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Migration und Integration in Deutschland

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Wenn ich mir die Hauptschulen in Ballungszentren anschaue, sehe ich es als zentralen bildungspolitischen Auftrag für diese Schulart, dass sie […] Schülern ein niederschwelliges Bildungsangebot macht […]. Gerade für Jugendliche mit Migrationshintergrund.

Präsident der Kultusministerkonferenz Ludwig Spaenle (CSU), taz, 20. Januar 2010

Studie

Weniger Ehrenmorde als gedacht

Die Mehrzahl der in den Medien als „Ehrenmord“ bezeichneten Gewalttaten in Migrantenfamilien haben andere Ursachen und werden nicht aus Ehrgründen begangen. Dies ist das Ergebnis einer Studie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

In Ihrer Dissertation über „Ehrenmorde aus kulturanthropologischer Perspektive“ hat die Volkskundlerin Anna Caroline Cöster sich auf die Suche nach den Hintergründen sogenannter Ehrenmorde begeben. Das Bundeskriminalamt spricht zwar von 55 Ehrenmorden innerhalb der vergangenen acht Jahre. „Diese Zahl ist aber viel zu hoch“, so ihr Resultat. Aus 25 untersuchten Gerichtsurteilen habe es sich „nur in zehn Fällen tatsächlich um einen geplanten Mord im Namen der Ehre“ gehandelt.

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Fememorde haben seit der Ermordung Hatun Sürücüs 2005 in Berlin wiederholt Entsetzen ausgelöst. Weltweit rechnen die Vereinten Nationen mit 5000 Todesopfern jährlich. Zu derartigen Exzessen kommt es auch in westlichen Ländern, jedoch weniger häufig als gedacht. Von 55 Opfern in acht Jahren spricht das BKA. Aber ist jeder dieser Morde ein Ehrenmord? Anna Caroline Cöster nähert sich den Hintergründen, um dem Phänomen schärfere Konturen zu verleihen. Auch die Bedrängnis möglicher Opfer bringt sie zur Sprache. Hier geht es  zum Inhaltsverzeichnis.

Fehlende Hintergrundinformationen
Gegenüber MiGAZIN erklärt sie, weshalb Ehrenmorde zahlenmäßig viel größer wahrgenommen werden, als es der Realität entspricht. „Dies hat meines Erachtens zwei Gründe: Zum einen hat man erst seit Ende der 1990er Jahre und insbesondere nach dem Mord an Hatun Sürücü im Jahr 2005 begonnen, Ehrenmorde wahrzunehmen. Es gibt in Pressearchiven Hinweise darauf, dass Ehrenmorde auch schon zu Beginn der 1980er Jahre verübt wurden, aber man hat sie in dieser Zeit statistisch noch nicht erfasst. Zum anderen beruhen die Zahlen, die immer wieder aufgegriffen werden, häufig auf der Vorstellung, dass ein Mann ausländischer Herkunft, der ein nahes Familienmitglied tötet, einen Ehrenmord begeht.“

Vielmehr seien detaillierte Hintergrundinformationen zu den Familien und dem Geschehen vor der Tat notwendig, um herausfinden zu können, ob es sich um einen Ehrenmord handelt oder nicht. „Diese Hintergrundinformationen fehlen bei der statistischen Erfassung der Fälle jedoch meist, da die Hintergründe bereits aus Datenschutzgründen auch nicht publik gemacht werden dürfen“, so die Wissenschaftlerin weiter.

Vermischung von Affekttaten und Ehrenmorden
So komme es, dass auch Fälle in die Statistiken mit einfließen, bei denen die Tat nicht auf verletzte Ehre (im kollektiven Sinne) zurückzuführen ist. Eine Affekttat eines Einzelnen sei jedoch kein Ehrenmord. Durch die Vermischung von Affekttaten und Ehrenmorden falle es jedoch schwer, ehrbezogene Gewalt von Formen häuslicher Gewalt zu trennen. Cöster weiter: „Da ehrbezogene Gewalt, deren extremste Form der Ehrenmord ist, aber eine spezifische Form häuslicher Gewalt darstellt, ist es notwendig hier zu trennen, um sie adäquat angehen zu können“. Diese Trennung habe nichts damit zu tun, Gewalt an Migrantinnen zu rechtfertigen. Das sei absolut nicht ihr Anliegen. “Es geht mir nur um eine Trennung von ehrbezogener und häuslicher Gewalt ohne das eine gegen das andere abwiegen zu wollen.“

