Lehrermangel
Mehr Migranten sollen als Lehrer arbeiten
Um den Lehrermangel an deutschen Schulen zu bekämpfen, will die Bundesregierung künftig mehr Einwanderer an Schulen einsetzen. Darauf haben sich laut Medienberichten Bildungsministerin Annette Schavan, Innenminister Wolfgang Schäuble und die Integrationsbeauftragte der Regierung, Maria Böhmer, verständigt.
Montag, 23.03.2009, 20:48 Uhr|zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 12.08.2010, 7:32 Uhr Lesedauer: 1 Minuten |
Eine Arbeitsgruppe der Länderkultusminister und des Ministeriums prüfe bereits, wie hoch qualifizierten Migranten der Zugang zum Lehrerberuf erleichtert werden kann. Laut Spiegel sei eine leichtere Anerkennung ausländischer Hochschulabschlüsse denkbar. Zwar sei die Schulpolitik Sache der Länder. Für die Anerkennung von Abschlüssen aus dem Ausland sei aber das Bundesbildungsministerium zuständig.
Patrick Meinhardt, bildungspolitischer Sprecher der FDP, kritisierte hingegen das Vorgehen. Erleichterte Anerkennung von ausländischen Bildungsabschlüssen drohe zu einer bildungspolitischen Eintagsfliege zu werden. „Wir müssen erreichen, dass mehr junge Menschen mit Migrationshintergrund bei uns den Lehrerberuf ergreifen“, sagte er.
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Ich finde die Aktion sehr gut und erlebe es im Moment selbst wie meine Freundin, eine gut ausgebildete Lehrerin aus der Slowakei mit 9 Jahren Erfahrung um die anerkennung in NRW kämpft.
Trotz das in NRW diese Aktion schon seit 2 Jahren läuft, scheint dies bei den entscheidenden Behörden noch nicht angekommen zu sein. Sie wartet jetzt schon seit Juli 2008 auf die Anerkennung und versinkt in unserem Behördenmaloch….