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Migration und Integration in Deutschland

Wir haben unsere Behörden über Jahrzehnte in eine Abschottungskultur hineinentwickelt. Man hat gesagt: Haltet uns die Leute vom Hals, die wollen alle nur in unsere Sozialsysteme einwandern. Jetzt müssen wir deutlich machen, dass wir Fachkräfte brauchen, dass wir um sie werben müssen.

Peter Clever, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, April 2013

Thilo Sarrazin

Rücktrittsforderung nach Ausländer-Schelte

Thilo Sarrazin ist erst seit dem 1. Mai 2009 Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank. Nach einem Interview mit dem Kulturmagazin „Lettre International“ Mitte vergangene Woche wird bereits nach knapp fünf Monaten Amtszeit sein Rücktritt gefordert. Er hatte sich in rechtspopulistischer und abfälliger Manier über Türken, Araber und über die Mittelschicht geäußert.

„Die Türken erobern Deutschland genauso, wie die Kosovaren das Kosovo erobert haben: durch eine höhere Geburtenrate“ und „Das würde mir gefallen, wenn es osteuropäische Juden wären mit einem um 15 Prozent höheren IQ als dem der deutschen Bevölkerung. Ich habe dazu keine Lust bei Bevölkerungsgruppen, die ihre Bringschuld zur Integration nicht akzeptieren“, ist ein Auszug aus dem Repertoire Sarrazins. Außerdem meinte er: „Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert“ und „Das gilt für 70 Prozent der Türken und für 90 Prozent der arabischen Bevölkerung“.

Nachdem die Deutsche Bundesbank sich zuvor „entschieden in Inhalt und Form von den diskriminierenden Äußerungen von Dr. Thilo Sarrazin“ distanziert hatte und sich eine Empörungswelle breitgemacht hatte bedauerte Sarrazin den Vorfall: „Die Reaktionen, die mein Interview in Lettre International verursacht hat, zeigen mir, dass nicht jede Formulierung in diesem Interview gelungen war. Das bedauere ich“, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“. Seine Absicht sei gewesen, „die Probleme und Perspektiven der Stadt Berlin anschaulich zu beschreiben, nicht aber einzelne Volksgruppen zu diskriminieren“.

Diese Entschuldigung reichte nicht. Auch Bundesbankchef Axel Weber attackierte seinen Vorstandskollegen scharf und forderte ihn indirekt zum Rücktritt auf. Die Aussagen seien „bedenklich“ und „nicht mit dem Verhaltenskodex der Bundesbank vereinbar“, sagte Weber am Samstag am Rande der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Istanbul. „Jeder hat Verantwortung für die Institution und muss mit sich selbst ins Gericht gehen“, sagte Weber weiter. Es gehe nicht um Personen, sondern um Institutionen.

Forderungen nach einem Parteiausschlussverfahren aus der SPD gegen den früheren Berliner Finanzsenator wurden ebenfalls laut. „Nach diesen Äußerungen ist Thilo Sarrazin in der Sozialdemokratie untragbar“, sagte die Berliner SPD-Bundestagsabgeordnete Eva Högl. „Die Parteigliederung, bei der Herr Sarrazin Mitglied ist, sollte ein Parteiausschlussverfahren gegen ihn einleiten. Dafür liegen nun ausreichend Anhaltspunkte vor. Er ist schon lange kein Sozialdemokrat mehr.“, so Högl weiter. Auch SPD-Politiker Vural Öger werde sich beim Parteivorstand für einen Parteiausschluss Sarrazins einsetzen. Er bezeichnete die Äußerungen als „beschämend, widerlich und skandalös“.

Muss Thilo Sarrazin nach seiner Ausländer-Schelte zurücktreten?
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    Richtig unangenehm wurde es für Sarrazin, als das Landeskriminalamt eine Prüfung angekündigt hatte, ob „die Grenzen der Meinungsfreiheit überschritten wurden und sich der Anfangsverdacht für einen strafbaren Inhalt ergibt“.

    Unterstützung erfuhr der frühere Finanzsenator lediglich von der NPD. Sarrazin bringe „die Entwicklung unseres Landes auf den Punkt“, sagte ein Sprecher der rechtsextremen Partei.

