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Sigmar Gabriel (SPD-Chef), Die Zeit, 16.09.2010
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Türkei und Erdoğan

„Da wurde viel Öl ins Feuer gegossen“

Die Medien, deutsche wie türkische, haben sich mit Ihrer Berichterstattung über die Unruhen am Taksim Platz in Istanbul und über Erdoğan nicht mit Ruhm bekleckert, sagt Journalist und Buchautor Eren Güvercin im Gespräch mit MiGAZIN. Aber auch die Türkeistämmigen in Deutschland hätten Schwarz-Weiß-Bilder vermittelt.

DATUM24. Juni 2013

KOMMENTARE103

RESSORTAktuell, Ausland, Interview

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Die deutschen Parteien waren auch sehr engagiert, insbesondere die Grünen und die Linkspartei.

Güvercin: Die türkischstämmigen Wähler beobachten das sehr genau. Bei den Wahlen wird das die eine oder andere Partei zu spüren bekommen. So ist das bei demokratischen Wahlen. Es grenzt an Heuchelei, wenn ein Volker Beck sagt, dass es für Erdoğan keinen Rabatt gibt bei den Bürgerrechten. Sein Einsatz ist sehr lobenswert, aber anscheinend gab es für das kemalistische Regime eine Rabattaktion, als noch vor wenigen Jahren kopftuchtragende Studentinnen brutal niederknüppelt wurden, als sie vor den Universitäten für ihr Recht auf Bildung demonstriert haben. Denn sie wurden lange Jahre aus den Universitäten verbannt. Und für Obama gibt es wohl auch einen Rabatt, auch wenn regelmäßig friedliche Demonstranten dort niederknüppelt werden und systematisch überwacht werden.

Um noch mal zurück auf die Türkei zu kommen, Ministerpräsident Erdoğan wirkt immer mehr autoritär. Manch einer bezeichnet ihn als Sultan.

Güvercin: Man merkt eine gewisse Machttrunkenheit, wenn man sich die letzten 2-3 Jahre anschaut. Das kritisiere ich genauso wie viele andere. Ich sehe zum Beispiel die neoliberale Wirtschaftspolitik der Erdoğan-Regierung sehr kritisch. Aber in ökonomischer Richtung hat der politische Islam in der muslimischen Welt bisher immer nur das übliche globale Modell kopiert. Daniel Bax in der TAZ hat es zutreffend als „Turbokapitalismus mit islamischen Antlitz“ bezeichnet.

Die Polizeigewalt war natürlich brutal, und da ist die Regierung in der Pflicht, diese Vorfälle lückenlos aufzuklären. Aber diese Vergleiche oder Bezeichnungen Erdoğan sei jetzt ein Sultan, Diktator, manch einer sprach sogar von einem Terrorregime, dies alles zeugt entweder von fahrlässigem Unwissen, oder aber diese Türkeiexperten verfolgen hier eine Agenda.

Ich frage mich, wo diese tollen Experten und Menschrechtsaktivisten, denen Türkei so am Herzen liegt, waren, als in den 90er Jahren noch massenweise junge Frauen, die wegen ihrem Kopftuch nicht an den Universitäten studieren durften, von Polizisten niedergeknüppelt wurden? Ich muss mal eins offen ansprechen: Diese kemalistischen Türkeiexperten, die jetzt von Sender zu Sender hüpfen, ich kaufe diesen Opportunisten einfach nicht ab, dass ihnen die Demokratie in der Türkei wirklich am Herzen liegt. Das kemalistische Establishment hat in etwa so viel mit Demokratie und Meinungsfreiheit zu tun, wie Kim Jong-Un in Nordkorea. Sie sind getrieben und angepeitscht von islamfeindlichen Einstellungen und Ressentiments. Ich weiß, dass wird der eine oder andere in den falschen Hals kriegen. Eine Trophäe werde ich dadurch auch nicht gewinnen. Aber es ist eine Frechheit, wie diese Steinzeitideologen sich bei öffentlich-rechtlichen Sendern hinstellen und etwa davon faseln, dass Erdoğan in der Türkei ein „Koransystem“ eingeführt habe. Was bitte schön soll ein Koransystem sein? Das sind Signalwörter, die bewusst von diesen Leuten eingesetzt werden, weil sie ganz genau wissen, was das bei den Zuschauern auslöst. Die Türkei war nie ein Iran und wird es auch nicht sein. Aber die Ewiggestrigen, die Atatürk als Heiligen verehren, können es nicht aushalten, dass die Muslime nun endlich offen und selbstbewusst ihren Glauben leben können, ohne Angst vom Militär verfolgt, gefoltert oder unterdrückt zu werden. Diese Zeit liegt nicht so weit in der Vergangenheit. Jeder weiß, in was für einem Unterdrückungsregime die Muslime in der Türkei gelebt haben.

