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Migration und Integration in Deutschland

Die Wirtschaft entschied über die Anzahl der angeworbenen Gastarbeiter wie über deren Verteilung innerhalb der Bundesrepublik.

Ursula Mehrländer, Ausländerpolitik im Konflikt, 1978

Deutsche Presse

25.08.2012 – Migranten, Breivik, Türkei, Islam, NSU, Neonazi, Terror

Erneut Nazi-Gegner in Neukölln angegriffen; Frankfurt will Ausländer besser integrieren; Werbung für Anlaufstelle gegen Muslimen-Radikalisierung; Abbild eines KKK-Mörders; „Fremdenhass ist ein neues Phänomen in der griechischen Gesellschaft“; Gericht verurteilt Breivik zu 21 Jahren Haft; Türkei: Gül: USA unterstützt türkischen Kampf gegen PKK nicht ausreichend

VONÜmit Küçük

DATUM25. August 2012

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Die Themen des Tages sind:

Die rassistischen Gewaltexzesse der 90er-Jahre seien nie richtig aufgearbeitet worden, sagt der ostdeutsche Rechtsextremismusexperte David Begrich.

Wie leben Frankfurts Zuwanderer? Das können Politiker und Ämter jetzt in einem dicken Bericht mit dem Titel „Frankfurter Integrations- und Diversitätsmonitoring 2012“ nachlesen – und sie müssen daraus Schlüsse ziehen.

Wiesbaden hatte als erste Stadt Deutschlands ein Integrationsmonitoring. Der Bericht sei mehr als nur ein teurer Datenfriedhof, sagt Klaus Burgmeier, im Wiesbadener Rathaus zuständig für Integration.

In der Nacht zu Freitag wurde ein 17-jähriges Mitglied der sozialistischen Jugendorganisation „Falken“ von rechtsextremen Schlägern verletzt. Der Verletzte erstattete Anzeige und soll nach Falken-Angaben an einer Gehirnerschütterung, Prellungen und eingeschränkter Sehfähigkeit ist leiden.

Ausländer in Frankfurt (Oder) sollen besser integriert werden. Ein Projekt sieht vor, Tandems zusammenzustellen, in denen sich Frankfurter und Migranten kennenlernen und etwas gemeinsam unternehmen können, wie die Stadt am Freitag berichtete.

Mit emotionalen Plakaten im Stil von Vermisstenanzeigen will das Bundesinnenministerium bei Muslimen für seine Anlaufstelle gegen die islamistische Radikalisierung Jugendlicher werben.

Peres und Jischai fordern in der Beschneidungsdebatte Rechtssicherheit und ein Machtwort Merkels. Der Zentralrat der Juden in Deutschland kritisiert die Einmischung der israelischen Politiker.

Das völlige Versagen staatlicher Stellen vor, während und nach den sogenannten NSU-Morden hat eine erst in Ansätzen begonnene Diskussion über die Sicherheitsarchitektur der Bundesrepublik entfacht. Ein Plädoyer.

Hatten die Rechtsextremen um die Zwickauer Terrorzelle geheime Helfer bei der Polizei? Thüringen prüft, ob Beamte den Neonazis wichtige Informationen verraten haben. Falls sich der Verdacht bestätigt, könnte daraus eine Staatsaffäre werden.

Nathan Bedford Forrest war Sklavenhändler, brutaler General und erster „Gran Wizard“ des Ku-Klux-Klan. Nun gibt es in Alabama Streit um ein Denkmal für ihn

Der neu bestellte Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, will den Kölner Geheimdienst mit „tiefgreifenden Reformen“ wieder auf Kurs bringen.

Die Krise hat auch die Lage von Griechenlands Migranten weiter verschlimmert. Martin Baldwin-Edwards, britischer Migrationsforscher mit Wohnsitz Athen, spricht im Interview über Mord und Schläge in der City von Athen, das Versagen Europas und eine politische Klasse, die nicht Teil des eigenen Landes ist.

Das Gericht in Oslo hält den Massenmörder Anders Behring Breivik für zurechnungsfähig und verurteilt ihn zur Höchststrafe des norwegischen Gesetzbuches. Für die Überlebenden und Hinterbliebenen bedeutete der Richterspruch eine Erlösung.

Jahrelang bemühte sich die Türkei im Verhältnis zu ihren Nachbarn um eine „Null-Problem-Politik“. Dann kam Außenminister Ahmed Davutoglu zu dem Schluss: Mit Assad ist nicht zu reden. Und veränderte die Strategie des Landes radikal.

Die Wiege der indoeuropäischen Sprachen stand in der heutigen Türkei, besagt eine neue Studie. Sie steht im Widerspruch zur Theorie vieler historischer Linguisten.

Die Türkei ist unzufrieden mit der Unterstützung Washingtons in ihrem Kampf gegen den Terrorismus. Gleichzeitig gesteht der türkische Präsident Abdullah Gül jedoch ein, dass die Türkei eigentlich von sich aus in der Lage sein sollte, Maßnahmen zu ergreifen und Lösungen zu finden.

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