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Es gab vor allem in der Anfangsphase der Anwerbung von Türken häufige Klagen der deutschen Arbeitskollegen darüber, dass die Türken … an ihrem Arbeitsplatz wie verrückt arbeiten und dadurch die Akkordsätze verderben.

Hans-Günter Kleff, Vom Bauern zum Industriearbeiter, 1985

TV-Tipps des Tages

13.02.2014 – Gysi, Stasi, Pamukkale, Türkei, Hierapolis, Ausländer

TV-Tipps des Tages sind: Gysi und die Stasi: Ein Politiker im Zwielicht. Gregor Gysi ist ein beliebter Gast in den Talkshows auf allen Kanälen. Er gilt als schlagfertig, witzig und unterhaltsam; Pamukkale – Das Naturwunder des antiken Hierapolis; Türkisch für Senioren – Horizonte

VONÜmit Küçük

DATUM13. Februar 2014

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Gysi und die Stasi
Ein Politiker im Zwielicht. Gregor Gysi ist ein beliebter Gast in den Talkshows auf allen Kanälen. Er gilt als schlagfertig, witzig und unterhaltsam. Doch immer wieder sieht er sich mit dem Vorwurf konfrontiert, dass er zu DDR-Zeiten mit der Stasi kooperiert habe. Dagegen wehrt er sich seit Jahren – politisch und auch juristisch. Viele erfolgreiche Gerichtsurteile hat er gegen jene Journalisten, Politiker, Bürgerrechtler und Wissenschaftler erstritten, die diese Stasi-Tätigkeit behaupten. In einem Rechtsstreit mit dem NDR ging er noch weiter.

Er bestritt nicht nur eine IM-Tätigkeit, sondern behauptete darüber hinaus in einer Eidesstaatlichen Erklärung: „Ich habe zu keinem Zeitpunkt über Mandanten oder sonst jemanden wissentlich oder willentlich an die Staatssicherheit berichtet.“ Im Klartext: Keine Gespräche über Personen mit der Stasi. Doch stimmt das wirklich? Die NDR-Autoren Silke König und Hans-Jürgen Börner haben sich deshalb erneut auf eine Spurensuche begeben. Sie haben neue Akten gefunden, nochmals mit vielen Experten geredet, neue Sachverhalte recherchiert. Und präsentieren ihre Erkenntnisse in der Dokumentation „Gysi und die Stasi“. Do, 13. Feb • 19:15-20:00 • PHOENIX

Pamukkale – Das Naturwunder des antiken Hierapolis
Die weißen Terrassen von Pamukkale gehören zu den größten Naturwundern der Türkei. Am Hügelsaum des Mäanders, einer geologischen Bruchzone, entspringen an mehreren Stellen Thermalquellen mit einer Temperatur von 36° Celcius. Beim Durchsickern des Kalkgesteins haben sie sich mit mineralischen Stoffen angereichert, die beim Abkühlen an der Erdoberfläche zu Kalksinter erstarren. Nirgendwo ist dies eindrucksvoller zu sehen als in der Nähe der antiken Stadt Hierapolis, auf Griechisch: Die Heilige Stadt. Noch ist wenig bekannt über ihre Geschichte, ihren Ursprung.

Eines aber ist sicher: Ohne die Quellen wäre hier nie eine Stadt entstanden.Um 190 v. Chr. durch Eumenes II von Pergamon gegründet, wurde das heute Pamukkale genannte Hierapolis im Jahre 133 Teil der römischen Provinz Asia. Hier hatte die römische Badekultur vor zweitausend Jahren ihre Entsprechung in Kleinasien gefunden. Die Stadt hatte schätzungsweise 100.000 Einwohner. Marmorkapitelle weisen auf die große Bedeutung von Hierapolis hin; es war Zentrum des Kybelekultes, der Verehrung der großen Mutter Erde. Auch das Thermalwasser wurde wegen seiner heilenden Wirkung verehrt. Die Reste des Nymphäums lassen die Größe erahnen: Eine weithin sichtbare Brunnenanlage. Das Theater der Stadt ist die am besten erhaltene Spielstätte in Kleinasien und bot ca. 15.000 Zuschauern Platz.Fr, 14. Feb • 00:40-01:00 • tagesschau24

Türkisch für Senioren – Horizonte
Ein Altersheim der besonderen Art. Ihren Stammplatz auf dem roten Sofa am Fenster räumt Muazzez Armagan für niemanden frei. Von hier aus beobachtet die 85-Jährige die Elefanten, die draußen vorbeiziehen. Manchmal sind es auch die Dampfer vom Bosporus. Seit nunmehr einem Jahr wohnt die altersdemente Seniorin im Alten- und Pflegeheim Victor-Gollancz-Haus in Frankfurt. In jungen Jahren kam die gelernte Schneiderin von Istanbul an den Main, um Geld zu verdienen und wieder schnell in die Türkei zurückzukehren. Heute träumt sie in Frankfurt von der Metropole am Bosporus. Fr, 14. Feb • 05:00-05:30 • HR

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