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Migration und Integration in Deutschland

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Es waren vor allem die übrig gebliebenen einheimischen Geringqualifizierten, die die Gastarbeiter als ungeliebte Konkurrenten empfanden.

Stefan Luft, Staat und Migration, 2009

Studie

Weniger Ehrenmorde als gedacht

Die Mehrzahl der in den Medien als „Ehrenmord“ bezeichneten Gewalttaten in Migrantenfamilien haben andere Ursachen und werden nicht aus Ehrgründen begangen. Dies ist das Ergebnis einer Studie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

In Ihrer Dissertation über „Ehrenmorde aus kulturanthropologischer Perspektive“ hat die Volkskundlerin Anna Caroline Cöster sich auf die Suche nach den Hintergründen sogenannter Ehrenmorde begeben. Das Bundeskriminalamt spricht zwar von 55 Ehrenmorden innerhalb der vergangenen acht Jahre. „Diese Zahl ist aber viel zu hoch“, so ihr Resultat. Aus 25 untersuchten Gerichtsurteilen habe es sich „nur in zehn Fällen tatsächlich um einen geplanten Mord im Namen der Ehre“ gehandelt.

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Fememorde haben seit der Ermordung Hatun Sürücüs 2005 in Berlin wiederholt Entsetzen ausgelöst. Weltweit rechnen die Vereinten Nationen mit 5000 Todesopfern jährlich. Zu derartigen Exzessen kommt es auch in westlichen Ländern, jedoch weniger häufig als gedacht. Von 55 Opfern in acht Jahren spricht das BKA. Aber ist jeder dieser Morde ein Ehrenmord? Anna Caroline Cöster nähert sich den Hintergründen, um dem Phänomen schärfere Konturen zu verleihen. Auch die Bedrängnis möglicher Opfer bringt sie zur Sprache. Hier geht es  zum Inhaltsverzeichnis.

Fehlende Hintergrundinformationen
Gegenüber MiGAZIN erklärt sie, weshalb Ehrenmorde zahlenmäßig viel größer wahrgenommen werden, als es der Realität entspricht. „Dies hat meines Erachtens zwei Gründe: Zum einen hat man erst seit Ende der 1990er Jahre und insbesondere nach dem Mord an Hatun Sürücü im Jahr 2005 begonnen, Ehrenmorde wahrzunehmen. Es gibt in Pressearchiven Hinweise darauf, dass Ehrenmorde auch schon zu Beginn der 1980er Jahre verübt wurden, aber man hat sie in dieser Zeit statistisch noch nicht erfasst. Zum anderen beruhen die Zahlen, die immer wieder aufgegriffen werden, häufig auf der Vorstellung, dass ein Mann ausländischer Herkunft, der ein nahes Familienmitglied tötet, einen Ehrenmord begeht.“

Vielmehr seien detaillierte Hintergrundinformationen zu den Familien und dem Geschehen vor der Tat notwendig, um herausfinden zu können, ob es sich um einen Ehrenmord handelt oder nicht. „Diese Hintergrundinformationen fehlen bei der statistischen Erfassung der Fälle jedoch meist, da die Hintergründe bereits aus Datenschutzgründen auch nicht publik gemacht werden dürfen“, so die Wissenschaftlerin weiter.

Vermischung von Affekttaten und Ehrenmorden
So komme es, dass auch Fälle in die Statistiken mit einfließen, bei denen die Tat nicht auf verletzte Ehre (im kollektiven Sinne) zurückzuführen ist. Eine Affekttat eines Einzelnen sei jedoch kein Ehrenmord. Durch die Vermischung von Affekttaten und Ehrenmorden falle es jedoch schwer, ehrbezogene Gewalt von Formen häuslicher Gewalt zu trennen. Cöster weiter: „Da ehrbezogene Gewalt, deren extremste Form der Ehrenmord ist, aber eine spezifische Form häuslicher Gewalt darstellt, ist es notwendig hier zu trennen, um sie adäquat angehen zu können“. Diese Trennung habe nichts damit zu tun, Gewalt an Migrantinnen zu rechtfertigen. Das sei absolut nicht ihr Anliegen. “Es geht mir nur um eine Trennung von ehrbezogener und häuslicher Gewalt ohne das eine gegen das andere abwiegen zu wollen.“