    So fiel auch dem Vizechef der türkischen Zentralbank, Ibrahim Turhan, nicht mehr ein, als höheren Beistand für Sarrazin zu rufen: „Allah möge ihm mehr Verstand geben.“

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    97 Kommentare
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    1. Selçuk sagt:

      „Das soll jetzt keine Arroganz eines Akademikers sein;“

      Lächerlicher gehts wohl nicht! Was spielt es denn für eine Rolle, ob Sie Akademiker sind oder nicht?

    2. Markus Hill sagt:

      Da stimme ich Ihnen zu. Das Thema ist diffizil. Man wird aber vielleicht Gruppen bilden können. Es geht hier nicht darum, mit dem Finger auf jemanden zu zeigen aus Spass an der „Verunglimpfung“, sonder um sauber zu analysieren, um dann konstruktiv gemeinsam (Migranten und Deutsche) Massnahmen zur Lösung von Problemen zu erarbeiten. Im Trüben lässt es sich gut fischen – mit Mutmassungen kann viel „Hetze“ betrieben werden – wenn man gemeinsam Fakten anerkennt, kann man vielleicht entspannter miteinander reden.
      Beispiel: Türkische Migrantenkinder im Schulerfolg mit anderen Gruppen zu vergleichen, halte ich für legitim. Wenn dabei für Türken unangenehm erscheinende Zahlen auftauchen, können die meisten in diesem Land wg. gründlicher Problemanalyse wohl damit leben. Entscheidend ist doch, was ich mit den Zahlen mache. Verschweigen/Beschönigen hilft wenig – deshalb haben Sie doch die vielen aufgebrachten Medienreaktionen und oft unsachlichen Leserbriefe. Die Leute im Land „kochen“, wollen sehen, dass sich etwas entwickelt in Richtung Aktion und Verbesserung er Zustände.
      Bei solchen harten, „objektiven“ (immer umstritten) Analysen kann zum Beispiel herauskommen, dass die türkischen Migrantenkinder und auch die deutschen Kinder etwas von den Asiaten und Aussiedlern in Richtung Bildung (Fleiss, Ausdauer, Interersse, Wertschätzung) lernen können. Richtig, auch die deutschen Kinder (Bildungsferne gibt es hier auch, um einmal den Fokus von der Gegensatzdiskussion Migranten-Deutsche etwas zu lockern). Es kann auch herauskommen, dass die Migrantenverbände verstärkt Hilfe durch die Deutschen brauchen – über die Bedindungen (Geld, Ressourcen etc.) muss dann gemeinsam diskutiert werden. Herauskommen kann auch, dass die Deutschen ausser Sprachförderung bei diesen Problemgruppen auch vieles falsch machen, übersehen oder das man halt noch sehr viel Optimierungspotential hat. Zu mehr sollen diese Analysen nicht dienen, natürlich wollen die „Problemgruppen“ möglichst einen Schleier darüber legen – man hat sich ja mit der Situation arrangiert. Veränderung ist immer unbequem.
      Vielleicht sollte einmal dieser „Verschwörungsgedanke“ („die analysieren so genau, damit sie uns diffamieren können“ – in Deutschland werde auch viele scheinbar deutsche Missstände in sehr harter Form untereinander kritisiert!) langsam aus allen Köpfen verschwinden:
      Den Finger in die Wunde legen, ein Problem benennen (über Form lässt sich streiten, richtig) setzt doch auch voraus, dass der, der analysiert hat, Engagement und Interesse für die Lösung der Probleme hat.
      Dieser Generalverdacht (auf beiden Seiten wohl), dass der andere Arges im Schild führt:-), erschwert oft die Sachdiskussion.

    3. Sanne sagt:

      @Bogo

      „Eine vollständige Integration bis hin zur schleichenden Assimilation dauert 5 Generationen und wir sind erst bei der Vierten angelangt.“

      Was ist denn für Sie eine vollständige Integration bzw. Assimilation? Und wieso in Gottes Namen soll das 5 Generationen dauern? Und was soll das den Staat bis dahin kosten? Integration ist EIGENLEISTUNG und meiner Meinung nach innerhalb einer einzigen Generation (innerhalb von ein paar Jahren) zu bewältigen. Sorry, ich kann auch nicht in ein anderes Land gehen und dort dann sagen, ich brauche 5(!!!!!!!!!!!!!!!!) Generationen, um mich einzufügen. Ich hab noch nie so einen Quatsch gehört!