Eine dumme Frage an die europäischen Beobachter hätte ich noch: War Atatürk ein Demokrat? Oder warum hörte man vom Westen recht wenig in den letzten Jahrzehnten, als das türkische Militär, die sich als Verteidiger des Kemalismus sah (bzw. sieht), die demokratischen Rechte der kurdischen, alevitischen und muslimischen Bevölkerung unterdrückte?

Leute wie Kenan Kolat und die TGD sind gern gesehene Erfüllungsgehilfen, indem sie Erdoğan Faschismus vorwerfen. Obwohl jeder Kegelklubverein mehr Mitglieder hat und im Gegensatz zur TGD demokratisch legitimiert ist, wird in der Öffentlichkeit der Eindruck erweckt, die TGD und Kolat würden für die Türken in Deutschland sprechen. Kolat verfolgt eine politische Agenda, und es ist eine Frechheit, dass so jemand überhaupt in der Deutschen Islamkonferenz sitzt. Da fände ich es besser, wenn die ADAC dort sitzen würde. Die haben sicherlich mehr muslimische Mitglieder.

Besonders unter den alevitischen Türken ist aber großer Unmut zu spüren gegenüber der Erdoğan-Regierung. Sind diese vollkommen unbegründet?

Güvercin: Die Aleviten machen etwa 15 % der türkischen Bevölkerung aus. In der Vergangenheit haben die Aleviten sehr unter dem herrschenden System in der Türkei gelitten. Und was die Minderheitenrechte angeht, hat die Türkei noch sehr viel nachzuholen. Aber vermeintliche Lobbyorganisationen der Aleviten wie etwa die AABF betreiben gezielt Stimmungsmache. Sie versuchen die Ängste der alevitischen Bevölkerung für ihre Zwecke zu instrumentalisieren und nehmen alle Aleviten in Sippenhaft. Bei allen Problemen, die nach wie vor vorhanden sind, darf man aber auch nicht vergessen, dass Erdoğan der erste türkische Ministerpräsident war, der sich für das Massaker an den Aleviten 1937 entschuldigt hat. Übrigens war nicht etwa ein „islamistisches“ Regime für dieses Massaker verantwortlich, sondern Atatürk und seine damals regierende CHP. Diese Partei hat sich bisher immer noch nicht dafür entschuldigt. Es gibt aber noch viel zu tun, die Regierung sollte den Unmut und die Ängste der Aleviten in der Türkei ernst nehmen. Aber es ist bezeichnend, wenn ich sehe, wie die AABF die CHP-Linie unterstützt. Anscheinend geht es nicht um eine Interessensvertretung der alevitischen Bürger, sondern um andere Dinge. Das wäre vergleichsweise so, wie wenn ein Türke sich bei der NPD engagieren würde, aber die Interessen der NSU-Opfer vertreten wollte.

Was ist Ihre Einschätzung zum Geschehen? Werden die Demonstrationen etwas Positives bewirken oder blicken Sie eher negativ in die Zukunft?

Güvercin: Wir haben jetzt natürlich viele, die sich Untergangsszenarien ausmalen, aber ich halte nicht so viel von solchen Panikmachern. Ich finde es sehr gut, dass das, was anscheinend schon seit Längerem unter der Oberfläche brodelte, jetzt zum Vorschein gekommen ist. Und ich finde es positiv, dass besonders junge Menschen jetzt eine Bewegung in Gang gesetzt haben, was auf die Zukunft der Türkei hoffentlich einen sehr positiven Einfluss haben wird. Ich hoffe, dass die Regierung ihre Lehren daraus zieht und merkt, dass sie kurz davor steht, eben in jenen Zustand zu verfallen, was die AKP anfangs selber kritisiert hat an den Kemalisten, nämlich die Abdrängung Andersdenkender an den gesellschaftlichen Rand.

Die Regierung muss lernen für alle Menschen in der Türkei da zu sein, egal was für einen Stimmanteil man hat. Für die türkische Zivilgesellschaft werden diese Proteste vom Vorteil sein, weil dadurch immer mehr Menschen noch bewusster sein wird, wie vielfältig die Türkei eigentlich ist. Die jungen Menschen protestieren, weil sie in den Oppositionsparteien keine Alternative sehen. Die Opposition ist ein einziges Desaster. Das ist eines der Grundprobleme in der politischen Landschaft der Türkei.

