Corona-Hilfe

Zinsloses Darlehen für ausländische Studierende

Drei Viertel aller ausländischen Studierenden in Deutschland müssen ihr Studium mit Nebenjobs finanzieren. Die Corona-Pandemie trifft viele mit voller Wucht. Jetzt hat der Bund reagiert: Ein zinsloses Darlehen soll helfen, die Corona-Zeit zu überbrücken.

Deutsche und ausländische Studierende, die wegen der Corona-Pandemie in finanzielle Not geraten sind, sollen ein zinsloses Darlehen in Höhe von bis zu 650 Euro monatlich erhalten. Das kündigte Bundesbildungsministerin Anja Karliczek an [1]. Abgewickelt soll der Kredit über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

„Viele Studierende haben im Zuge der Corona-Pandemie ihre Studentenjobs verloren. Die betroffenen Studierenden stellt dies vor finanzielle Engpässe. Sehr viele Studierende sind neben dem Studium erwerbstätig. Etwa zwei Drittel aller Studierenden arbeiten neben dem Studium, bei den ausländischen Studierenden sind es sogar drei Viertel“, erklärt Karliczek.

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Lob für Hilfe

Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Peter-André Alt, ist erleichtert über die Hilfe: „Der Bund geht damit ein für viele Studierende brennendes Problem an. Wir sind dankbar, dass die Betroffenen nun die aktuelle Krise überbrücken können.“

Auch der Präsident des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, Joybrato Mukherjee zeigt sich erfreut: „Diese Maßnahmen sind unerlässlich, um Studienabbrüche gerade internationaler Studierender zu verhindern und Deutschlands exzellenten Ruf als Studiendestination für ausländische Talente zu bewahren.“ (mig)