Deutsche Presse

15.04.2011 – Religionsunterricht, Ausländer, V-Mann, NPD, Volkszählung, Türkei

GRÜNE fordern islamischen Religionsunterricht; Hochqualifiziert? Nichts wie weg hier; Justiz überprüft NPD-Einsatz bei Volkszählung; Wulff und Bouffier mit rohen Eiern beworfen; Stuttgart 21; Anklage gegen Lieberman empfohlen; Trifft Erdogan mutmaßliche Putschisten im Parlament?

Von Freitag, 15.04.2011, 8:20 Uhr|zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 14.04.2011, 23:46 Uhr Lesedauer: 3 Minuten  |   Drucken

Die Themen des Tages sind:

Die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordert die Landesregierung auf, ihren Ankündigungen endlich Taten folgen zu lassen und islamischen Religionsunterricht bzw. Islamkunde an hessischen Schulen einzuführen.

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Seit 2008 verlassen mehr Menschen das Land, als zuziehen. Besonders qualifizierte Ausländer kehren lieber in ihre Heimat zurück. Die Bundesregierung tut zu wenig, um sie zu halten.

Ein Forscher meint, Thilo Sarrazins Thesen hätten den Optimismus der Migranten hinsichtlich ihrer Integration geschmälert. Da hilft nur eine Handvoll getrockneter Apfelringe.

Der Münchner Prozeß gegen acht angebliche Terrorhelfer wird fortgesetzt. Der Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts lehnte gestern den Antrag des Verteidigers Mutlu Günal ab.

Mit rohen Eiern hat ein 48-Jähriger in Wiesbaden Bundespräsident Christian Wulff beworfen. Es war nicht sein erster Angriff auf ein deutsches Staatsoberhaupt.

Nach Hessen sind auch in Sachsen Fälle bekannt geworden, wonach sich Mitglieder der NPD als ehrenamtliche Volkszähler mitzuwirken.

Bei dem umstrittenen Projekt Stuttgart 21 kommen Grüne und SPD einander nicht näher.

Der Europarat fordert Hilfe für Migranten aus Nordafrika. Die Regierungen der 47 Europaratsländer sollten das Recht auf Asyl für diese Menschen garantieren.

Der als Hardliner bekannte israelische Außenminister Avigdor Lieberman muss mit einer Anklage wegen Betrugs rechnen.

Der türkische Premier Erdogan hat Vorwürfe zurückgewiesen, sein Land verletze die Pressefreiheit. Zugleich griff er die Gegner eines EU-Beitritts der Türkei scharf an.

In der Türkei hat der Wahlkampf begonnen. Einige Abgeordnete in spe können allerdings nicht mitmachen bei den Redeschlachten auf den Marktplätzen Anatoliens – sie sitzen im Gefängnis.

Integration und Migration

V-Mann-Vorwurf abgewiesen

Deutschland

Justiz überprüft NPD-Einsatz bei Volkszählung

Streit um Bürgerentscheid: Stuttgart 21 hält Grün-Rot auf

Ausland

Anklage gegen Lieberman empfohlen

Türkei

Nachtrag vom 14.04.2011

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