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103 Kommentare
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  1. Taksi M. sagt:

    „Ich gebe Ihnen mal ein Beispiel: Als ich einmal erwähnt habe, dass man die Besetzung eines öffentlichen Parks über mehrere Tage nicht mehr als Demonstration bezeichnen kann, und dass in jedem Land, auch bei uns in Deutschland, die Polizei früher oder später diese Aktion auflösen würde, hat man mir sofort unterstellt, die Erdoğan-Regierung zu verteidigen. “

    Nun ja, es ist ja aber auch eine Relativierung der ganzen Situation, wenn Herr Güvercin das mit S21 oder Blockupy vergleicht (die bekanntlich Monate dort gezeltet haben)! Erdogan hat ja bekanntlich nicht nur den Platz (anscheinend selbst angordnet) räumen lassen, sondern er hat ihn brutal räumen lassen! Er hat selbst die Anwälte von den Demonstranten noch räumen lassen! Außerdem hat er im gegensatz zur brasilianischen Regierung keine Sekunde darüber nachgedacht wie er Demonstranten entgegen kommen könnte um die Situation zu beruhigen! Er hat damit gedroht eine Million seiner Anhänger auf die Strasse zu bringen und das ist nichts anderes als eine Kriegserklärung an Minderheiten! Obendrein wurden türkische Medien die über die Ereignisse berichtet haben, mit Geldstrafen belegt!

    Ich bin von Herrn Güvercin schon sehr enttäuscht über seine doch sehr AKP-nahe darstellung der Geschehnisse und dass er die Aleviten und Kemalisten hier als die großen Feinde ausmacht (mit geheimer Agenda) die angeblich gegen die Türkei arbeiten ist die Höhe!

    Ich finde es zutiefst entlarvend, wenn man als Ausrede für die extremen Defizite in der Türkei nur Verweise auf die kemalisitische Vorgänger Regierung macht, die ja angeblich nicht besser war. Was soll das für eine Erklärung sein? Einmal Steinzeit, immer Steinzeit?

    Und dass man hier über die deutschen Medien herzieht, als hätten sie nur lügen erzählt und diese ganzen Proteste nur erfunden und überdramatisiert ist nichts anderes, als eine Verschwörungstheorie. Wie kommt es, dass man sich weltweit (!!!) die gleichen Bilder und die gleichen Berichterstattungen ansehen konnte (mit den gleichen Schlußfolgerungen)? Waren dann fairerweise, alle Medien weltweit, Teil der Verschwörung gegen Erdogan oder warum beschränkt man sich hier so sehr auf die deutschen Medien?

    Schlussendlich scheint es nur zwei Möglichkeiten zu geben:

    1. Entweder man ist von einer weltweit konzertierten deutsch-alevitisch-kemalisitschen Verschwörung gegen die AKP überzeugt?

    oder

    2. Die AKP-Regierung in der Türkei hat ziemlich großen Mist gebaut und lieber sucht man die Verantwortlichen in den Reihen der Gegner (oder im Ausland), als sich auch nur für eine Sekunde dafür zu schämen was man gemacht hat!

    Ich denke, dass letzeres der Realität am nächsten kommt!

  2. Josef Özcan sagt:

    Ich denke die demokratische internationale Gemeinschaft zeigt nicht zuwenig Verständnis und Geduld mit der „Erdogan-Perspektive“ , sondern zuviel.

    Gerade der Punkt, dass die Medien den Protest zu Beginn totgeschwiegen haben ist von entscheidender Tragweite.

    Er zeigt welchen Machtmissbrauch („GLEICHSCHALTUNGSVERSUCHE“) Erdogan „hinter und vor den Kulissen“ ausübt.

    Mein Beitrag möchte die „Signifikanz“ der Medienfreiheit hervorheben. Ein Aspekt, der gar nicht ernst genug genommen werden kann.

    „Seit Jahren geht die Regierung repressiv gegen die Presse vor. Die Medien sind unter Druck und kontrollieren selbst, was sie schreiben oder senden. Journalisten haben Angst, verhaftet zu werden oder ihren Job zu verlieren. Seit dem Ende des Militärregimes 1983 saßen laut Reporter ohne Grenzen in der Türkei nie so viele Journalisten in Haft wie heute. Erst im März kritisierte die Menschenrechtsorganisation Amnesty International erneut die türkischen Gesetze, die dazu missbraucht würden, abweichende Meinungen zu unterdrücken.“ (Zitat_Zeit)

    Josef Özcan (Diplom Psychologe / Amnesty International)

  3. mo sagt:

    @Taksi M.
    Sie bringen es auf den Punkt. Güvercins Artikel ist in meinen Augen sehr aufschlussreich: 90 Prozent ideologisches Geschimpfe, 10 Prozent Fakten. Es geht auch andersrum, wie man an anderen Artikeln (z.B. von Senol) sehen kann.

