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Migration und Integration in Deutschland

Letztlich haben einige Industriestaaten ihren Bedarf an zusätzlichen Arbeitskräften … dadurch gedeckt, dass sie bei der Einstellung von irregulären Arbeitsmigranten ein Augen zudrücken.

Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen, Migration in einer interpedenten Welt, 2004

Deutsche Presse

25.08.2016- Kopftuch, Burkini, Italien, Islam-Unterricht, Türkei, Gülen

Mann beleidigt und bespuckt Frau wegen Kopftuch; Jörg-Uwe Hahn verteidigt Islam-Unterricht mit Ditib; Bürgermeisterin entlässt Praktikantin mit Kopftuch; Erdbeben in Italien; EU könnte Beitrittsverhandlungen mit Türkei abbrechen; Türkei beantragt Auslieferung Gülens

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VONÜmit Küçük

DATUM25. August 2016

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Die Themen des Tages sind:

Ein Unbekannter hat in Singen (Kreis Konstanz) eine Frau beleidigt und bespuckt, weil sie ein Kopftuch trug. Nach Auskunft der Polizei vom Mittwoch stand der aggressive Mann hinter der Frau an der Kasse eines Discounters und begann unvermittelt in ihre Richtung zu spucken.

Wenn sich junge Muslime in Europa radikalisieren, hat dies sehr wohl mit dem Islam zu tun. Aber auch mit Ländern, die deren verzweifelte Suche nach einer Identität nicht verstehen.

Die bayerischen Verwaltungsgerichte haben mit dem Asylrecht schwer zu kämpfen. Mehr als 11 000 neue Verfahren registrierten die Gerichte 2015. Bayern hat zuletzt 26 zusätzliche Richterstellen geschaffen.

Der frühere Integrationsminister Jörg-Uwe Hahn (FDP) hat die Zusammenarbeit Hessens mit dem Moscheeverband Ditib beim islamischen Religionsunterricht verteidigt.

Die AWO eröffnet eine neue Jugendwohngemeinschaft für unbegeleitete minderjährige Ausländer. Selbständigkeit wird als Ziel ausgegeben.

Weil sie während ihres Praktikums im Rathaus ein Kopftuch tragen wollte, kündigte die Stadt einer Palästinenserin direkt nach Arbeitsbeginn. Die Bürgermeisterin der Kleinstadt in Brandenburg verteidigt ihr Vorgehen mit der religiösen Neutralitätspflicht der Verwaltung. Ein Landtagsabgeordneter der CDU wirft ihr vor, die Entscheidung ohne „gesetzliche Grundlage“ getroffen zu haben.

Die AfD empfängt den früheren tschechischen Staatspräsidenten Vaclav Klaus in Schwerin. Sie will ihn im Wahlkampf vor ihren Karren spannen. Doch was passiert? Das Gegenteil.

Von 1974 bis 1979 war Walter Scheel Staatsoberhaupt der Bundesrepublik. Nun ist der FDP-Politiker im Alter von 97 Jahren gestorben. Zum Tode des „Königs“ von Bonn.

An den Stränden mehrerer französischer Kommunen gilt ein Burkini-Verbot. Fotos von Polizisten in Nizza, vor denen sich eine muslimische Frau offenbar genötigt sah, ihr langärmliges Oberteil auszuziehen, heizen die Debatte darüber nun weiter an.

Die Nation müht sich, den vielen Opfern des Bebens in den verwüsteten mittelalterlichen Bergdörfern alle erdenkliche Hilfe zukommen zu lassen. Noch immer steigt die Zahl der Toten.

Ein vorläufiger Abbruch der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei ist wahrscheinlicher als bislang angenommen – zumindest dann, wenn sich die EU-Staaten an ihre eigenen Regeln halten.

Die Türkei beantragt die Auslieferung des Predigers Fethullah Gülen. Die türkische Regierung wirft dem in den USA lebenden Gülen vor, der Drahtzieher des gescheiterten Putschversuches zu sein.

Ankara greift die IS-Milizen im Grenzgebiet an, doch die Offensive richtet sich auch gegen die Kurden. Türkische Truppen und syrische Rebellen erreichen das Zentrum der IS-Bastion Dscharablus.

Joe Biden besucht heute die Türkei. Vom Besuch des amerikanischen Vizepräsidenten erhofft sich Erdogan vor allem eines: Er will die Auslieferung seines größten Widersachers, Fethullah Gülen, erzwingen.

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