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Türkische Presse Europa

16.02.2009 – DITIB-Imame, Familienzusammenführung in Frankreich, Volkszählung 2011

Die türkischen Europaausgaben berichten heute überwiegend über die Machtkämpfe innerhalb der DITIB. Importierte Imame aus der Türkei wolle die DITIB zu viele Rechte in die Hand geben. Damit würden sich Imame aus Deutschland aber nicht anfreunden wollen.

Montag, 16.02.2009, 23:18 Uhr|zuletzt aktualisiert: Samstag, 21.08.2010, 18:34 Uhr Lesedauer: 2 Minuten  |   Drucken

SABAH
Die heutige SABAH räumt dem Spiegel-Bericht großen Raum ein, in der türkische Imame in Deutschland thematisiert werden. Danach sollen sich DITIB-Mitglieder über Imame, die aus der Türkei kommen beschwert haben weil ihnen zu viele Rechte eingeräumt würden. DITIB sei jedoch nicht kompromissbereit, weswegen es zu einem Machtkampf zwischen in Deutschland aufgewachsenen Imamen und Imamen aus der Türkei gekommen sei. Weiter wird berichtet, dass DITIB ihre Strukturen verändern möchte, um als Religionsgemeinschaft anerkannt zu werden. Außerdem erschwere die ständige Kontrolle der türkischen Konsulate über DITIB die Integration.

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SABAH bericht weiterhin über die Demonstration in Köln gegen den Moscheebau. Pro-Köln e.V. organisiert einmal im Monat eine Domostration gegen den Bau der Moschee. Wie jedes Mal, sei auch diesmal eine Gegendemo organisiert worden, die vom stellv. des OB – Köln Herr Antwerpers und Ehrenfeld – Bezirksvertreter Herr Wirges unterstützt worden sei.

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Schließlich räumt SABAH einem Interview mit dem neuen Wirtschaftsminister Guttenberg mit dem „dsmagazin“ großen Platz ein. Demnach soll Guttenberg auf Verflechtungen der Linkspartei und PKK aufmerksam gemacht haben. Stützen würde Guttenberg seine Aussagen unter anderem auf zunehmende Anfragen der Linkspartei an die Bundesregierung.

HÜRRIYET
Wie die SABAH berichtet auch die HÜRRIYET über die Imamdiskussion in Deutschland und zitiert Wiefelspütz, den innenpolitischen Sprecher der SPD, der eine Untersuchung fordere, ob die DITIB von Ankara kontrolliert werde.

MILLIYET
Die MILLIYET berichtet über das neue Visaverfahren in Frankreich. Demnach müssen Personen, die im Wege der Familienzusammenführung nach Frankreich einreisen wollen, Sprachkenntnisse nachweisen. Nach einer Neuregelung sollen Bewerber künftig neben Sprachkenntnissen zusätzlich Kenntnisse über die französische Kultur mitbringen. Die Bewerber müssten an dreistündigen Kulturkursen teilnehmen, die allerdings kostenfrei sei.

ZAMAN
Die ZAMAN widmet sich der Volkszählung im Jahre 2011 und der Auseinandersetzung um die Erfassung der Religionszugehörigkeit. Der Bundesrat habe Änderungen am Gesetzentwurf zur Volkszählung im Jahr 2011 gefordert. In einer Stellungnahme habe sich die Länderkammer dafür ausgesprochen, auch die Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft abzufragen.

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