Mit einem Beispiel führt Die Volkskundlerin weiter aus, wie das zu verstehen ist: „In einem der in die Statistiken eingehenden Fälle wurde eine Frau von ihrem Ehemann während eines Streits in der häuslichen Küche erstochen. Dieser war über seine Tat derart entsetzt, dass er die Frau ins Krankenhaus brachte. Taten wie diese sind zweifellos schlimm und verachtenswert, aber es handelt sich nicht um Ehrenmorde.“

Ehrenmorden liege nicht das Verständnis eines individuellen Ehrbegriffs, sondern eines kollektiven Familienehrbegriffs (türkisch namus) zugrunde. Sie würden meist nicht unüberlegt begangen. Darüber herrsche jedoch oft Unwissen, „was dazu führt, dass auch Taten als Ehrenmorde deklariert werden, die keine sind.“

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45 Kommentare
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  1. bogo70 sagt:

    Hallo Ghostrider,
    Das ist die Entwicklung seit ca. drei Jahren, die sehen einfach das man mit Islamfeindlichkeit auch in die Mitte der Gesellschaft gelangt, was ihnen vorher verwehrt war. Mit radikalen Islamisten gegen Juden zu hetzen, war ja kein Kunststück und wurde von dem Groß der hiesigen Gesellschaft abgelehnt. Den Nazis ging es tatsächlich vordergründig um Juden und dann erst um Ausländer, die Zweckgemeinschaft mit Islamisten hat sich aber als wenig Produktiv erwiesen und da hat z.B. die Pro Bewegung mit ihren ehemaligen Rechtsextremen angesetzt, ein genialer Schachzug, dachten sich dies Extremisten wohl und glauben nun das sei nicht zu durchschauen. Naja, wie man sieht, kapieren viele Deutsche wirklich nicht, was sich da zusammenbraut und tun unsere Ängste als Linke faschistoide Tagträume ab. Sie argumentieren mit rechtsextremen Argumenten und sind schon so verblendet, dass sich die Rechtsextremen kaum noch zu verstellen brauchen.

    Ein gekränkter, Arme verschränkende Sarrazin will nichtt von seinem Thron runter, will nicht dieTatsache sehen, dass auch er den Rechtsextremen die Tore geöffnet hat und die Mitte der Gesellschaft mitreisst. Er hat es zu verantworten, dass Pragmatikerin hier schlicht und einfach kopftuchtragende Frauen ablehnen darf und ihnen gute Heimreise wünscht. Soweit sind wir schon, rechtsextreme Meinungen werden in der Mitte nicht erkannt und legitimieren islamfeindliche Kritik. Einen Unterschied zwischen Religionskritik und Islamfeindlichkeit kann man nicht mehr feststellen, jeder Müll darf nun vor die Tür der Muslime gekippt werden und da fragt man sich noch, warum Muslimen dazu nichts mehr einfällt als in Abwehrhaltung zu gehen.

  2. Realist sagt:

    „Ein gekränkter, Arme verschränkende Sarrazin will nichtt von seinem Thron runter, will nicht dieTatsache sehen, dass auch er den Rechtsextremen die Tore geöffnet hat und die Mitte der Gesellschaft mitreisst.“

    Eigentlich hat der Sarrazin nicht den Rechtsextremen die Tür geöffnet, da er ja Integration will und nicht Deportation. Leider wollten viele muslimische Verbände, die Grünen und die Linken, eine derart absurde MultiKulti Gesellschaft schaffen, dass die Menschen angst um ihre Identität hatten und um den Fortschritt in ihrem Land. Dass Deutschland nicht so nah am Abgrund steht, wie sarrazin das in seinem Buch geschrieben hat, ist eigentlich allen klar, ausser den Muslimen und bogo70.

    Habe Heute übrigens im „Spiegel“ gelesen, dass neue junge Arbeitskräfte aus Spanien angeworben werden sollen, damit man das Gesetz für Migranten aus Non-EU-Staaten nicht mehr verändern muss.
    Ich glaube ich habe schon seit Monaten nichts so intelligentes mehr gehört! Die Spanier lernen sogar dann Deutsch, wenn die Deutschen nur zum Urlaub zu ihnen kommen. Da muss man auch nicht lang und breit erklären, dass es wichtig ist die deutsche Sprache zu beherrschen. Vorallem gibts in Spanien momentan sehr viele gut ausgebildete Menschen die kein Job haben. Perfekt!!!

  3. Ghostrider sagt:

    @Realist

    Als 1980 von den Umwelt und Friedensbewegungen die Bundespartei „Die Grünen“ gegründet wurde, hatte man diese Leute als Spinner und Wollsocken diffamiert. Man hatte ihnen sogar unterstellt, dass sie mit ihrem Umweltbewusstsein die deutsche Wirtschaft und Industrie schaden wollten. Böse Zungen behaupteten sogar, zugunsten des kalten Krieges zwischen Ost und West.

