Türkische Presse Türkei

20.09.2010 – Ban Ki-Moon, Pipeline, Terror, armenischer Gottesdienst

Ein Treffen des türkischen Staatspräsidenten Abdullah Gül mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, die Kirkuk-Yumurtalik Pipeline, der Kampf gegen den Terror sowie der erste armenische Gottesdienst auf der Inselkirche Aghtamar nach 95 Jahren sind die Themen des Tages.

Von Montag, 20.09.2010, 10:50 Uhr|zuletzt aktualisiert: Montag, 20.09.2010, 10:50 Uhr Lesedauer: 3 Minuten  |   Drucken

Gül kommt mit Ban Ki-Moon zusammen
Staatspräsident Abdullah Gül ist zur Teilnahme an der Eröffnung der 65. UN-Vollversammlung in die USA gereist.

Gül ist während seiner Reise bei einem Essen, das ihm zu Ehren gegeben wurde, auch mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon zusammengekommen. Am Essen haben auch Staatsminister und stellvertretender Ministerpräsident Ali Babacan, Außenminister Ahmet Davutoğlu und die Stellvertreter von Ban Ki-Moon teilgenommen.

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Auch die Ehefrau von Abdullah Gül, Hayrünisa Gül und die Gattin von Ban Ki-Moon haben am Essen teilgenommen.

Ferner hat Gül an der Konferenz im türkischen Haus teilgenommen und ist mit Vertretern türkischer Vereine und Pressemitgliedern zusammengekommen. (Sabah)

Frist der Kirkuk-Yumurtalik Pipeline wird verlängert
Mit einem Abkommen, dass zwischen der Türkei und dem Irak unterschrieben wurde, ist die Frist der Kirkuk-Yumurtalık Pipeline um 15 Jahre verlängert worden. Mit einem Abkommen, dass zwischen Energieminister Taner Yildiz und dem irakischen Minister für Erdöl Hüseyin El Şehristani unterschrieben wurde, ist das Kirkuk-Yumurtalık Abkommen verändert und die Frist des Abkommens verlängert worden.

Yıldız sagte: “Eine Pipeline reicht für bilaterale Beziehungen nicht aus. Es muss auch Erdgas geben. Im Irak gibt es genügend Erdgas- und Erdölreserven. Diese müssen in guter Weise in die Türkei geliefert und von der Türkei aus an Konsumenten weitergeliefert werden.”

Auf eine Frage hin antwortete Şehristani, dass im Abkommen einige Veränderungen vollzogen wurden, eine der wichtigsten Veränderung jedoch im Bereich Pfändung gemacht wurden. Şehristani sagte außerdem: “Über die Kirkuk-Yumurtalık Pipeline fließen täglich 500 tausend Barrel Erdöl. Sollte sich in den kommenden Jahren die Produktion vergrößern, könnte eine zweite Pipeline benötigt werden.” (Milliyet)

Messe auf Insel Aghtamar nach 95 jahren
Die armenischen Christen in der Türkei haben in der Inselkirche Aghtamar nach 95 Jahren eine Messe gefeiert. Für die Feierlichkeiten kamen rund 4 tausend Armenier aus verschiedenen Ländern. Der Gottesdienst der Armenier in der über 1100 Jahre alten Heilig-Kreuz-Kirche wurde durch den armenischen Erzbischof Aram Ateşyan gehalten und dauerte rund drei Stunden.

Am Gottesdienst nahmen der deutsche Botschafter in Ankara Eckhart Cuntz, Bürgermeister von Van Bekir Kaya, Mitglieder der armenischen Gemeinde, Staatsvertreter aus verschiedenen europäischen Ländern und den USA teil. Der deutsche Botschafter Eckhart Cuntz sagte: „Der Gottesdienst in Aghtamar ist in Anbetracht der Religionsfreiheit in der Türkei ein positiver Vorschritt.“

Besucher die keinen Platz in der Kirche fanden, hatten die Möglichkeit, den Gottesdienst auf den außerhalb der Kirche platzierten überdimensionalen Leinwänden zu verfolgen. (Cumhuriyet)

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