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TV-Tipps des Tages

07.04.2014 – Kirche, Sarrazin, Arakan, Roma, Migranten, Myanmar

TV-Tipps des Tages sind: Woran glaubt die Kirche? Myanmar – Eine Reise durch mein Land; Auf der Flucht vor Armut: Roma in Hamburg; Spurensuche in Jerusalem; Vis-à-vis: Thilo Sarrazin: Der ehemalige Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin hat mit seinen Büchern polarisiert

VONÜmit Küçük

DATUM7. April 2014

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Woran glaubt die Kirche?
Dokumentarfilm – Papst Franziskus hat ein schweres Erbe angetreten: Die Kirche steht mit zahlreichen Skandalen in der Kritik, viele Katholiken drängen auf Reformen. Aber ist die Kirche für eine Modernisierung bereit? Und kann Papst Franziskus die mächtigen Traditionshüter mit ihren jahrhundertealten Dogmen umstimmen? Laurence Jourdan reist für diesen Dokumentarfilm in katholische Hochburgen auf der ganzen Welt und lässt Gläubige und Klerusmitglieder zu Wort kommen. Mo, 7. Apr • 09:00-10:30 • arte

Myanmar – Eine Reise durch mein Land
Dokumentation – Eine junge, in den USA aufgewachsene Birmanin bereist ihr im Umbruch befindliches Land und versucht, in Begegnungen und Gesprächen herauszufinden, was die Menschen ihrer einstigen Heimat bewegt und wohin das heutige Birma treiben wird. Khine Khine – „die Starke“ – heißt die junge Frau, deren Eltern nach den Studentenunruhen von 1988 emigrieren mussten.

Khine Khine möchte Mrauk-U aufsuchen, das Zentrum des einstigen Königreichs Arakan – eine „Goldene Stadt“, die einst einen Teil Bengalens und das westliche Niederbirma regierte. Heute bildet das untergegangene Reich die Region Rakhine, die in den Medien immer dann auftaucht, wenn es um Konflikte mit den in Birma lebenden Muslimen geht. Deren Vorfahren kamen als Zwangsarbeiter ins Land; die Könige von Arakan brauchten sie, um ihre riesige Kriegsflotte aufrechtzuerhalten. Mo, 7. Apr • 11:15-11:58 • arte

Auf der Flucht vor Armut
Roma in Hamburg. Sie verkaufen Rosen, Obdachlosenzeitungen oder sammeln Schrott. Seit Rumänien und Bulgarien zur EU gehören, schlagen sich zunehmend Roma aus diesen Ländern in den Grauzonen deutscher Großstädte durch. Kaum eine Einkaufsstraße ohne Mütterchen mit Akkordeon, kaum eine U-Bahn-Linie ohne Musikanten, die nach kurzem Ständchen, den Hut kreisen lassen. Niemand hat sie gezählt. Doch Schätzungen zufolge gibt es Tausende solcher Armutsflüchtlinge, denen hier alles besser erscheint, als das Elend in der Heimat. Mo, 7. Apr • 17:15-17:45 • PHOENIX

Spurensuche in Jerusalem
Orte des Friedens entdecken. ROAD TO 24 H JERUSALEM In Jerusalem leben Juden, Moslems und Christen auf engstem Raum nebeneinander. Für alle ist diese Stadt heilig. Durch die engen Gassen und die verborgenen Plätze der Altstadt begleitet das Filmteam drei Menschen: Pater Thomas Maier (vom Orden der „Weißen Väter“), die Rabbinerinnen-Studentin Lea Mühlstein (vom Hebrew Union College) und Prof. Salah Adameh (von der AlQuds Universität).Was bedeutet Jerusalem für die Menschen, die hier leben? Was ist für sie Frieden? Was macht das Besondere dieser ewigen Stadt aus? Diesen Fragen spürt das Filmteam nach und versucht die Menschen, die Jerusalem prägt, besser zu verstehen Mo, 7. Apr • 20:15-21:00 • BR-alpha

Vis-à-vis: Thilo Sarrazin
Gespräch/Diskussion – Befragt von Frank A. Meyer. Der ehemalige Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin hat mit seinen Büchern polarisiert. In seinem Bestseller „Deutschland schafft sich ab“ setzte er sich sehr kritisch mit Deutschlands Integrationspolitik und insbesondere mit der islamisch geprägten Einwanderung auseinander. Seither steht Sarrazin im Kreuzfeuer. Er meint dazu: „Der Umstand, dass sich Menschen provoziert fühlen, heißt nicht, dass ich provoziert habe. Ich habe Sachverhalte klar dargestellt und aus ihnen meine logischen Folgerungen gezogen. Das einzige Interessante ist, dass Zahlen und Logik, wenn man’s richtig kombiniert, provokativ wirken können.“ Sein aktuelles Werk „Der neue Tugendterror“ beschäftigt sich mit der Medienszene und der von ihm diagnostizierten zunehmenden Einschränkung der Meinungsfreiheit. Ein geplantes Podiumsgespräch zu diesem Buch in Berlin wurde massiv gestört und musste abgebrochen werden. Thilo Sarrazin, Jahrgang 1945, geboren in Gera, studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität Bonn. 1974 trat Sarrazin in die SPD ein. Ende der 1990er Jahre wurde Sarrazin Staatssekretär im Ministerium für Finanzen in Rheinland-Pfalz. Im Jahr 2000 wechselte er in den Vorstand der Deutschen Bahn AG. Zwei Jahre später zog es den SPD-Mann wieder in die Politik. Als Berliner Finanzsenator führte er sieben Jahre eine strenge Spar- und Haushaltspolitik. Danach war er bis zu seinem Ausscheiden 2010 Mitglied des Vorstandes der Deutschen Bundesbank. Mo, 7. Apr • 23:05-00:05 • 3sat

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