Türkische Presse Europa

18.03.2010 – Sarrazin, Moscheebau, Optionsregelung

Die Europaausgaben türkischer Tageszeitungen berichten über die Reaktionen zum Nichtausschluss Thilo Sarrazins von der SPD. Außerdem ist die Optionsregelung im Staatsangehörigkeitsrecht, die Moscheekontrollen in Niedersachsen und ein Moscheebauprojekt in München Thema.

Freitag, 19.03.2010, 8:01 Uhr|zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 25.08.2010, 0:04 Uhr Lesedauer: 1 Minuten  |   Drucken

Thilo Sarrazin und die SPD
Die Berliner SPD, die Thilo Sarrazin von der Partei nicht ausgeschlossen hat, stehe in Kritik, berichtet die SABAH ausführlich. Außerdem würden türkischstämmige, die mehrheitlich die SPD wählen, nun die Grünen als Alternative sehen. Ähnlich berichtet die MILLIYET. Die Berliner SPD befürchte nun Stimmverluste unter den türkischstämmigen Wählern.

Moscheekontrollen in Niedersachsen
Die SABAH berichtet über die Sitzung im Niedersächsischen Landtag zu den umstrittenen verdachtsunabhängigen Moscheekontrollen. Es sei beschlossen worden, dass künftig Moscheekontrollen nicht mehr verdachtsunabhängig sondern bei konkretem Verdacht erfolgen werden. Grünen-Abgeordnete Filiz Polat habe sich erfreut über diesen Beschluss gezeigt. Dies entspreche auch der Forderung von Verbandsvertretern islamischer Gemeinden.

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Optionsregelung im Staatsangehörigkeitsrecht
Die ZAMAN macht auf die heutige Integrationsministerkonferenz in Düsseldorf aufmerksam. Dort werde unter anderem über die umstrittene Optionsregelung im Staatsangehörigkeitsrecht beraten. Die ZAMAN erinnert an die Forderung des Hamburger Bürgermeisters Ole von Beust (CDU), der sich ebenfalls gegen die Optionsregelung ausgesprochen hatte.

Moscheebauprojekt in München
Der Münchener Bürgermeister Chrstian Ude (CSU) sei den türkischen Tageszeitungen TÜRKIYE, HÜRRIYET, MILLIYET, SABAH zufolge enttäuscht über die Absage des Moscheebauprojekts mit zwei Minaretten. Die Türkisch Islamische Gemeindezentrum München e.V. hatte das Projekt mangels finanzieller Möglichkeiten absagen müssen.

Islamkonferenz
HÜRRIYET macht darauf aufmerksam, dass der Koordinationsrat der Muslime (KRM) über die Teilnahme an der Islamkonferenz in ihrer Sitzung am Freitag entscheiden werde.

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