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Türkische Presse Europa

21. und 22.03.2010 – Islamkonferenz, Diskriminierung, Integrationsministerkonferenz

Die Europaausgaben türkischer Tageszeitungen räumen der Krise um die Deutsche Islamkonferenz breiten Raum ein. Weiterer Schwerpunkt der Berichterstattung ist die Integrationsministerkonferenz von vergangener Woche in Düsseldorf.

Dienstag, 23.03.2010, 8:01 Uhr|zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 25.08.2010, 0:04 Uhr Lesedauer: 3 Minuten  |   Drucken

21.03.2010

Integrationsministerkonferenz
Die türkischen Tageszeitungen räumen der Integrationsministerkonferenz in Düsseldorf breiten Raum ein. Während die TÜRKIYE die künftige Zusammenarbeit der Länder und des Bundes hervorhebt und ausführlich über die Anerkennung ausländischer Qualifikationen und über die Teilnahme der Integrationsministerkonferenz an der Deutschen Islamkonferenz berichtet, konzentrieren sich SABAH, MILLIYET auf die doppelte Staatsbürgerschaft. Während SABAH „Integrationsminister gegen den Doppelpass“ titelt, meint MILLIYET, dass die Diskussionen immer heftiger geführt werden.

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Deutsche Islamkonferenz
Die HÜRRIYET berichtet ausführlich über die Entscheidung der DITIB, am kommenden Mittwoch am ersten Treffen teilzunehmen. Für HÜRRIYET ist das ein Zeichen dafür, dass der erwartet Protest am Ende doch ausbleiben wird. Die Chancen für die Teilnahme seien gestiegen.

Integrationshindernis
Der neue Vorsitzende des Zentrums für Türkeistudien, Haci Halil Uslucan, habe Arbeitslosigkeit als die größte Hürde bei der Integration ausgemacht. (SABAH und HÜRRIYET)

Köln Radyosu
Die HÜRRIYET berichtet über die Entscheidung des WDR, die türkischsprachigen Radiosendungen zu reduzieren. Morgens werde das Radio stumm sein, titelt die HÜRRIYET sinngemäß und verkündet, dass ab dem 30. April „Köln Radyosu“, die es seit 46 Jahren gebe, Morgens nicht mehr zu hören sein wird.

Visafreiheit
Dänemark habe verkündet, die sog. Soysal-Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs umzusetzen. Künftig würden Lkw-Fahrer, Künstler, Sportler und andere, die Dienstleistung erbringen, von der Visumspflicht befreit. Die HÜRRIYET zeigt sich erfreut.

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