Neue Wähler braucht das Land

Deutsche Parteien auf Stimmenfang unter Migranten

In den USA ist Ethnic Campaigning nichts Außergewöhnliches. Bürger mit Migrationshintergrund werden als besondere Wählergruppe angesprochen. Schon seit den 1960ern wird das Wahlverhalten von Einwanderern analysiert. Da steckt Deutschland noch in den Kinderschuhen oder?

Sie könnten am 22. September das Zünglein an der Waage sein: Rund 5,8 Millionen Deutsche mit Migrationshintergrund sind in diesem Jahr wahlberechtigt. Keine Partei kann es sich mehr leisten, diese Wählergruppe noch zu ignorieren. Doch was in den USA seit Jahren unter dem Stichwort Ethnic Campaigning zu jedem Wahlkampf gehört, wurde in Deutschland bisher kaum beachtet.

Wie sieht es in diesem Jahr aus? Inwiefern unterscheiden sich die Ansprachen bei den großen Parteien? Diesen Fragen geht ein Podcast auf den Grund, in dem Experten aus Wissenschaft und Politik sowie Parteienvertreter mit und ohne Migrationshintergrund zu Wort kommen.

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Und wie ist die Stimmung auf der Straße kurz vor der Wahl? Eine kleine Umfrage zeigt ein buntes Stimmungsbild. Ob und wie fühlen sich die Migranten in Deutschland überhaupt von der Politik und dem diesjährigen Bundestagswahlkampf angesprochen.

[audio:130919-umfrage_ethnic_campaigning.mp3|titles=Ethnic Campaign – Deutsche Parteien auf Stimmenfang unter Migranten|artists=Buchta; Erdmeier; Kruse; Huhn; Düttmann; Hunger]

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