSU-Trio. Bei der Durchsuchung des ausgebrannten Wohnmobils blieben DVDs zunächst unentdeckt.

Die SPD hat Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) mangelndes Engagement bei der Aufklärung der Vorgänge um die Morde des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) vorgeworfen.

Ein Gutachten bescheinigt einem NPD-Verbotsverfahren „hinreichende Erfolgsaussichten“. Deshalb will Niedersachsen das Verfahren nun unterstützen. Nur noch Hessen zögert.

Der moderate Palästinenser-Präsident Abbas steht vor einem seiner größten Erfolge: Die Vollversammlung der Uno wertet heute einen Staat auf, den es eigentlich noch gar nicht gibt. Und plötzlich hat er selbst die Hamas auf seiner Seite.

Der Taksim-Platz in Istanbul gilt als wichtiges Symbol des türkischen Säkularismus. Ministerpräsident Erdogan plant nun, in der Nähe des Denkmals von Republikgründer Atatürk eine Moschee zu errichten.

Integration und Migration

Deutschland

NSU Morde

Länder wollen NPD-Verbotsverfahren

Ausland

Türkei

Zurück zur Startseite
UNTERSTÜTZE MiGAZIN! (mehr Informationen)

Wir informieren täglich über Migration, Integration und Rassismus. Dafür wurde MiGAZIN mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet. Um diese Qualität beizubehalten und den steigenden Ansprüchen an die Themen gerecht zu werden bitten wir dich um Unterstützung: Werde jetzt Mitglied!

MiGGLIED WERDEN
MiGLETTER (mehr Informationen)

Bestelle jetzt den kostenlosen MiGAZIN-Newsletter:

Auch interessant
MiGDISKUTIEREN (Bitte die Netiquette beachten.)