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Die Umstellung darauf, dass jetzt die Ausländer die Überlegenen sind, da sie wenigstens einen Arbeitsplatz besitzen, ist für viele nicht nachvollziehbar.

Friedrich Landwehrmann, Strukturfragen der Ausländerbeschäftigung, 1969

TV-Tipps des Tages

11.07.2013 – Migranten, Afghanistan, Bundeswehr, Ausländer, Flüchtlinge

TV-Tipps des Tages sind: Rückkehr aus dem Krieg: Elf Jahre Bundeswehr in Afghanistan. Es ist die größte logistische Herausforderung in der Geschichte der Bundeswehr; Menschen hautnah: Null Bock gibt’s nicht: Sie waren Kindersoldaten, wurden zur Prostitution gezwungen oder gefoltert. Wenn sie Glück hatten, konnten sie fliehen

VONÜmit Küçük

DATUM11. Juli 2013

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Rückkehr aus dem Krieg
Elf Jahre Bundeswehr in Afghanistan. Es ist die größte logistische Herausforderung in der Geschichte der Bundeswehr. 6.000 Container und 1.700 Fahrzeuge, Waffen, Munition, Panzer, Laster und Haubitzen – das alles muss vom Hindukusch wieder in die Heimat: per Luftfracht, auf Landstraßen oder mit der Eisenbahn. Es wird eine logistische Aufgabe begonnen, die so noch nie von der Bundeswehr zu bewältigen war. Doch was für ein Land hinterlässt die Bundeswehr nach mehr als zehn Jahren Einsatz? Haben sich die Milliarden für Militäreinsatz und Wideraufbau gelohnt? In dieser Dokumentation werden das Mammutprojekt Rückzug und die Folgen für Afghanistan beleuchtet. 20:15-21:00 • tagesschau24

Menschen hautnah: Null Bock gibt’s nicht
Sie waren Kindersoldaten, wurden zur Prostitution gezwungen oder gefoltert. Wenn sie Glück hatten, konnten sie fliehen. Jetzt sitzen die jugendlichen Migranten in Lagern für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Deutschland und hoffen auf eine Zukunft.

Was tun mit den 16-18-Jährigen? Wie behandelt man Menschen, die eigentlich noch schulpflichtig sind, die aber jahrelang nicht wissen, ob sie bleiben dürfen? In der „Schlau Schule“ in München wird versucht, aus Asylanten Schüler und aus Schülern Mitbürger zu machen, ihnen eine Zukunft zu geben. Doch ganz so einfach ist es nicht. Nicht für die Schüler, die sich mit der deutschen Mentalität und Sprache rumplagen, aber hoch motiviert sind. Und auch nicht für die Sozialarbeiter und Lehrer, die wenig Geld, aber viel Idealismus haben.

Alle wissen: Früher oder später wird der „biografische Rucksack“, den die Jugendlichen tragen, spürbar.

Eine Herausforderung für den Schulleiter. Michael Stenger muss Verständnis zeigen, aber auch streng sein können und Humor haben. 22:30-23:15 • WDR

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Ein Kommentar
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  1. Sinan A. sagt:

    Zwei Filme aus der WDR-Reihe „Menschen hautnah“:

    – Selbsternannte Richter
    – Nachhilfe fürs Leben

    http://www.wdr.de/tv/menschenhautnah/rueckschau/index.jsp

    Journalisten und Zuschauer sprechen nach solchen Filmen immer von Türken. Aber wenn man mal genauer hinschaut, sieht die Wirklichkeit etwas anders aus:

    Anmerkung zu „Selbsternannte Richter“:
    Die Online-Beschreibung passt nicht so recht zum Film. Religion ist im Film gar kein Thema. Der Film handelt von kurdischen Traditionen (plus Albaner und Araber). Gut, dass hier die Dinge auch mal beim Namen genannt werden, bei welchen Gruppen solche „Traditionen“ üblich sind. Bei Türken jedenfalls ganz sicher nicht.

    Anmerkung zu „Nachhilfe fürs Leben“.
    Die vorgestellten Jugendlichen aus der Förderschule stammen übrigens alle aus dem Kosovo oder aus dem Libanon. Fast schon überflüssig zu erwähnen, keine der gezeigten Familien gehört der Gruppe der Gastarbeiter an. Und die einzige Türkin im Film ist die Lehrerin Betül Durmaz.



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