Deutsche Presse

28.06.2011 – Migration, DAAD, Einbürgerung, Neonazi, Gaza-Flotte, Türkei

DAAD fordert Einsatz für ausländische Studierende; RTL zeichnet Filme über Integration aus; Erste Imame absolvieren Integrationskurs; Klischeehafte Darstellung von Ausländern im TV; 12.000 Einbürgerungen in Bayern 2010; Salafistenverein will sich auflösen; Nazis reagieren nach Angriffen; Nahost: Gaza-Flotte formiert sich; Inhaftierter Kurdenchef Öcalan macht Ankara Friedensangebote

Von Dienstag, 28.06.2011, 8:20 Uhr|zuletzt aktualisiert: Dienstag, 28.06.2011, 0:24 Uhr Lesedauer: 3 Minuten  |   Drucken

Die Themen des Tages sind:

Das Projekt „Route der Migration“ soll die Geschichte der Einwanderung im Stadtbild sichtbar machen – und historische Orte vor dem Vergessen bewahren.

Die Studienbedingungen für ausländische Studierende konnten in den vergangenen Jahren an deutschen Hochschulen deutlich verbessert werden.

2010 wurden über 12.000 Ausländer in Bayern eingebürgert. Seit gestern hat auch ein Ehepaar aus Usbekistan die deutsche Staatsbürgerschaft.

Das erste Integrationsprojekt für türkische Imame in Niedersachsen ist erfolgreich beendet worden. Nach 10-monatiger Ausbildung am Goethe-Institut in Göttingen wurden die 14 Imame am Montag verabschiedet.

Wenn Zeitungen über Migranten schreiben oder das Fernsehen über Ausländer berichtet, dann wirkt das auf die Zuschauer häufig äußerst klischeebelastet. Das ist das Ergebnis einer Forsa-Umfrage.

Die umstrittene salafistische Gruppe „Einladung zum Paradies“ in Mönchengladbach will sich auflösen. Dies kündigte deren Vorsitzender Sven Lau am Wochenende in einer Videobotschaft an, wie die „Rheinische Post“ berichtete.

Insgesamt fünf Brandanschläge wurden in der Nacht zu Montag auf Gebäude in Kreuzberg, Prenzlauer Berg und Britz verübt, vermutlich waren Neonazis die Täter.

Konservative in der Union tun sich mit der Kanzlerin und ihren ständigen Kurswechseln schwer – zu Unrecht, befindet der Forscher Gerd Langguth.

Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag hat Haftbefehl gegen den libyschen Machthaber Muammar al Gaddafi erlassen.

Mehr als ein Jahr nach dem Angriff der israelischen Armee auf die Gaza-Hilfsflotte soll heute, Dienstag, von Griechenland aus eine zweite Gruppe von Schiffen starten, die versucht, die Blockade des Gazastreifens zu durchbrechen.

Fraktionsbeschluß zum Trotz: Mitglied des Parteivorstands der Linken stärkt Free-Gaza-Flottille den Rücken. Ein Gespräch mit Tobias Pflüger

Die umstrittenen Geschehnisse rund um die Gaza-Flotte 2010 begleiten auch den diesjährigen Schiffskonvoi.

Im neuen Parlament bleiben die Sitze der Kurden frei, weil einem von ihnen das Abgeordnetenmandat aberkannt wurde.

Der kurdische Rebellenführer Abdullah Öcalan hat der türkischen Regierung aus dem Gefängnis heraus ein Friedensangebot unterbreitet.

Integration und Migration

Forsa-Umfrage: Klischeehafte Darstellung von Ausländern im TV

Rund 12.000 Einbürgerungen in Bayern 2010

Salafistenverein will sich auflösen

Nazis reagieren nach Angriffen

Deutschland

Ausland

Nahost: Gaza-Flotte formiert sich

Den Haag erlässt Haftbefehl gegen Gaddafi

Türkei

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