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23.09.2012 – Gore, EU Betritt Türkei, Griechenland, Islam, Charlie Hebdo, Juden

Die Themen des Tages sind: Türkei ist ein Schlüsselland; US-Vizepräsident Al Gore: „Eigentlich sollte die EU der Türkei beitreten“; Jüngstes Opfer ist die Armee; Karikaturen des Propheten Mohammed Meinungsfreiheit? Jede noch so kleine Kritik gegen Juden werde als Antisemitismus bestraft

Von TRT Sonntag, 23.09.2012, 12:11 Uhr|zuletzt aktualisiert: Sonntag, 23.09.2012, 12:31 Uhr Lesedauer: 3 Minuten  |   Drucken

Presseschau der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World)

Türkei ist ein Schlüsselland
Zaman berichtet unter der Schlagzeile „Türkei ist ein Schlüsselland“, die Europäische Union werde in dem Strategiedokument, das nächsten Monat veröffentlicht werde, die positive Rolle der Türkei in ihrer Region würdigen. Dem Blatt zufolge werde in dem Strategiedokument der EU, das den wichtigsten Teil des Erweiterungspakets darstellt, die Türkei als Schlüsselland für die Sicherheit und den Wohlstand der Union erklärt. Im dem Entwurf werde die neben der regionalen Rolle auch die Wirtschaft, die Außenpolitik sowie die Rolle bei der Energiesicherheit der Türkei gewürdigt, schreibt Zaman.

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US-Vizepräsident Al Gore: „Eigentlich sollte die EU der Türkei beitreten“
Star meldet unter der Schlagzeile „eigentlich sollte die EU der Türkei beitreten“, der ehemalige US-Vizepräsident, das Apple-Vorstandsmitglied, der hochrangige Google-Berater und Nobel-Friedenspreisgewinner, Al Gore habe die Türkei gelobt. Im Zusammenhang mit dem jüngsten Stand in den Beziehungen zwischen der EU und der Türkei habe Gore auf humorvolle Weise vermerkt, die EU könne einen Beitritt in die Türkei beantragen. Dem Blatt nach habe Al Gore zudem betont, vor der Türkei würden einige große Gelegenheiten stehen. Das Pro-Kopf-Einkommen steige weiter und die Zukunft der Türkei sei blendend. Wäre doch der Verlauf der globalen Wirtschaft so positiv wie der der türkischen Wirtschaft und die EU sollte eigentlich der Türkei beitreten, habe der ehemalige US-Vizepräsident weiter gesagt.

Jüngstes Opfer ist die Armee
In Vatan lesen wir unter der Schlagzeile „jüngstes Opfer ist die Armee“, im Rahmen der drastischen Einsparungen habe die griechische Regierung nun auch die Verteidigungsausgaben um 517 Millionen Euro gekürzt. Während des 30-jährigen Wettrüstens mit der Türkei habe Athen grenzenlos Geld ausgegeben. Die Ausgaben für die griechische Armee sei nun gekürzt worden. Dem Blatt nach habe die Athener Regierung in den vergangenen zwei Jahren alle militärischen Ausschreibungen zum Kauf von Munition und im Rahmen der neuen Sparmaßnahmen die für 2012 geplanten Waffenkäufe für 104 Millionen Euro annulliert. Der Kauf von Munition im Wert von 333 Millionen Euro hingegen sei verschoben worden. Ferner schreibt Vatan, Kriegsflugzeuge und Kriegsschiffe würden aus dem Inventar gestrichen und die Zahl der Soldaten werde reduziert.

Karikaturen des Propheten Mohammed Meinungsfreiheit?
Radikal berichtet, die Veröffentlichung von Karikaturen des Propheten Mohammed in dem französischen Satiremagazin „Charlie Hebdo“ habe Diskussionen über „Meinungsfreiheit“ und „Recht auf Protest“ in Frankreich entfacht. Dem Blatt nach habe die französische Verwaltung die Veröffentlichung der Karikaturen im Rahmen der „Meinungsfreiheit“ verteidigt. Aber ein geplanter Protest der Muslime sei nicht genehmigt worden. Dies habe zu Diskussionen über einen doppelten Standard bei der Interpretation und der Anwendung der „Meinungsfreiheit“ geführt. Das französische Volk suche nach Antworten auf die Frage: jede noch so kleine Kritik gegen Juden werde als Antisemitismus bestraft und negative Äußerungen gegen Homosexuelle werde von der französischen Justiz als Hasskriminalität geahndet. Warum würden aber Äußerungen oder Aktionen, durch die sich Muslime verletzt fühlen, mit dem Schutzschild der „Meinungsfreiheit“ umgeben, heißt es in Radikal.

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