Den eigenen Vermieter zu beschimpfen, ist wohl nie eine gute Idee – erst recht nicht, ihn rassistisch zu beleidigen. In einem Fall aus Hannover drohte die Mieterin sogar mit der AfD. Das Amtsgericht macht nun klar: Das kann ernste Folgen haben.
Der Tod einer 16-Jährigen in Friedland bewegt den Landtag: Innenministerin Behrens zeigt sich offen für einen neuen Umgang mit abgelehnten Asylbewerbern. Welche Maßnahmen sie vorschlägt.
Mitarbeiter von Abgeordneten und Fraktionen im hessischen Landtag sollen künftig auf Verfassungstreue geprüft werden. In der Vergangenheit wurden dubiose Kontakte zu Rechtsextremisten bekannt. Die AfD-Fraktion fordert lockere Regeln.
Die österreichische Regierung sieht es als Maßnahme gegen Unterdrückung: Kopftuchverbot für Mädchen unter 14 Jahren. Die Islamische Glaubensgemeinschaft spricht von Ausgrenzung und warnt vor Stigmatisierung. Kann das Verbot diesmal vor dem Verfassungsgericht standhalten?
Hasan Sulaiman floh aus Syrien, fand in Weimar ein Zuhause und bei DHL in Nohra einen Job. Warum das Paketzentrum ohne Zuwanderer längst einpacken müsste – und was das mit Bürokratie zu tun hat. Von Sebastian Münster
Im Ruhrgebiet werden bulgarischer und rumänischer Zuwanderer zum politischen Werkzeug. Statt strukturelle Ursachen anzugehen, schüren Spitzenpolitiker Ressentiments – und gefährden so den sozialen Frieden. Von Joachim Krauß
Beim Terroranschlag von Solingen starben drei Menschen. Der Attentäter Issa al Hasan ist geständig. Nun ist das Urteil gefallen. Die Tat hat bundesweit eine Asyl-Debatte ausgelöst und Experten zufolge das gesellschaftliche Klima verändert.
Rund 12,4 Millionen Kinder sind weltweit auf der Flucht. Knapp die Hälfte dieser Kinder hat keinen Zugang zu Schule und Bildung. Das UNHCR schlägt Alarm und kritisiert Kürzungen für die humanitäre Hilfe.
Die Bundesregierung versprach mehr als 2.000 schutzbedürftigen Afghanen die Aufnahme. Doch das Programm ist gestoppt, nur knapp 50 Personen durften bisher einreisen. Eine von ihnen ist Zakia Shams Shukori. Sie erzählt ihren Weg nach Deutschland. Von Reimar Paul
Bis zu 2.700 Euro sollen Betrüger für ein gefälschtes Sprachzertifikat verlangt haben. Einsatzzweck: Einbürgerung. Die Polizei ermittelt in mehreren Bundesländern.