Ausstellung

„Synagoge. Juden in Görlitz“

Einen aktiven Beitrag zu einer demokratischen Erinnerungskultur und zu einer Wertorientierung an Weltoffenheit und Toleranz soll die neu eröffnete Ausstellung „Synagoge. Juden in Görlitz“ leisten. Sie ist zu sehen im Foyer des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst.

Freitag, 23.09.2011, 8:24 Uhr|zuletzt aktualisiert: Dienstag, 27.09.2011, 1:59 Uhr Lesedauer: 1 Minuten  |   Drucken

Die vom Förderkreis Görlitzer Synagoge e.V. gestaltete Ausstellung setzt sich thematisch mit der jüdischen Geschichte in Görlitz, von der Ansiedlung im Mittelalter bis zum Ende des jüdischen Lebens in der Zeit des Nationalsozialismus, auseinander. Mittels zahlreicher – teilweise bisher unveröffentlichter – Fotos und aufschlussreicher Texte wird das Leben in der Gemeinde und das wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Leben der jüdischen Bevölkerung in der Stadt veranschaulicht. Zudem wird den Besuchern die Baugeschichte und Architektur der Synagoge sowie die Geschichte ihrer Nutzung bis in die Gegenwart erläutert.

„Unser Anliegen ist es, mit dieser Ausstellung einen aktiven Beitrag zu einer demokratischen Erinnerungskultur und zu einer Wertorientierung an Weltoffenheit und Toleranz zu leisten. Zudem möchten wir den Besuchern die Möglichkeit bieten, sich auch mit diesem dunklen Teil der sächsischen Geschichte auseinander zu setzen und den interkulturellen Dialog zu suchen“, so Kunstministerin Sabine von Schorlemer im Vorfeld der Eröffnung.

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Rahmenprogramm
Die Ausstellung im Foyer des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst findet im Rahmen der „15. Jiddischen Musik- und Theaterwoche – Begegnungen mit Jüdischem Leben“ und mit freundlicher Unterstützung durch den Freundeskreis Dresdner Synagoge e.V. statt. Sie kann ab sofort und bis zum 4. November 2011, montags bis freitags von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr, besucht werden.

Unter der Schirmherrschaft von Staatsministerin Sabine von Schorlemer erwartet die Besucher der „15. Jiddischen Musik- und Theaterwoche – Begegnungen mit Jüdischem Leben“ vom 23. Oktober bis 6. November 2011 außerdem ein Repertoire von mehr als 40 Einzelveranstaltungen. Theaterstücke, Filme, Musikaufführungen, Workshops und Ausstellungen gewähren faszinierende Einblicke in das reiche jüdische Kulturleben. (fr)

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