Mit einem Beispiel führt Die Volkskundlerin weiter aus, wie das zu verstehen ist: „In einem der in die Statistiken eingehenden Fälle wurde eine Frau von ihrem Ehemann während eines Streits in der häuslichen Küche erstochen. Dieser war über seine Tat derart entsetzt, dass er die Frau ins Krankenhaus brachte. Taten wie diese sind zweifellos schlimm und verachtenswert, aber es handelt sich nicht um Ehrenmorde.“

Ehrenmorden liege nicht das Verständnis eines individuellen Ehrbegriffs, sondern eines kollektiven Familienehrbegriffs (türkisch namus) zugrunde. Sie würden meist nicht unüberlegt begangen. Darüber herrsche jedoch oft Unwissen, „was dazu führt, dass auch Taten als Ehrenmorde deklariert werden, die keine sind.“

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45 Kommentare
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  1. Realist sagt:

    Ich finde dass die Anzahl an Ehrenmorde nicht so wichtig ist, wenn es auch nur ein dutzend dieser Fälle in Deutschland gegeben hätte, dann muss man sich doch trotzdem fragen, bei wievielen Menschen die Drohung mit dem Tod schon erfolgreich war, weiss man gar nicht.
    Diese Ehrenmorde sind mit Sicherheit eine „Seltenheit“, aber sie zeigen wie entschlossen manche Muslime sich gegen unsere Werte wehren und somit gegen die Integration. Wahrscheinlich wird nicht jeder Muslim mit dem Tod gedroht, aber Verstoßungen von der Familie sind nachweisbar auf der Tagesordnung.
    Egal ob es im Koran steht oder nicht, es wird aufjedenfall unter grossem Verschweigen von konservativen Muslimen geduldet.

  2. basil sagt:

    @bogo
    Sie können Ehrenmorde in Deutschland nicht relativieren mit irgendwelchem Irrsinn der in Jordanien passiert.
    Warum machen Sie den Versuch, wenn Sie Ehrenmorde angeblich nicht verniedlichen wollen?

  3. bogo70 sagt:

    Ich verharmlose gar nichts, der Artikel um den es hier geht sollte ihnen die Situation vor Augen führen. Sie sollten sich damit beschäftigen was einen Mord zum Ehrenmord macht und die verlinkte Seite von Pragmatikerin macht Morde, die keine Ehrenmorde sind, doch zu solchen. Das ist die Aussage, sehen sie sich die Fälle an. Da sind Morde die im Affekt oder unter Drogen begangen wurden zu Ehrenmorden erklärt worden, selbst die Tötung des eigenen Vaters und der Ehefrau wird bei ehrenmord.de als Ehrenmord geführt,

    Was hat das noch mit der Ehre zu tun? Bei Ehrenmord geht es darum, die Ehre der Familie und die eigene zu schützen bzw. widerherzustellen, befördert wird das von der Familie des Täters oder vom Täter selbst. Warum sollte der Mörder dann seinen Vater töten, der sich schützend vor die Schwiegertochter stellt? In mindestens zwei Fällen hat sich der Täter nach dem Mord selbst getötet oder es versucht, auch das ist kein Ehrenmord, ein Ehrenmörder tötet um seine Ehre widerherzustellen, warum sollte er sich dann selbst töten und für Muslime ziemlich unehrenhaft sterben? Das Einzige, wozu sich der Autor bei ehrenmord.de durchringen konnte, ist es diese Morde als untypisch für Ehrenmord zu unterstreichen.

    Machen wir jetzt einfach jeden Mord der von Muslimen begangen wird zu einem Ehrenmord und nehmen folglich alle Muslime in Sippenhaft, denn auch sie könnten ja eines Tages im Namen der Ehre töten? Es geht eizig um die unseriöse Art der Auflistung in Pragmatikerins Link und basil, wer sagt ihen, dass es keine deutschen bzw. christliche Ehrenmörder in Deutschland gibt, unsere Medien? Hauptbestandteil des Ehrenmordes ist es die Familienehre herzustellen, wieviele deutsche Männer töten jedes Jahr ihre Familie und sich selbst, um der Schande von Überschuldung und Versagen zu entgehen und wieviele Deutsche Männer töten aus Eifersucht bzw. weil sie es nicht ertragen können von anderen als Versager gesehen zu werden, ist das kein gestörtes Ehrgefühl? Wie nennt man so etwas Familiendrama und Beziehungstat, Ehrenmord an Muslimen festzumachen, entbehrt jeglicher Logik und würde bedeuten, außer Muslimen hätte keiner von uns ein gestörtes Ehrgefühl.

