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Migration und Integration in Deutschland

[Die Verhinderung der Sesshaftmachung] würde den Vorteil haben, dass das Interesse an einer Familienzusammenführung zurückgeht und damit uns erheblich geringere Infrastrukturkosten entstehen würden.

Ein Vertreter der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Weber, 1974

Deutsche Presse

25.07.2011 – Gesinnungstest, Ausländer, Ergo, Türkei, Diskriminierung, Norwegen

Friedrich: Keine unmittelbare Terrorgefahr von rechts; Öney plant Abschaffung des „Gesinnungstests“; Ergo soll Ausländer diskriminiert haben; Protest gegen Pierre Vogel; Mutmaßlicher Brandstifter gefasst; Loveparade: Ein Jahr danach; Belgien verbietet die Burka; Norwegen nach den Anschlägen; Türkischer Botschafter wird im Herbst abgelöst

VONÜmit Küçük

DATUM25. Juli 2011

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RESSORTDeutsche Presse

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Die Themen des Tages sind:

Die baden-württembergische Integrationsministerin Bilkay Öney (SPD) will den im Jahr 2006 kurz vor der damaligen Landtagswahl eingeführten „Gesprächsleitfaden“ für Einbürgerungsbehörden wieder abschaffen.

Nach den Bluttaten in Norwegen sieht Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) für Deutschland keine direkte Gefahr durch Terroranschläge von rechts.

Große Ehre für den Navid Kermani: Der Kölner Orientalist und Schriftsteller erhält den mit 7500 Euro dotierten Bremer Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken.

Egal ob Italiener, Polen oder Russen: Eine Tochter des Versicherungskonzerns Ergo soll Ausländern nach SPIEGEL-Informationen jahrelang Autoversicherungen verweigert haben. „Türken waren als Kunden besonders unerwünscht“

Ohne Zwischenfälle ist eine Kundgebung der umstrittenen islamistischen Prediger Pierre Vogel und Sven Lau am Sonntagnachmittag in Dietzenbach (Kreis Offenbach) verlaufen.

Für zivile und humanitäre Zwecke stellt die Bundesregierung dem libyschen Nationalen Übergangsrat bis zu 100 Millionen Euro als Darlehen zur Verfügung

In Marzahn ist am Samstagabend ein 32-Jähriger kurz nach einer Zündelei in einem Hochhaus in Marzahn festgenommen worden.

In einer bewegenden Gedenkfeier mit Musik, Gebeten und Ansprachen haben 7000 Menschen in Duisburg an die Loveparade-Katastrophe vor einem Jahr erinnert.

Eine französische Studie hat 32 Vollverschleierte zu ihren Motiven und Lebensrealitäten befragt. Die halten ihre Selbstbestimmung hoch und leiden unter der medialen und gesellschaftlichen Hetze.

Nach Frankreich führt nun auch Belgien ein Burka-Verbot ein. Zwei Muslima wollen deshalb vor das belgische Verfassungsgericht ziehen. Bei Verstößen droht eine Geldstrafe.

Der wegen der beiden Anschläge mit 92 Toten in Norwegen festgenommene 32-jährige Anders B. hat die Attacken zugegeben. Anders Breivik soll ein 1500-seitiges, anti-islamistisches Pamphlet im Internet veröffentlicht haben.

In Kairo eskaliert der Streit zwischen der Demokratiebewegung und den Generälen: Bei Zusammenstößen zwischen Unterstützern und Gegnern der Militärführung sind 230 Menschen verletzt worden.

Der umstrittene türkische Botschafter in Wien, Kadri Ecvet Tezcan, wird nach Angaben der „Presse am Sonntag“ im Herbst durch die bisherige Vize-Unterstaatssekretärin Ayse Sezgin ersetzt.

Integration und Migration

Öney plant Abschaffung des „Gesinnungstests“

Ergo soll Ausländer diskriminiert haben

Protest gegen Pierre Vogel

Deutschland

Mutmaßlicher Brandstifter gefasst

Loveparade: Ein Jahr danach

Ausland

Belgien verbietet die Burka

Norwegen nach den Anschlägen

Ägypten: Zusammenstöße in Kairo

Türkei

Nachtrag vom 24.07.2011

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