
Rheinland-Pfalz
Neue Regeln treiben Einbürgerungen an
In Rheinland-Pfalz haben 2025 insgesamt 14.311 Ausländerinnen und Ausländer die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten. Das sind 16,7 Prozent mehr als im Vorjahr; als Grund gelten auch neue Regeln zur schnelleren Einbürgerung und zum Doppelpass.
Montag, 18.05.2026, 12:46 Uhr|zuletzt aktualisiert: Montag, 18.05.2026, 12:46 Uhr Lesedauer: 1 Minuten |
Die Zahl der Einbürgerungen in Rheinland-Pfalz ist im Jahr 2025 deutlich gestiegen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilte, erhielten 14.311 Ausländerinnen und Ausländer die deutsche Staatsangehörigkeit. Das waren rund 2.000 beziehungsweise 16,7 Prozent mehr als im Vorjahr.
Als ein Grund für den Anstieg gelten den Statistikern zufolge die seit Mitte 2024 geltenden Änderungen im Staatsangehörigkeitsrecht. Diese ermöglichen eine schnellere Einbürgerung und erleichtern die doppelte Staatsangehörigkeit.
Von den Eingebürgerten waren 7.140 Frauen und 7.171 Männer. Knapp ein Drittel lebte erst bis zu acht Jahre in Deutschland. Das Durchschnittsalter lag bei 32 Jahren.
Viele Eingebürgerte aus Syrien
Die größte Gruppe unter den Eingebürgerten stellten erneut Syrerinnen und Syrer mit 3.337 Personen, wie aus der Statistik hervorging. Allerdings setze sich der rückläufige Trend bei syrischen Staatsangehörigen fort: 2024 waren demnach noch 4.503 Syrerinnen und Syrer eingebürgert worden, 2023 sogar 5.359.
Auf Platz zwei lagen wie im Vorjahr türkische Staatsangehörige mit 1.336 Einbürgerungen. Danach folgten Menschen mit russischer, afghanischer, rumänischer und iranischer Staatsangehörigkeit. (dpa/mig) Aktuell Panorama
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