    Wenn ein Mord irgendwie benannt werden muss, dann sollen gefälligst auch serbische, grichische, albanische, sizilianische, brasilianische und sonstige Ehrenmorde so benannt werden. In Albanien ist der offizielle Glauben Islam, aber wahrhaftige Muslime suchen sie dort vergeblich, Ehrenmorde finden sie dafür um so häufiger. Griechen und Serben legen auch Wert auf die Ehrhaftigkeit ihrer Töchter, der offizielle Glauben ist christlich Orthodox, wer weis wieviele Ehrenmorde von diesen Volksgruppen begangen werden?

    Die patriarchale Gesellschaft, legitimiert die Gewalt in Familien und an Frauen. Ein altes albanisches Sprichwort besagt – Zitat: „Wer dich knüppelt, liebt dich und ich kenne nicht wenige deutsche Frauen, die sich von ihren Ehemännern knüppeln lassen und glauben es sei Liebe.

    Der Bezug von Ehrenmorden auf den Islam ist schon grundlegend falsch, jede patriarchale Gesellschaft hat ihre Ehrenmorde und eine Gesellschaft die glaubt sich vollständig vom Patriarchat befreit zu haben, sollte soviel Verstand besitzen, Ehrenmorde in den eigenen Reihen auch als solche zu bezeichnen, aber dann auch bitte schön unter dem Aspekt – „was macht einen Mord zu einem Ehrenmord?“

  4. Ghostrider sagt:

    @Bogo70

    Danke Bogo70, für diese sehr ausführliche Darstellung in Bezug auf Ehrenmorde und Beziehungstaten. Wie schon in meinem Kommentar auf Seite 2 geschildert, fühlen sich auch deutsche „gehörnte“ Ehemänner in ihre Ehre gekränkt und begehen daraufhin Beziehungstaten.

    Die Beziehungstäter gehen sogar oft noch einen Schritt weiter und löschen gleich die ganze Familie aus. Also auch die unschuldigen Kinder.
    Ich möchte jetzt auch nicht wieder von den „Deutschen“ speziell sprechen, denn solche Beziehungstaten werden in ganz Europa leider praktiziert.

    Aber die Integrationsfähigkeit der Muslemen in Bezug mit Ehrenmorden in Deutschland in Frage zu stellen, ist absurd.

    Jedes 2. Tötungsdelikt in Deutschland ist eine Beziehungstat. 98% der Täter sind Deutsche. Bei iPersonic kann man Daten und Fakten dazu nachlesen. Einfach mal googeln.

    Keine Beziehungstat ist zu rechtfertigen. Aber ganz besonders grausam ist es, wenn Kinder den Zoff ihrer Eltern mit dem Leben bezahlen. Wie kaltblütig also handeln solche Mörder?

    Ghostrider

  5. Pragmatikerin sagt:

    Ehrenmorde und Islam (Blog Zölibat & Mehr)

    Ehrenmorde sind zutiefst mit dem Islam verbunden, auch wenn dessen Vertreter dies immer wieder leugnen. Wo der Islam herrscht, da gibt es die mit Abstand höchste Zahl solcher Morde im Namen eines Ehrbegriffs, der sich bei näherer Betrachtung als zutiefst patriarchalisch, vormodern und feige erweist. „Ehrenmorde“ sind die finale Bestrafung von Frauen, die gegen das bis ins kleinste Detail durchorganisierte Überwachungsreglement ihrer männerdominierten islamischen Welt verstoßen haben, ob bewusst oder unbewusst. Wie Zwangsverhüllung, Zwangsheiraten und die massenhaft durchgeführten weiblichen Genitalverstümmelungen dienen sie letztlich dem Ziel der totalen Kontrolle des Mannes über die Frau.

    Den ganzen Artikel können Sie unter nachstehemdem Link lesen.

    Warnen möchte ich allerdings vor den schrecklichen Bildern, von Frauen , die bestialisch verstümmelt wurden, bevor sie umgebracht oder für ihr Leben „gezeichnet“ verletzt wurden.

    […]

  6. Pragmatikerin sagt:

    Um nicht wieder als „einseitig“ angesprochen zu werden, habe ich im Internet nach vergleichbaren Ehrenmorden im Namen des Christentums gesucht.

    Nurunter dem Blog TELEPOLIS fand ich einen einzigen Link, der auch auf christliche Ehrenmorde Bezug nimmt; warum nur einen und warum finde ich viele Berichte über Ehrenmorde im Namen des Islam fragt

    Pragmatikerin

    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33250/1.html

  7. Realist sagt:

    @Ghostrider & @bogo70
    Stimmt, ihr habt völlig recht. Warum sollte man überhaupt darüber reden, ist doch alles bestens.

