Berlin

Integrating Cities III

Die integrationspolitische Sprecherin Bilkay Öney (Die Grünen) erklärt anlässlich der Konferenz "Integratiing Cities III" heute in Berlin, dass der Gastgeber von den zehn teilnehmenden Städten lernen kann. Die vorangegangenen zwei Konferenzen "Integrating Cities" hätten gezeigt, wie sinnvoll der Dialog über Integration ist. Berlin sollte eine Strategie für seine Öffentlichkeitsarbeit entwickeln, die das Miteinander stärkt und Rassismus vorbeugt.

Donnerstag, 02.04.2009, 13:25 Uhr|zuletzt aktualisiert: Sonntag, 29.08.2010, 12:04 Uhr Lesedauer: 1 Minuten  |   Drucken

Integrating Cities III bietet neben einem hochrangig besetzen politischen Dialog zwischen der EU Kommission und den Bürgermeistern großer europäischer Städte, Arbeitsgruppen zu Themen wie “Interkulturelle Öffnung von Verwaltungen“, “Zuwanderung hochqualifizierter Migrantinnen und Migranten in Städte” und „Kampagnen als Instrument der Integrationspolitik“. Erwartet werden der Vizepräsident der Europäischen Kommission Jacques Barrot, der Regierende Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit sowie die Bürgermeister der Städte London, Paris und Amsterdam.

„Nachahmenswert wäre ein ressortübergreifender Ausschuss wie in Helsinki. Die Stadt hat eine Koordinationsgruppe für Immigration und Integration geschaffen, die sich aus den LeiterInnen der wichtigsten Behörden zusammensetzt. Diese Gruppe soll sicherstellen, dass die Stadt bei bestimmten Fragen zu Migrations- und Integrationsangelegenheiten den gemeinsamen strategischen Positionen folgt. Ein weiteres positives Beispiel ist Malmö: Diese Stadt bietet MigrantIinnen zeitlich flexible Sprachkurse an, damit auch berufstätige MigrantInnen die Sprache erlernen können.“, so Öney.

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Vorbildlich sei aber auch die Stadt Düsseldorf, die ein besonderes Praktikumsangebot für migrantische Jugendliche geschaffen habe, damit diese besser in Ausbildung vermittelt werden können. Öney abschließend: „Berlin muss das Rad also nicht neu erfinden, sondern einfach nur anderen europäischen Städten über die Schulter schauen – hierfür bietet die Konferenz eine gute Möglichkeit.“

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