Deutsche Presse

22.07.2011 – Einbürgerung, Integration, Sarrazin, Heß, Euro-Krise, EU-Beitritt Türkei

Türken mussten deutschen Pass wieder abgeben; Hier vereint sich Rassismus mit Dummheit; Pierre Vogel kehrt zurück; Debatte um Sarrazins Kreuzberg-Besuch; Neonazis locken Jugendliche im Web 2.0; Anklage gegen U-Bahn-Schläger in Berlin; Für Rachemorde nach Terroranschlägen hingerichtet; CSU fordert Abbruch der Türkei-Gespräche

Von Freitag, 22.07.2011, 8:20 Uhr|zuletzt aktualisiert: Freitag, 22.07.2011, 0:05 Uhr Lesedauer: 4 Minuten  |   Drucken

Die Themen des Tages sind:

Deutscher werden ist recht schwer, Deutscher zu bleiben ebenso sehr — so ähnlich könnte das Fazit der letzten Sitzung der Integrationskommission lauten.

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Ein Kamerateam schickt Thilo Sarrazin nach Kreuzberg. Die Kreuzberger verweigern die Diskussion – und schon gibt es großes Geschrei über angebliche Intoleranz und „No-go-Areas“. Was wird hier gespielt? Eine Stimmensammlung.

Der niederländische Rechtspopulist und Islamgegner Geert Wilders soll am 3. September erneut nach Berlin kommen.

Schwaben sind klüger, Katholiken sind dümmer, und alle Einwanderer sind Muslime, wenn sie aus Afrika kommen: Thilo Sarrazin denkt sich „gruppenbezogene Unterschiede“ aus, die Migrationsforschung überflüssig machen.

Knapp drei Monate nach seinem umstrittenen Auftritt in Frankfurt kehrt Pierre Vogel zurück. Der umstrittene Prediger will am Sonntag auf dem Roßmarkt auftreten.

Linksextreme Terrorgruppen haben bei ihren Rekrutierungsstrategien vor allem Randgruppen im Blick.

Schon SPD-Gründer Ferdinand Lassalle paktierte mit Bismarck gegen das Bürgertum. Auch heute setzt die Linke lieber auf Reaktion denn auf Fortschritt.

Brandstiftungen in Berlin reißt nicht ab. Und langsam geht die Angst um. Wie Mieter, Wohnungsbaugesellschaften und Politiker reagieren.

Seit Ende Juni ist der erste Ex-Häftling mit einer Fußfessel gesichert. Ab 2012 sollen die „Überwachunghelfer“ bundesweites zum Einsatz kommen.

Mit Musik, Videos und Bildern verbreiten sie ihre Hassbotschaften: Rechtsextreme bedienen sich immer häufiger der Sozialen Netzwerke. Jugendschützer fordern ein stärkeres Einschreiten von Anbietern der Plattformen.

Mehr als zwei Jahrzehnte lang war das Grab des Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß in Wunsiedel ein Wallfahrtsort für Rechtsradikale. Nun ist es aufgelöst worden.

Die Euro-Staaten haben sich auf ein Krisenpaket für Griechenland geeinigt – Umfang: 109 Milliarden Euro. Merkel lobte den Beschluss als wichtig für Deutschland.

Wenige Tage, bevor in Belgien als zweitem europäischem Land ein Burkaverbot in Kraft tritt, hat der Europarat in Strasbourg die entsprechenden Gesetze als falschen Weg und »Kapitulation vor Fremdenhassern« verurteilt.

Nach 9/11 schwor Mark Stroman Rache: Er tötete zwei Menschen und verletzte einen schwer. Nun wurde er hingerichtet. Der Überlebende hatte gegen die Hinrichtung des Schützen gekämpft.

Die Erdogan-Rede auf Nordzypern verschärft den Konflikt auf der Insel und heizt die EU-Debatte an.

In der Union tobt ein Streit zwischen den beiden Schwesterparteien: Die CSU fordert die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei während der EU-Ratspräsidentschaft Zyperns zu unterbrechen.

Integration und Migration

Debatte um Sarrazins Kreuzberg-Besuch

Deutschland

Neonazis locken Jugendliche im Web 2.0

Anklage gegen U-Bahn-Schläger in Berlin

Grab des Hitler-Attentäters aufgelöst

Ausland

Euro-Krisengipfel in Brüssel

Für Rachemorde nach Terroranschlägen hingerichtet

Türkei

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