  8. Pragmatikerin sagt:

    @ Moderator von MiGAZIN

    Dass Sie den Link gelöscht haben, verstehe ich menschlich, denn die Bilder – und dazu die Erklärungen, wie so eine Tat im Namen der Ehre – begangen werden kann, kann man einfach nicht begreifen.

    Mord ist Mord, ein Ehrenmord ist nach meiner Meinung aber mehr, denn hier wird gezielt ein Menschenleben ausgelöscht, dass als das schwächste gilt unter erwachsenen Menschen, eine Frau.

    Pragmatikerin

  9. bogo70 sagt:

    Wow Pragmatikerin erliegt einer Gehirnwäsche und merkt es nicht einmal. Ich erkläre ihnen Mal was das für eine Seite ist, die sie da besuchen und mit wem die kooperiert. Nur weil sie sagten das sie nicht mit Rechtsextremen Seiten in Verbindung gebracht werden wollen, ich bin um ihr Seelenheil besorgt liebe Pragmatikerin, also nicht gleich wieder in die Luft gehen. 😉

    Was sie mit „Zölibat und Mehr“ hier verlinken wollten, hat ganz sicher nichts damit zu tun das man sich beim MiGAZIN nicht der Realität stellen will, solche Bilder finden sich auch ohne extreme Seiten verlinken zu müssen, aber auch bestialische Morde ohne Ehrenmordmotive, die man genauso gut verdammen kann. Ich wüsste nicht was einen bestialischen Ehrenmord schlimmer macht als einen bestialischen Mord, sicherlich nicht die Bilder davon.

    Von der Seite „Zölibat und Mehr“ wird mit Permanentlinks zu folgenden Seiten verlinkt, Politically Incorrect, Akte Islam, Fakten und Fiktionen, Koop-Nachrichten, Kopp-Verlag, Ausländerkriminalität, Reconquista, Die flache Erde, Quadraturacirculi, Editrix. Jeder der sich etwas mit der Materie Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und Verschwörungtheoretikern beschäftigt, weiß auf Anhieb worum es sich um „Zölibat und Mehr“ handelt, eng angelehnt an die Pro NRW, versammeln sich diese selbsternannten Islamkritiker unter dem Deckmantel der Israelfreunde, denn wer nicht über Juden hetzt, kann ja kein Rassist sein. Nur blöd das nicht alle Rechtsextremen mit der extremen Israelfreundlichkeit klar kommen und je nach Situation, ganz plötzlich doch wieder die Antisemiten ans Tageslicht treten. Die Bemühungen sich nicht preiszugeben, sind dem Verfassungsschutz nicht entgangen, Pro NRW und Politically Incorrect werden vom Nordrheinwestfälischen Verfassungsschutz beobachtet und das nicht zu Unrecht, denn ein Blick auf deren Seiten offenbart was diese vorgeschobene Islamkritik, tatsächlich will. Ein totalitäres Regime, in dem Ausländern jegliche Rechte entzogen werden und die man am besten gleich in ihre Heimat zurückschafft, mit Verschwörungstheorien und Bündelung der Straftaten von Ausländern, will man die Wut der deutschen Bürger auf den Höhepunkt treiben, einen Bürgerkrieg provozieren und somit den Weg in das erträumte 4. Reich bereiten. Waschechte Nationalisten die sich selbst nun etwas harmloser Patrioten nennen und vorgeben nicht mehr ihrer alten Ideologie anzuhängen, sich aber bei jeder Gelegenheit von Rechtsextremen auf ihren Demo’s gegen Islamisierung und Moscheebau begleiten lassen.

    Orginaltöne in ihren Verlinkungen
    Moslempack, Selbstgeißelung, Meinungskartell, Hirnwäsche, Gesinnungsterror, Gleichschaltung der Medien, Musel, Bürgerkrieg, Assigranten, Friedensterroristen, Dhimmitum, Gutmenschentum, politischkorrekte Lügen, Volksverräter, Bereicherer, Asi-Gewalt-Musel, EUdSSR, Islamo-Faschismus usw.

