Deutsche Presse

16.06.2011 – Ausländer, Terror, Ariernachweis, Koch-Mehrin, Papandreou, Türke

Brandanschlag auf Ausländer: Verdächtiger entlassen; Dutzende Terrorverdächtige in deutschen Großstädten; Burschenschafter streiten über „Ariernachweis“; Silvana Koch-Mehrin; Papandreou will Vertrauensfrage stellen; Nato setzt Luftangriffe fort; Gespräche über neue türkische Verfassung

Die Themen des Tages sind:

Über zwei Monate nach dem Brandanschlag auf Ausländer in Winterbach (Rems-Murr-Kreis) ist einer der Verdächtigen aus der Untersuchungshaft entlassen worden.

Deutschland besitzt einen hohen Anteil an Ausländern. Aber sind diese auch wirklich integriert? Zeus-Reporterinnen fragten nach.

Sie leben in Großstädten und wurden zum Töten ausgebildet: Laut „Stern“ leben zwei Dutzend islamistische Terroristen in Deutschland, die zum Einsatz bereitstehen.

In der Deutschen Burschenschaft tobt ein heftiger Streit über das Deutschsein – dem ältesten Dachverband der Studentenverbindungen droht die Spaltung.

Die im Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 organisierten Gegner des Bahnprojekts wollen einen Baustopp bis zum Abschluss des Planänderungsverfahrens für den geplanten Tiefbahnhof notfalls juristisch durchsetzen.

Silvana Koch-Mehrin will offenbar nicht hinnehmen, dass die Univerisität Heidelberg ihr die Doktorwürde entzieht – und greift die Hochschule an.

Präsidentschaftskandidatin hoch im Kurs für die Wahl im kommenden Jahr. Die Tochter von Jean Marine Le Pen will Rechtsradikale aus der „Front National“ verdrängen und die Partei modernisieren.

Wer Menschen wegen ihrer Herkunft diskriminiert, kommt oft ungeschoren davon, kritisiert die Volksanwaltschaft – Neues Gesetz gefordert.

ÖVP-Staatssekretär Kurz fordert ein zweites kostenloses und verpflichtendes Kindergartenjahr für Kinder mit sprachlichen Defiziten. Die SPÖ signalisiert Zustimmung.

Griechenlands Ministerpräsident Papandreou will am Donnerstag das Kabinett umbilden und die Vertrauensfrage stellen.

Die Nato hat erneut Ziele in der Hauptstadt Tripolis unter Beschuss genommen – darunter angeblich auch ein Wohnviertel.

Nach dem Sieg der islamisch-konservativen Partei AKP in der Türkei wollen Vertreter der Regierungspartei und der Opposition Gespräche über eine neue Verfassung aufnehmen.

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