Fachkräftemangel mit Migrantinnen beheben - MiGAZIN

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Die Umstellung darauf, dass jetzt die Ausländer die Überlegenen sind, da sie wenigstens einen Arbeitsplatz besitzen, ist für viele nicht nachvollziehbar. Friedrich Landwehrmann Strukturfragen der Ausländerbeschäftigung, 1969

Christine Haderthauer

Fachkräftemangel mit Migrantinnen beheben

Die Bayerische Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) möchte die Ausbildung von Migrantinnen stärker fördern, um den Fachkräftemangel zu lindern. Sie fordert, die Stärken von Migrantinnen besser zu nutzen und sie auch für die ehrenamtliche Arbeit zu gewinnen.

Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) sagte laut Mitteilung bei der letzten Kabinettssitzung vor der Sommerpause, dass sie die Ausbildung von Migrantinnen stärker fördern und so den Fachkräftemangel lindern möchte: “Aufgrund des demografischen Wandels können wir dem drohenden Fachkräftemangel nur begegnen, wenn wir verstärkt auch Frauen mit Migrationshintergrund in das qualifizierte Segment des Arbeitsmarktes integrieren.“

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Neben einer gezielten Öffentlichkeitsarbeit soll die Förderung der Frauen hin zu höherwertigen beruflichen Abschlüssen dazu beitragen, dass sich die Frauen an Weiterbildungsmaßnahmen und Sprachkursen beteiligen. Hier gelte es, besondere Kompetenzen, über die Migrantinnen verfügten, wie Mehrsprachigkeit oder Sensibilität für den Umgang mit unterschiedlichen Kulturen als Stärke zu nutzen.

In Zusammenarbeit mit Migrantenorganisationen, Wohlfahrtsverbänden und Arbeitsagenturen sollten konkrete Vorschläge erarbeitet werden, um Migrantinnen auch für die ehrenamtliche Arbeit zu gewinnen.

Schließlich, so Haderthauer, müsse müsse die Beratung und Betreuung von durch Gewalt bedrohten Frauen gefördert werden. Deshalb unterstütze Bayern im Bundesrat die Schaffung eines eigenen Straftatbestandes gegen Zwangsverheiratungen.

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Ein Kommentar
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  1. Klaus-Dieter Boden sagt:

    Norwalerweise wird Bayern als das Land der Schweinehaxen, Brezn und Weißwurst angesehen, aber jetzt muß ich feststellen, daß zunehmend auch Kreide gefrühstückt wird, zumindest von Frau Haderthauer. Wie will ich denn Migranten, denen jeden Tag das Gefühl unerwünscht zu sein vermittelt wird, motivieren, ehrenamtliche Tätigkeiten zu übernehmen ? Frau Haderthauer sollte erstmal in ihrer eigenen Partei versuchen, ein Umdenken zu initiieren. Wenn ihr das wider Erwarten gelingen sollte, wäre schon viel getan.
    Gott zum Gruße, Frau Ministerin !



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