MiGAZIN

Migration und Integration in Deutschland

Wenn mir etwas Sorge macht, dann nicht Sarrazins Buch, das ich für das absurde Ergebnis eines Hobby-Darwins halte. Viel mehr Sorge macht mir, dass dieser Rückgriff auf die Eugenik in unserem Land gar nicht mehr auffällt, ja mehr noch: als »notwendiger Tabubruch« frenetisch gefeiert wird.

Sigmar Gabriel (SPD-Chef), Die Zeit, 16.09.2010

TV-Tipps des Tages

09.10.2013 – Ägypten, Syrien, Safiarian, Arabische Kalligrafie, Türkei

TV-Tipps des Tages sind: Kunstraum : Bernd Zimmer: „Reflexion“. Bernd Zimmer arbeitet in einem großen Atelier in Oberhausen – nicht im Ruhrgebiet, sondern in der Nähe von Weilheim; forum am Freitag: Kamran Safiarian besucht den Tattoo-Künstler El Hac

VONÜmit Küçük

DATUM9. Oktober 2013

KOMMENTAREKeine

RESSORTTV-Tipps

SCHLAGWÖRTER

DRUCKENAnsicht

MEHR ZUM ARTIKEL

DANKE,
ich möchte MiGAZIN auch in Zukunft lesen!

Kunstraum
Bernd Zimmer: „Reflexion“. Bernd Zimmer arbeitet in einem großen Atelier in Oberhausen – nicht im Ruhrgebiet, sondern in der Nähe von Weilheim. Dort ist er zu Hause, lässt sich von der Natur inspirieren zu großformatigen Bildern von intensiver Leuchtkraft.

Er verwendet eine ausgefeilte Fließtechnik, die die Farben mäandern lässt, und balanciert die große Leinwand so lange, bis das gewünschte Ergebnis entsteht.

Bernd Zimmer ist 1948 in Planegg bei München geboren. Nach einer Ausbildung zum Verlagsbuchhändler beim Carl-Hanser Verlag und anschließender Tätigkeit als Grafiker studierte er Philosophie und Religionswissenschaften an der Freien Universität Berlin. 1979 erhielt er das Karl-Schmidt-Rottluff-Stipendium und malte von 1982 bis 1983 in der Villa Massimo in Rom.

Zahlreiche Reisen, unter anderem in die Sahara, nach Ägypten, Syrien, Russland und Island prägten sein Schaffen. Mi, 9. Okt • 19:00-19:15 • BR-alpha

forum am Freitag
Magazin (Gesellschaft – Religion, Kirche) – Kamran Safiarian besucht den Tattoo-Künstler El Hac. Egal ob Popstar, Filmidol oder Fußballgröße – wer dazugehören will, hat heutzutage ein Tattoo. Was fasziniert die Menschen an der Körperbemalung für die Ewigkeit? Wer sticht, und wer lässt sich stechen? Das untersucht der „Kopf der Woche“.

Kamran Safiarian besucht das Tattoo-Studio von dem aus der Türkei stammenden Tattoo-Künstler El Hac in Wien und spricht mit dem bekennenden Muslim über dessen Kunst. Die Motive, die sich Menschen als Tätowierung stechen lassen, ähneln sich häufig. Beliebt sind zum Beispiel japanische oder chinesische Schriftzeichen. „Die arabische Kalligrafie bietet viele Möglichkeiten: Man kann sie in jede Form hineinfließen lassen“, sagt El Hac – und tätowiert seinen Kunden ganz eigene Motive.

Das „forum am freitag“ bietet Muslimen in Deutschland die Möglichkeit, ihre Erfahrungen in das gesellschaftliche Gespräch einzubringen. Muslime erklären ihre Religion, erzählen von ihrem Alltag. Mi, 9. Okt • 21:00-21:15 • ZDFkultur

Testen Sie den kostenlosen MiGAZIN Newsletter:
Bitte beachten Sie unsere Netiquette. Vielen Dank!

Ihr Kommentar dazu:

MiGAZIN

Ziel und Zweck von MiGAZIN ist die Förderung der politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Partizipation von Migrant(inn)en in der Aufnahmegesellschaft. In diesem Sinne soll MiGAZIN die Kommunikation fördern und füreinander sensibilisieren. Mehr über uns...

MiGMACHEN

Die Redaktionsmitglieder von MiGAZIN haben vor allem eins gelernt: Wer über sein Wissen und seine Erfahrungen schreibt, lernt immens dazu. Die kritische Diskussion mit Lesern eröffnet neue Horizonte. Daher hat das MiGAZIN-Team die Aktion-MiGMACHEN ins Leben gerufen. Hier bieten wir allen Interessierten die Möglichkeit, MiGAZIN als Autor, Pate oder Jungautor mitzugestalten. Nähere Informationen...

GRIMME Online Award 2012

    Begründung der Jury: "Über Migranten und Migration wird in Deutschland viel gesprochen. Vor allem von Deutschen. Im Chor der vielen und oft sehr lauten Stimmen fehlen aber zumeist die der Migranten. Und genau diese Lücke füllt das MiGAZIN mit qualitativ hochwertigen Texten und verständlicher Berichterstattung." Weiter ...