Weniger ausländische Studienanfänger in Deutschland
Im Corona-Jahr haben sich deutlich weniger Studierende neu an einer deutschen Hochschule immatrikuliert. Hauptgrund ist laut Statistikamt das Fernbleiben ausländischer Studierender.
Donnerstag, 08.04.2021, 5:22 Uhr|zuletzt aktualisiert: Dienstag, 06.04.2021, 13:01 Uhr Lesedauer: 0 Minuten |
Im Jahr 2020 wirkten sich die coronabedingten Reisebeschränkungen stark auf den Hochschulalltag aus: Nach vorläufigen Ergebnissen nahm gut ein Fünftel (21 Prozent) weniger ausländische Studierende ein Studium an einer deutschen Hochschule auf, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.
Zwar habe die Zahl der deutschen Studienanfänger geringfügig zugenommen: um 2 Prozent auf 389.200. Das Wegbleiben der ausländischen Studierenden habe jedoch dafür gesorgt, dass sich mit 488.600 Studierenden insgesamt 4 Prozent weniger neu immatrikulierten als im Studienjahr 2019. Laut Statistikamt ist das der stärkste Rückgang seit 2012. (epd/mig)
Wir informieren täglich über das Wichtigste zu Migration, Integration und Rassismus. Dafür wurde MiGAZIN mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet. Unterstüzte diese Arbeit und verpasse nichts mehr: Werde jetzt Mitglied.
MiGGLIED WERDEN- Sprache des Misstrauens Merz stellt Muslime unter Vorbehalt
- Demokratische Kälte AfD liefert den Takt, die Union tanzt
- „Demokratie leben!“ Priens Kurswechsel verunsichert Zivilgesellschaft
- „Beschämend“ Merz soll zu Frauenhass sprechen – und landet bei Migration
- Realpolitik verbiegt Rechtsstaat Abschiebung um jeden Preis
- Habermas neu lesen Einleben statt Integration