    Mittlerweile hat der „grüne“ Einfluss in unsere Gesellschaft zu mehr Umweltbewusstsein geführt und somit wurden neue Industriezweige geschaffen, die bahnbrechende Umwelttechnologien entwickelt haben. Dadurch sind viele neue Arbeitsplätze entstanden.
    Von Solartechnologien bis zum Hybridauto, sind umweltfreundliche Produkte nicht mehr wegzudenken.

    Multikulti hat seinen Ursprung in den Friedensbewegungen der 70er Jahre. Viele Kinder der damaligen ausländischen Mitbürgern haben studiert und sich fachliche Qulifikationen angeeignet. Leider wurde vielen von ihnen ein berufliches Weiterkommen verwehrt. Gründe dafür sind in erster Linie die deutsche Fremdenfeindlichkeit. Im Deutsch der Personaler ausgedrückt: „Nicht teamfähig“ !! Die besseren Jobs, sollten den Deutschen vorbehalten bleiben. Deutsche Ärzte mit Migrationshintergrund in den Krankenhäusern sprechen da eine deutliche Sprache.

    Also sind mittlerweile viele gebildete Migranten in ihre Heimat zurück. Sehr zur Freude der Unternehmer in diesen Ländern darunter auch viele deutsche Unternehmen.

    Wer vor 30 Jahren die Städte Istanbul und Ankara bereiste und sich heutzutrage diese Städte erneut anschaut wird sofort feststellen, dass auch dort der technologische Fortschritt angekommen ist.

    Das ist nicht zuletzt den Deutschtürken wenn ich das mal so formulieren darf zu verdanken, die aus Perspektivlosigkeit schließlich ausgewandert sind.
    Glaubt man der Wirtschaft, so sucht die deutsche Industrie händeringend Fachkräfte, die sie trotz 3 Millionen Arbeitslose in Deutschland nicht findet.

    Jetzt werden nicht nur Spanier, sondern auch Inder, Japaner und US Spezialisten im IT Bereich angeworben.

    Doch wie ist es um die deutsche Gastfreundschaft bestellt. Besonders wenn die neuen Gäste in Deutschland bleiben wollen?

    Wie wird der deutsche Rechtspopulismus darauf reagieren?

    Herr Sarrazin, Sie haben recht, Ausländer raus und Deutschland schreibt sich ab !!

    Ghostrider

  4. Pragmatikerin sagt:

    @Ghostrider

    ich habe in der Vergangenheit einige Artikel von Ihnen – mehrmals – gelesen – und muss Ihnen leider Antworten, dass Sie sehr parteiisch sind, mehr noch, Sie leben in einem Land, dass Ihnen angeblich Heimat ist und machen es fast nur schlecht!!!!!!!!!

    wie kommen Sie eigentlich dazu, jeden Kommentar, der pro Deutsch ist abzuqualifizieren?

    Pragmatikerin

  5. Pragmatikerin sagt:

    Hallo Realist 🙂

    Sie schrieben:
    „Habe Heute übrigens im “Spiegel” gelesen, dass neue junge Arbeitskräfte aus Spanien angeworben werden sollen“

    Ich habe so etwas ähnliches gelesen und zwar, dass junge Leute aus dem europäischen Mittelmeer- Raum – wie zu Gastarbeiterzeiten – als Arbeits-Migranten angeworben werden sollen.

    Ich finde diese Idee – sollte es denn nötig sein, dass man sie verwirklicht (weil es zuwenige Fachkräfte in Deutschland gibt), gut.

    Ich hoffe, in Bezug auf eine gedeihliches Zusammenleben der schon hier lebenden Migranten, dass dann Religion nicht mehr die dominante Rolle spielt wie z.B. jetzt noch bei den Muslimen. Aus eigener persönlicher Erfahrung weiss ich, dass z.B. die Spanier heute auch nicht mehr so Vatikan-hörig wie noch vor 40 Jahren sind. 😉

