In Hessen arbeiten viele qualifizierte EU-Fachkräfte in einfachen Helferjobs. In einigen Kreisen liegt der Anteil bei mehr als 40 Prozent – ein bundesweites Problem. Eine Fehlsteuerung sieht das Ministerium nicht.
Inder verdienen in Deutschland besonders gut – sogar besser als Deutsche –, Bulgaren und Rumänen hingegen sehr wenig. Das geht aus einer aktuellen IW-Auswertung hervor. Für die Lohnunterschiede gibt es mehrere Gründe.
Während Politik und Wirtschaft über Fachkräftemangel klagen, scheitern qualifizierte Bewerber aus dem Iran an deutschen Konsulaten. Folge: verlorene Verträge, gebrochene Versprechen. Von Zohreh Shirazi
Sie dürfen nicht arbeiten, obwohl sie es könnten – und obwohl sie gebraucht werden. Für viele Zugewanderte wird der Traum vom Neuanfang in Deutschland zum zermürbenden Hürdenlauf. Von Magdalena Demirci
Bayern hat seit zwei Jahren beschleunigte Anerkennungsverfahren für Pflegepersonal aus dem Ausland. Jetzt wird das System auf andere Berufe erweitert. Aus der Wirtschaft und den Gewerkschaften kommt Zustimmung. Der Zuwachs kommt ganz überwiegend aus Drittstaaten.
Fachkräfte willkommen, Asylsuchende nicht? Der politische Diskurs spaltet Menschen entlang eines konstruierten Gegensatzes – und verrät dabei die Grundwerte einer solidarischen Einwanderungsgesellschaft. Von Eva-Maria Frank
Bei der Betreuung von Kleinkindern gibt es Engpässe. Zunehmend werden daher spanische Erzieherinnen angeworben. Wie gefällt es der 29-jährigen Brenda Hornos Justicia in Deutschland? Von Christina Sticht
Um dem Fachkräfte-Mangel in der Pflege entgegenzuwirken, rekrutiert die Diakonie Menschen aus dem Ausland. Einer von ihnen ist der Philippiner John Donasco. Er findet, das Leben in Deutschland hat Vor- und Nachteile. Von Sonja Scheller
Ob in einem Krankenhaus oder in einer Praxis in der Stadt oder auf dem Land: Ohne ausländische Ärztinnen und Ärzte wäre die derzeitige gesundheitliche Versorgung der Brandenburger undenkbar. Das geht aus einer Antwort der Landesregierung auf eine AfD-Anfrage hervor – gestellt nach Aschaffenburg.
Bis zu 12,8 Millionen Euro stellt Schwarz-Grün in Schleswig-Holstein für ein Welcome Center bis 2028 bereit. 2024 vermittelte die Institution fünf Bewerber. Das sei reif für eine Satiresendung, sagt die SPD.