      „…mit der Unterstützung der deutschen Gesellschaft Projekte auf die Beine zu stellen, die der Integration förderlich sind und wer mal ein Auge auf solche Projekte wirft, der sieht auch das sich da einiges tut. “

      Ach, was sollen das denn jetzt für bahnbrechende neue Projekte sein? Soll Multikulti wegen diesen tollen sozialen Projekten doch nicht gescheitert sein? Und was tut sich denn da? Ich merke davon bisher in meiner Stadt gar nichts. Nochmal: Integration kann nicht komplett auf die Gesellschaft/den Staat abgewälzt werden.
      Aber diese Diskussion ist eh sinnlos, weil klar ist, dass Menschen, die etwa aus einem anatolischen Dorf kommen und Analphabeten sind, sich nie integrieren werden. Arme Menschen wandern in ein reiches Land mit Sozialleistungen aus. Warum denn bloß? Um uns zu bereichern? Ist doch klar, dass diese Leute all ihre Probleme mitimportieren. Und sich null integrieren. Und jetzt kommen Sie mir bloß nicht mit „aber es gibt so viele steuerzahlende Türken blabla. Von mir aus gibts die, von denen rede ich auch nicht.

    4. Selçuk sagt:

      Wenn ich den Satz von Bogo und den von Ihnen vergleiche, sehe ich einen gewaltigen Unterschied. Ich möchte Sie nur darauf aufmerksam machen, ohne die Aussage von Bogo unterstützen zu wollen;

      Bogo sagt;
      „Eine vollständige Integration bis hin zur schleichenden Assimilation dauert 5 Generationen …“
      Ich möchte Sie auf den Teil „bis hin zur“ aufmerksam machen.

      Sie sagen;
      „Sorry, ich kann auch nicht in ein anderes Land gehen und dort dann sagen, ich brauche 5(!!!!!!!!!!!!!!!!) Generationen, um mich einzufügen.“
      Sie sprechen hier von Einfügen. Zwischen Assimilation und dem „sich Einfügen“ gibt es einen enormen unterschied.

      „Aber diese Diskussion ist eh sinnlos, weil klar ist, dass Menschen, die etwa aus einem anatolischen Dorf kommen und Analphabeten sind, sich nie integrieren werden. Arme Menschen wandern in ein reiches Land mit Sozialleistungen aus. Warum denn bloß? Um uns zu bereichern? Ist doch klar, dass diese Leute all ihre Probleme mitimportieren. Und sich null integrieren.“
      Naja, so einfach ist das nicht. Sie können an diese Theorie glauben, doch die Realität sieht zum Teil auch anders aus.

      „Sie mir bloß nicht mit “aber es gibt so viele steuerzahlende Türken blabla.“
      Ja genau, bla bla.

    5. Boli sagt:

      Trotzdem ist kein Eigenkapital mehr da. Das ist Fakt.

    6. Boli sagt:

      Bin ja mal gespannt was morgen Abend bei Hart aber fair rauskommt. Wobei man dazu sagen muss das sich selbst „die Türken“ weder ethnisch, noch gesellschaftlich (Level) einig sind, da ja mittlerweile selbst von Türken aus dem Mittelstand harsche Kritik an Ihre Landsleute geht. Außerdem glaube ich wären die Türken gar nicht so im Fokus wenn der zu großen Teilen von Ankara selbst betriebene Nationalismus nicht so grassieren würde. Damit schiessen sie sich genau genommen ständig ins eigene Tor und verkaufen es auch noch als Punktsieg.

    7. Bogo sagt:

      @Sanne
      Nun, diesen Quatsch habe ich von unserem Dr. Schäuble.
      Migrationsforscher raten hier zu Geduld. Sie fordern uns auf, Integration als einen Prozess zu verstehen, der für Einwanderer eine lebenslange Aufgabe ist und auch noch nicht in der zweiten oder dritten Generation abgeschlossen sein muss.
      Dazu muss ich sagen, dass ic das mit der 5 Generation in Zusammenhang mit einer Studie über australische Einwanderung gelesen hatt und jetzt leider den Artikel nicht finde.

      Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht.
      Ehrenamtliche Tätigkeiten von Migranten erstrecken sich von Medien über Religion bis in Altenpflege und Jugendarbeit.