  4. aloo masala sagt:

    Sehr aufschlussreich ist der letzte Satz von Eren Güvercin:

    —-
    Die jungen Menschen protestieren, weil sie in den Oppositionsparteien keine Alternative sehen. Die Opposition ist ein einziges Desaster. Das ist eines der Grundprobleme in der politischen Landschaft der Türkei.
    —-

    Das ist offenbar die differenzierte Sichtweise, die sich Güvercin von unabhängigen Journalisten wünscht.

  5. Sinan A. sagt:

    Tja, die Zeiten, in denen hier die AKP-Regierung als Reformer gefeiert wurde, sind vorbei. Die Journalisten in Deutschland haben sich von ihrer allgemein anti-türkischen Haltung verabschiedet und schauen nun genauer hin, was das Problem ist in der Türkei. Damit muss Güvercin erst mal zurecht kommen.

  6. orkank sagt:

    Mich wundert dass überall Erdogan s Regierung wirtschaftlich erfolgreich bezeichnet wird. Man sucht nur soziale, politische Differenzen bei dieser Protestbewegung. In Wirklichkeit scheinbare Erfolg basiert auf Plünderung von Land und Natur, verscherbeln von Staatsbetrieben. Natürlich die Kreise, die dabei Reibach gemacht haben, verschweigen diese Fakten. Aber die Wahrheit kommt immer ans Licht.

  7. Josef Özcan sagt:

    Natürlich ist auch die seltsam unkritisch betrachtete These von Erdogans wirtschaftlichem Erfolg auffällig.

    Auf wessen Kosten und überhaupt wie es zu diesem „Erfolg“ gekommen ist und wer hauptsächlich davon profitiert hat bleibt seltsam unreflektiert.

    Kann es sein dass vor allem „islamtreue“ Unternehmer und Menschengruppen profitiert haben ???

    Wenn schon Hinterfragung, dann auch diesbezüglich.

    Josef Özcan

  8. momo sagt:

    Herr Güvercin, bei allem Respekt. Dass eine wirklich objektive Darstellung der politischen Realität schwer ist, weil soche Realitäten sich meist auf unterschiedlichen Ebenen abspielen, dürfte auch Ihnen bekannt sein. Sie haben in mindestens genauso vielen Punkten recht wie Sie unrecht haben. Nicht die Medien, sondern tonnenweise Öl ins Feuer des Protestes gegossen, hat Erdogan selbst. Alles andere, was dann geschah, hat er genutzt, um seine Anhänger zusammen zu trommeln und Hass-Reden zu halten, die die Atmosphäre noch weiter aufheizten. Von der Rolle der Polizei einmal ganz abgesehen. Das, und vor allem das haben die Medien berichtet. Die Zeit für politische Analysen, die aus den Vorgängen erstellt werden können, kommt erst noch.

  9. Piyaus sagt:

    Herr Güvercin,

    vielen Dank für diesen Beitrag, dem ich in allen Punkten zustimme.

    Hoffen wir, dass diese schwere Zeit ALLE Bürger der Türkei noch stärker zusammenschweißt. Zum Ärger separatistischer Kräfte und Lobbyisten.

    Piyaus (Diplom-Kommentarschreiber, unabhängig)

  10. Taksi M. sagt:

    Gestern Nacht gabs auf Phoenix eine Reportage über die Türkei. Und dabei wurde auch ein Franzose der schon seit Jahrzehnten in der Türkei zu der Erdogan Regierung befragt. Ein Satz der mir von diesem Mann nicht mehr aus Kopf geht ist folgender:
    Die Türkei ist was der Laizismus angeht stark mit Frankreich vergleichbar wo der Laizismus ebenfalls tief verankert ist und nun solle man sich mal vorstellen ein französischer Präsident würde analog zu Erdogan den Bau der grössten Kirche der Welt auf einem zentralen Platz in Paris in Auftrag geben. Ich würde mal behaupten der Laizismus wäre damit völlig abgeschafft. In der Türkei nimmt man diesen Umsturz einfach so hin. Warum? Nur weil ein Präsident, die türkische Wirtschaft einmal in der Geschichte des Landes nicht an die Wand gefahren hat?
    Dann müssen viele Türken sich käuflichkeit vorwerfen lassen!


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