MiGAZIN

Migration und Integration in Deutschland

Das Beitragsaufkommen [in den Rentenversicherungen beträgt] auf Grund der Beschäftigung der ausländischen Arbeitnehmer jährlich rd. 1,2 Milliarden DM, während sich die Rentenzahlungen an ausländische Arbeitnehmer jährlich auf rd. 127 Millionen DM, also etwa ein Zehntel, belaufen.

Ludwig Kattenstroth, Staatssekretär im Arbeitsministerium, März 1966, Bundesvereinigung der Dt. Arbeitgeberverbände

Berlin

Integrating Cities III

Die integrationspolitische Sprecherin Bilkay Öney (Die Grünen) erklärt anlässlich der Konferenz „Integratiing Cities III“ heute in Berlin, dass der Gastgeber von den zehn teilnehmenden Städten lernen kann. Die vorangegangenen zwei Konferenzen „Integrating Cities“ hätten gezeigt, wie sinnvoll der Dialog über Integration ist. Berlin sollte eine Strategie für seine Öffentlichkeitsarbeit entwickeln, die das Miteinander stärkt und Rassismus vorbeugt.

DATUM2. April 2009

KOMMENTAREKeine

RESSORTGesellschaft

SCHLAGWÖRTER , , ,

DRUCKENAnsicht

MEHR ZUM ARTIKEL

DANKE,
ich möchte MiGAZIN auch in Zukunft lesen!

Integrating Cities III bietet neben einem hochrangig besetzen politischen Dialog zwischen der EU Kommission und den Bürgermeistern großer europäischer Städte, Arbeitsgruppen zu Themen wie “Interkulturelle Öffnung von Verwaltungen“, “Zuwanderung hochqualifizierter Migrantinnen und Migranten in Städte” und „Kampagnen als Instrument der Integrationspolitik“. Erwartet werden der Vizepräsident der Europäischen Kommission Jacques Barrot, der Regierende Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit sowie die Bürgermeister der Städte London, Paris und Amsterdam.

„Nachahmenswert wäre ein ressortübergreifender Ausschuss wie in Helsinki. Die Stadt hat eine Koordinationsgruppe für Immigration und Integration geschaffen, die sich aus den LeiterInnen der wichtigsten Behörden zusammensetzt. Diese Gruppe soll sicherstellen, dass die Stadt bei bestimmten Fragen zu Migrations- und Integrationsangelegenheiten den gemeinsamen strategischen Positionen folgt. Ein weiteres positives Beispiel ist Malmö: Diese Stadt bietet MigrantIinnen zeitlich flexible Sprachkurse an, damit auch berufstätige MigrantInnen die Sprache erlernen können.“, so Öney.

Vorbildlich sei aber auch die Stadt Düsseldorf, die ein besonderes Praktikumsangebot für migrantische Jugendliche geschaffen habe, damit diese besser in Ausbildung vermittelt werden können. Öney abschließend: „Berlin muss das Rad also nicht neu erfinden, sondern einfach nur anderen europäischen Städten über die Schulter schauen – hierfür bietet die Konferenz eine gute Möglichkeit.“

Testen Sie den kostenlosen MiGAZIN Newsletter:
Bitte beachten Sie unsere Netiquette. Vielen Dank!

Ihr Kommentar dazu:

MiGAZIN

Ziel und Zweck von MiGAZIN ist die Förderung der politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Partizipation von Migrant(inn)en in der Aufnahmegesellschaft. In diesem Sinne soll MiGAZIN die Kommunikation fördern und füreinander sensibilisieren. Mehr über uns...

MiGMACHEN

Die Redaktionsmitglieder von MiGAZIN haben vor allem eins gelernt: Wer über sein Wissen und seine Erfahrungen schreibt, lernt immens dazu. Die kritische Diskussion mit Lesern eröffnet neue Horizonte. Daher hat das MiGAZIN-Team die Aktion-MiGMACHEN ins Leben gerufen. Hier bieten wir allen Interessierten die Möglichkeit, MiGAZIN als Autor, Pate oder Jungautor mitzugestalten. Nähere Informationen...

GRIMME Online Award 2012

    Begründung der Jury: "Über Migranten und Migration wird in Deutschland viel gesprochen. Vor allem von Deutschen. Im Chor der vielen und oft sehr lauten Stimmen fehlen aber zumeist die der Migranten. Und genau diese Lücke füllt das MiGAZIN mit qualitativ hochwertigen Texten und verständlicher Berichterstattung." Weiter ...