    Schönen Abend

    Pragmatikerin

  6. Ghostrider sagt:

    @Pragmatikerin

    Ganz einfach, weil ich viel im Ausland unterwegs war und auch im Ausland gearbeitet habe. Ich habe die Weltoffenheit der Ausländer kennen und schätzen gelernt und auch die Herzlichkeit, die mir entgegengebracht wurde. Nirgendwo hat man mein Abi und meine weiteren Qulifakationen in Frage gestellt. Ok, sprachlich war ich allein schon von meiner Familie vorbelastet. Mit Deutsch, Französisch und Englisch kann man fast überall in der Welt seine Brötchen verdienen. Danach habe ich viele Jahre in Luxemburg, eigentlich bis zur Pensioniereung gearbeitet. Luxemburgisch und Holländisch habe ich mir dann zumindest umgangsprachlich angeeignet. Von Sprache beherrschen kann man in diesen beiden Fällen aber nicht reden. Die administrative Sprache in Lux. ist nach wie vor Französisch.

    Angesichts dieser Erfahrungen, weil ich auch die deutsche Staatsbürgerschaft besitze, muß ich leider sagen, dass wir Deutsche uns den Ausländern gegenüber manchmal wie Barbaren benehmen.

    Eine deutsche Urlauberin regt sich in Tunesien tierisch darüber auf, dass die Leute kein Deutsch sprechen und sie kein Schweineschnitzel bekommt. Hallo! Gehts noch! Kein Einzelfall!

    Und wie gehen wir in Deutschland mit unseren ausländischen Mitbürgern um, wenn Sarrazin auch indirekt die kollektiven Vorurteile in der Bevölkerung bekräftigt?

    Mehr Weltoffenheit, Achtung und Respekt auch unter uns Deutsche würden pro Deutsch besser stehen.

    Ghostrider

  7. Pragmatikerin sagt:

    @ Ghostrider

    Sie schrieben: „Mit Deutsch, Französisch und Englisch kann man fast überall in der Welt seine Brötchen verdienen“

    Stimmt, aber damit hat man immer noch keine Herzensbildung; diese spreche ich Ihnen ab. Ich spreche die o.g. Sprachen auch und Luxembourg kenne ich zumindest genauso gut wie Sie, aber was ist daran so besonderes?

    Es gibt ein Deutsches Sprichwort: „Wie es in den Wald hereinschallt, so schallt es auch wieder heraus“. Es ist also von einem „Echo“ die Rede.

    Wenn mich ein Mensch – egal welcher Nation – nett anspricht, bin ich genauso nett.

    Von Hotelangestellten, die ihren Lebensunterhalt mit Deutschen Touristen verdienen, kann ich – zu recht – verlangen, dass sie meine Sprache können. Das ist nicht nur in Tunesien so, sondern in allen Urlaubsländern. Einem muslimischer Koch, wenn er für Deutsche Gäste kocht, ist auch zuzumuten, dass er ein Schweineschnitzel in die Pfanne hauen kann, oder sehe ich das verkehrt? Wenn er das nicht will oder kann, soll er als Kofferträger arbeiten, lol.

    Ob Sie sich als „Passdeutscher“ – wie ein Barbar benehmen, ist ihre Sache, ich benehme mich – auch im Ausland – zumindest höflich.

    Weltoffenheit, Achtung und Respekt wird einem nicht in die Wiege gelegt, man lernt es – oder auch nicht – im Laufe seines Lebens. Über mich mussten sich – nur wenige – Deutsche beklagen, dass hatte aber dann auch eine Ursache. Genauso ist es mit dem Zusammenleben verschiedener Kulturen hier in Deutschland: „Benimmst du dich, benehme ich mich“, so einfach ist das, gelle?

    Ich würde Sie also bitten, Ihre Erfahrungen nicht zu verallgemeinern, andere haben auch Erfahrungen, gegensätzlicher Art.

    Pragmatikerin

  8. basil sagt:

    @bogo
    Können Sie mir erklären, warum ein mit dem Selbstmord des Täters endender Ehrenmord keiner ist und andererseits der seine Familie und sich selbst mordende Deutsche ein Beweis für das Auftreten des Ehrenmordes auch in der Deutschen Bevölkerung ist?

  9. bogo70 sagt:

    @Ghostrider,
    Ich muss mich entschuldigen für diese etwas befremdliche Art meiner deutschen Mitkommentatorin, wir Deutschen sind schon ein nettes Völkchen, besonders die Passdeutschen, auch wenn sich nicht alle so benehmen, wie es die deutsche Kinderstube gebietet. 😉

  10. bogo70 sagt:

    @basil,
    auf die Frage war ich vorbereitet. 😉
    Kam mir selbst ein bisschen spanisch vor und sie, können sie mir erklären warum es bei einem Muslim einer sein soll?


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