      Fangen wir doch einfach mit dem MiGAZIN an. 😉

      Interreligiöser Dialog
      Dialog der Kulturen
      http://www.cm-fi.de/start.html
      http://www.migration-religion.net/projekte-dialog.html

      Jugend
      Projekt: „Junge MigrantInnen als Lotsen in den Jugendmigrationsdiensten“
      http://www.jmd-portal.de/output.php?jmdID=549

      Pflege
      http://ethno-medizinisches-zentrum.de/index.php?option=com_content&view=article&id=28&Itemid=34

      Umwelt
      Klimaschutzberatung für Migranten von Migranten
      http://www.agenda21.de/index.php?option=com_content&view=article&id=38:klimaschutzberatung-fuer-migranten-von-migranten&catid=6:projekte&Itemid=66

      Diese Projekten kann man noch etliche hinzufügen, doch bin ich mir ganz sicher sie nicht zufrieden stellen zu können.
      Denn es sind oftmals nur Ansätze und der Beginn einer Beteiligung, doch wenn man die Augen offen hält und auch das Engagement der Migranten und Migrantinnen in Schulen und Vereinen mit einbezieht, können auch sie nicht leugnen, dass grade Muslime sich sehr einbringen wollen.
      Man muss sie nur mit einbeziehen und so wird bei uns so ziemlich jedes Fest ein buntes vor allem auch köstliches Event.
      Sorry, jetzt muss ich mich leider entschuldigen, die Pflicht ruft.

    8. Ich kann mir nicht helfen? Wie soll man denn diese Aussagen sachlich diskutieren?

      Die Türken erobern Deutschland genauso, wie die Kosovaren das Kosovo erobert haben: durch eine höhere Geburtenrate“ und „Das würde mir gefallen, wenn es osteuropäische Juden wären mit einem um 15 Prozent höheren IQ als dem der deutschen Bevölkerung. Ich habe dazu keine Lust bei Bevölkerungsgruppen, die ihre Bringschuld zur Integration nicht akzeptieren“, ist ein Auszug aus dem Repertoire Sarrazins. Außerdem meinte er: „Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert“ und „Das gilt für 70 Prozent der Türken und für 90 Prozent der arabischen Bevölkerung“.

      Das ist purer Rassismus, der einen Gruppe den höheren IQ zuzuschreiben und den anderen die Ablehnung des Staates zu unterstellen und sie verklausuliert als nicht fortpflanzungswürdig zu bezeichnen. (ständig neue Kopftuchmädchen produziert)

    9. delice sagt:

      Feindbild Islam
      Umstrittenes Pauschalurteil: Ein hoher Richter in Nordrhein-Westfalen wendet sich dagegen, dass muslimische Gemeinden den Kirchen gleichgestellt werden. Seine Begründung ist hanebüchen.

      Quelle: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2009-10/rede-richter-muslime?page=1

      Den vollständigen Vortrag von Michael Bertrams können Sie hier nachlesen.
      Quelle: http://zelos.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2009-10/Barmer-Theologische-Erklaerung.pdf

      Barmer Theologische Erklärung
      Die theologische Erklärung der Bekenntnissynode von Barmen vom 29. bis 31. Mai 1934
      Quelle: http://www.ekd.de/bekenntnisse/142.html

    10. Udo Kuffer sagt:

      Ich halte neben einigen Formulierungen („Produktion von Kopftuchmädchen“) vor allem Sarrazins Lösungsansätze für vollkommen unakzeptabel. Letzteres kommt leider in der öffentlichen Debatte kaum vor.

      Der Rest, gemeint sind die von Transferleistungen abhängigen Araber und Türken, solle sehen wo er hingeht. Pespektivisch sollen keine Transferzahlungen mehr an Einwanderer erfolgen (gemeint sind natürlich auch die hier geborenen und in 2.3.4 Generation lebenden „Einwanderer“) Zuwanderung sollte gestoppt werden, Heiraten (gemeint ist natürlich der türkische Familiennachzug) sollten nur noch im Ausland möglich sein.
      Klar, dass die NPD Herrn Sarrazin als Ausländerbeauftragter vorschlägt, damit die „Rückführung“ in Angriff genommen werden könne.



    Bitte beachten Sie unsere Netiquette. Vielen Dank!

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