Deutsche Presse

26.05.2012 – Integration, NSU, Türkei, PKK, Muslime, Breivik, Ausländer

Wann ist die Integration gelungen – und wann gescheitert? Integration in Deutschland; Der Islam jenseits von Apologie und Polemik; Promi-Salafist Vogel möchte jetzt in Köln predigen; Tierschutz: Schlachten ist schlimmer als Schächten; NSU-Beschuldigter Holger G. auf freiem Fuß; Zwei Polizisten bei Selbstmordanschlag in Türkei getötet

Von Samstag, 26.05.2012, 8:20 Uhr|zuletzt aktualisiert: Freitag, 25.05.2012, 21:57 Uhr Lesedauer: 3 Minuten  |   Drucken

Die Themen des Tages sind:

Wann ist die Integration gelungen – und wann gescheitert? Eine Bestandsaufnahme zum Start der neuen Serie der „Pforzheimer Zeitung“.

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Wie wird man in Deutschland als Ausländer anerkannt? Das fragten sich die Zeus-Reporterinnen Lisa-Marie Schneider und Lisa Gerhardt und baten Ercan Ü. um ein Gespräch.

Das Bezirksamt hat sich erfolgreich beim Bundesamt für Bau-, Stadt- und Raumforschung zur Teilnahme am Projekt „Orte der Integration“ beworben.

Alexander Flores räumt souverän mit überzeichneten Bildern der muslimischen Religion auf. Flores beschreibt genau das, was man wissen sollte und meidet dabei Apologie und Polemik fast gleichermaßen.

Der Islamisten-Prediger Pierre Vogel möchte im Juni eine Kundgebung in Köln halten. Dazu ruft der konvertierte Ex-Boxer in einer Video-Botschaft auf. Es soll auch um die Mohammed-Karikaturen gehen.

Die Veganerin und Bäuerin Hilal Sezgin erklärt im Interview, warum sie den Verzehr von Tieren grundsätzlich ablehnt. Diese Haltung sei mit dem Islam gut vereinbar. Die Tierschutz-Kritik am Schächten weist sie zurück: Normale Schlachtungen seien deutlich brutaler.

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat einen der engsten Helfer des NSU-Trios aus der Untersuchungshaft entlassen. Holger G. sei nicht nachzuweisen, dass er damals von der Mordserie wusste, so die Richter. Es bestehe deshalb „kein dringender Tatverdacht“ wegen Beihilfe zum Mord und wegen Unterstützung einer Terrorgruppe.

Ein Mitarbeiter der Pathologie am Kasseler Klinikum entwendet jahrelang Schmuck und andere Wertgegenstände von Toten. Die Polizei kommt ihm auf die Spur, als er das Handy eines Opfers der rechtsextremen Terrorgruppe NSU mitgehen lässt.

Nach seiner umstrittenen Israelkritik nimmt sich Günter Grass in einem neuen Gedicht nun Europas Umgang mit Griechenland vor.

Die Jugendlichen, die beim Massaker in Norwegen mit dem Leben davongekommen sind, sprechen im Prozess gegen den Attentäter offen über Verzweiflung und Schmerz, Angst und Albträume, Zukunft und Hoffnung. Eine Hommage an die Überlebenden von Utøya.

Nach gewaltsamenen Angriffen auf afrikanische Einwanderer protestieren Israelis gegen den zunehmenden Rassismus im eigenen Land – und gegen die Regierung: Ministerpräsident Netanjahu will die Migranten abschieben.

In der Türkei sind bei einem Selbstmordanschlag zwei Polizisten getötet worden. 16 weitere Menschen wurden verletzt, als die beiden Attentäter ihren Sprengsatz in einem Auto vor der Polizeiwache der Ortschaft Pinarbasi in der Mitte des Landes zündeten.

Integration und Migration

NSU-Beschuldigter Holger G. auf freiem Fuß

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