Deutsche Presse

28.05.2011 – Einbürgerung, SPD, Halal, Pierre Vogel, Linksextremismus, Türkei

Stadt Essen will die Einbürgerung von Neudeutschen künftig feiern; „Halal“-Produkte in deutschen Supermärkten; Anti-Terror-Gesetze; Linksextreme vor Innenministerkonferenz festgenommen; Ratko Mladic: Das Kriegsverbrechen von Srebrenica; Erdogan gegen Legalisierung der Vielehe in der Türkei

Die Themen des Tages sind:

Essen will die Einbürgerung für Neudeutsche künftig feiern, wie es in Nachbarstädten wie Mülheim oder Duisburg längst üblich ist.

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Die SPD hat erstmals seit mehr als 100 Jahren bundesweit weniger als eine halbe Million Mitglieder.

Islam-konforme Lebensmittel gibt es meist nur im türkischen Laden an der Ecke. Die Zielgruppe wächst stetig, doch der deutsche Handel bleibt bei „Halal“-Ware skeptisch – noch.

Der umstrittene islamistische Prediger Pierre Vogel will ein Verbot der Kundgebung in Koblenz nicht hinnehmen – und war damit am Verwaltungsgericht erfolgreich.

Die Polizei hat drei Männer aus der linksextremistischen Szene festgenommen, die Anschläge auf die Innenministerkonferenz in Frankfurt am 22. Juni verüben wollten.

Jeden zweiten Tag wird in Deutschland ein Kind umgebracht: Die Zahl der Fälle ist 2010 um gut zwanzig Prozent gestiegen, die der Misshandlungen nahm um sieben Prozent zu.

Im Streit um die Verlängerung der Anti-Terror-Gesetze bekommt Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) Unterstützung aus Norddeutschland.

Mit der Verhaftung Ratko Mladic‘ ist die Aufklärung der Gräuel des Balkankrieges nicht am Ende. Diese Aufarbeitung steht ganz Europa noch bevor.

Mit einem klaren Nein zur Legalisierung der im Islam erlaubten Vielehe hat sich in der Türkei Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan in eine neu aufgeflammte Polygamie-Debatte eingeschaltet.

Integration und Migration

Verwaltungsgericht: Islamist Vogel darf in Koblenz Kundgebung halten

Deutschland

Linksextreme vor Innenministerkonferenz festgenommen

Kriminalität in Deutschland

Friedrich (CSU) will Anti-Terror-Gesetze prüfen

Ausland

Ratko Mladic: Das Kriegsverbrechen von Srebrenica

Türkei