    – „Lasst uns Deutschland endlich von den etablierten Parteien befreien, sie wollen uns vernichten.“
    -„Dieses Ungeziefer, dieses Untermenschentum kann schalten und walten wie es will.“
    -„Die Roten und Grünen sind samt orientalischen Hilfstruppen zum Sturm auf Europa angetreten.
    Warum kämpfen die Völker nicht mehr ?“
    – „es tut mir leid, bei aller fairness, und es gibt sicher sehr, sehr viele, die ganz normal sind. aber in
    westeuropa ist ein typus neuer mensch erblüht, der einfach da nicht hingehört.“
    -„Es gibt nur eins was wirklich helfen würde: Eine “Ausschaffungsinitiative” wie in der Schweiz. (Ein
    geniales Wort!) Kommt aber leider nicht und würde von den Schwachmaten des BVerG sofort kassiert.
    Es passiert erst was, wenn wir bürgerkriegsähnliche Zustände in Deutschland haben. Es bleibt nur
    noch die Wette, wo das zuerst eintritt. In der engeren Wahl hätte ich Bremen, Hamburg und Berlin.
    -„Und nach dem Teeren und Federn dieser abgehobenen Gutmenschen-Politiker sollten wir sie wie in
    der ehemaligen DDR ausbürgern und mit den Anhängern des Islamo-Faschismus aus dem Land jagen.“
    -„Die Schwulen, Lesben, Kampfemanzen und auch die Moslems erhalten jede nur denkbare finanzielle
    Unterstuetzung. Die Heteros, die Familien, die Konservativen und die Christen werden von der Politik
    vernachlässigt.
    Und man darf diese Wahrheiten noch nicht einmal mehr aussprechen, ohne seine Existenz zu
    gefaerden.“

    Erkennen sie diese Töne, liebe Pragmatikerin? Welt Online Kommentarbereich? Ja auch und Politically Incorrect, sowie Fakten und Fiktionen, Reconquista usw. der Übergang zu Gesamtrechts ist fließend, so wie sich neulich Stadtkewitz von seiner in der rechtsextremen Szene bekannten Rapperin DeeEx schweren Herzens wieder trennen musste, damit der Eindruck nicht entstehe die neue Partei „die Freiheit“ gegen Islamisierung, sei mit Antisemiten besetzt. Im übrigen auch ihre bevorzugte Piratenpartei ist im Spiel, mit dem Islamkritiker Aaron König, den man aus der Piratenpartei entfernen musste, weil seine Ansichten zum Islam doch weit das Maß einer fairen Kritik überschritten und man ihn eher der NPD Ecke zuordnen würde, aber jetzt ist er bei Stadtkewitz und der ist ja als Ex CDUler jedes Extremismusvedachts erhaben oder? Gesamtrechts, das hat einen faden Beigeschmack und ich habe es ihnen schon in einem anderen Thread geschrieben, Gesmtrechts muss sich nur noch einigen und braucht einen Sarrazin, dann haben „Sie“ endlich das was sie wollen. Sind sie sich der Tragweite ihrer Ansichten bewusst, sind sie sich bewußt darüber wie sehr sie schon von diesem Gedankengut durchdrungen sind? Das ist die neue Rechte, sie kommt in Nadelstreifenanzug daher, kämpft für Israel und gegen den bösen Islam, sie macht sich nicht verdächtig, doch ist sie gefährlich wie lange nicht mehr.

    http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&view=item&id=5333:spiel-nicht-mit-den-schmuddelkindern-%E2%80%93-pro-verliert-b%C3%BCndnispartner&Itemid=368
    http://www.netz-gegen-nazis.de/artikel/die-freiheit-2415

  10. Ghostrider sagt:

    Wieder ein guter Kommentar von Bogo70.

    Nur noch ein kurzer Nachtrag.
    Kann eigentlich gar nicht so recht verstehen, warum der Rechtsextremismus in Deutschland so islamfeindlich eingestellt ist.

    Im Jahr 2009 haben NPD und DVU dem neu gewählten iranischen Präsidenten Ahmadinedschad gefeiert und Glückwünsche zu seinem Wahlsieg in den Iran versendet. Außerdem bekundeten diese Leute ihre Solidarität im Kampf gegen den gemeinsamen zionistischen Feind Israel.

    Hier der ARD – Tagesschau Bericht:

    http://www.tagesschau.de/inland/neonazisiran100.html

    1 Jahr später fliegen die Rechtspopulisten Heinz Strache(FPÖ), der Ex-CDU Mann und Rechts-Irwisch René Stadtkewitz und Philip Dewinter vom belgischen Vlams Belang nach Israel und sind auf Schmusekurs mit den Israelis eingestellt.

    Hier der Bericht von Zeit – Online:

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-12/israel-europa-rechtspopulismus

    Der Rechtspopulismus erhofft sich Unterstützung gegen ihrer Meinung nach zunehmende Islamisierung in Europa, durch die Israelis. Doch ob ihr Traum in Erfüllung geht, wage ich sogar zu bezweifeln.

    Ob der Schmusekurs mit Israel und die damit verbundenen Reden mit gespaltener Zunge, breite Zustimmung im „rechten“ Lager finden wird, wage ich auch zu bezweifeln.

    Islamophobien treiben schon seltsame Blüten, oder?

    Ghostrider


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