Deutsche Presse

10.10.2011 – Migranten, Terror, Bundestrojaner, EU-Türkei Assoziierungsabkommen

Eltern türkischer Schüler unzufrieden mit Lehrern; Erinnerung an Zwangsarbeiter und Arbeitsmigranten; Mutmaßlicher Terrorbomber auf freiem Fuß; Bundesinnenminister Friedrich in Afghanistan eingetroffen; Koalitionsgespräche könnten länger dauern; Streit um Bundestrojaner; Mindestens 19 Tote bei Christen-Protesten in Kairo; EU-Türkei-Assoziierungsabkommen

Von Montag, 10.10.2011, 8:20 Uhr|zuletzt aktualisiert: Sonntag, 09.10.2011, 22:48 Uhr Lesedauer: 3 Minuten  |   Drucken

Die Themen des Tages sind:

Der Vorwurf lautet: Pädagogen hätten Vorurteile. Laut einer Umfrage kritisiert die Mehrheit der türkischstämmigen Eltern in Deutschland mangelnde Chancengleichheit in der Schule.

Mit einer „Route der Migration“ soll in den kommenden drei Wochen an die Geschichte der Zuwanderung nach Berlin erinnert werden.

Obwohl er wegen Terrorverdachts im Visier der Sicherheitsbehörden stand, soll sich ein mutmaßlicher Islamist aus Frankfurt nach Informationen der „Bild“-Zeitung in ein Terrorcamp nach Pakistan abgesetzt haben.

Bundesinnenminister Hans Peter Friedrich (CSU) ist in Afghanistan eingetroffen. Der Politiker will sich in der Hauptstadt Kabul sowie in den nordafghanischen Städten Kundus und Masar-i-Scharif über Fortschritte beim Polizeiaufbau informieren.

Vor dem Beginn der Berliner Koalitionsverhandlungen am kommenden Mittwoch haben SPD und CDU klargemacht, dass es für sie durchaus einige nicht verhandelbare Kernthemen gibt.

Hacker des Chaos Computer Clubs haben einen „Staatstrojaner“ entdeckt, der mehr kann, als er darf. Grüne, FDP und die Piratenpartei fordern ein Einsatzverbot.

In Kairo flammt schon wieder Gewalt auf: Nach einer Demonstration koptischer Christen gab es schwere Auseinandersetzungen mit dem Militär. Mehrere Menschen wurden getötet, mehr als hundert verletzt.

Frankreichs Linke blickt nach der Sex-Affäre um Strauss-Kahn positiver in die Zukunft. Das Interesse an ihren ersten Vorwahlen war riesig.

Der jemenitische Präsident Saleh will bald zur Machtübergabe schreiten. An wen erläuterte er allerdings nicht. Opposition bleibt skeptisch.

Maria Berger, Österreichs Richterin am Europäischen Gerichtshof (EuGH), hat im „Rechtspanorama“-Interview darauf hingewiesen, dass derzeit auffällig oft Fälle mit Bezug auf das EU-Türkei-Assoziierungsabkommen zur Entscheidung anstehen.

Syrischen Christen in der Türkei haben die Genehmigung für den Bau ihrer ersten Kirche auf türkischem Boden erhalten.

Integration und Migration

Deutschland

Streit um Bundestrojaner

Ausland

Türkei

Nachtrag vom 09.10.2011

Nachtrag vom 08.10.2011

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