Polizeigewalt ist eine der Manifestationen Anti-Schwarzem-Rassismus, wie er sich in den deutschen Institutionen niederschlägt; Rassismus in Behörden, Lagern, Migrationspolitiken und im Bildungssystem. Alle diese Bereiche müssen zusammen gedacht werden. Von Saraya Gomis
Urlaubszeit, Pandemie und ich mache Ferien in Deutschland. Dabei plane ich um rassistische No-go-Areas für Schwarze herum. Vorurteile lehne ich eigentlich ab, aber sicher ist sicher. Ein Dilemma. Von Josephine Macfoy
Mehr als eine Million schwarze Menschen leben in Deutschland. Gegen rassistische Anfeindungen wegen ihrer Herkunft oder Hautfarbe setzen sie sich zur Wehr. Erstmals soll ein "Afrozensus" mehr über ihre Lebenssituation herausfinden. Von Alexander Lang
Die Kombination Frau, schwarz, Oscar ist bis heute selten. Die erste Afroamerikanerin, die die Filmtrophäe erhielt, war vor 80 Jahren Hattie McDaniel für die beste Nebenrolle in "Vom Winde verweht" - zu Zeiten strenger Rassentrennung. Von Rudolf Worschech
Als italienisches Kind habe ich unzählige Male die Geschichte des uomo nero gehört. Erst später bemerkte ich, dass der uomo nero kein Unikum in der italienischen Tradition ist, sondern ein schwarzes Motiv der westlichen Welt. Er soll Kinder erschrecken, weiße Kinder. Von Francesca Polistina
Der Roman "The Hate U Give" um eine Schülerin, die erleben muss, wie ein Freund von einem Cop erschossen wird, war in den USA ein Bestseller. George Tillman Jr. macht daraus einen packenden Film über das Erwachen einer jungen schwarzen Frau. Von Kai Mihm
Ein italoamerikanischer Rausschmeißer chauffiert einen berühmten schwarzen Jazz-Pianisten in den 60-er Jahren durch den amerikanischen Süden. Peter Farrellys "Green Book" ist fünf Mal für den Oscar nominiert. Von Anke Sterneborg
In Deutschland wird zahlreichen Kolonialisten noch immer mit Straßennamen gehuldigt. Durch diese Straßen gehen Schwarze Menschen. Sie Kaufen ein oder bringen ihre Kinder zur Schule und wandeln auf asphaltierten Ruhmesmalen der Unterdrücker und Mörder ihrer Vorfahren. Von Sami Omar
In den vergangenen 25 Jahren sind mehr als 35.000 Menschen auf der Flucht nach und in Europa ums Leben gekommen. Zum Internationalen Tag der Menschenrechte wurde die Liste der Toten in Buchform herausgeben, um der Debatte um Flucht und Tod wieder ein menschliches Antlitz zu geben. MiGAZIN veröffentlicht einen Ausschnitt aus dem Buchbeitrag von Lorenz Narku Laing. Von Lorenz Narku Laing
Wie wurden Versklavung und Kolonialisierung mit der christlichen Nächstenliebe vereinbart? Wie lässt sie sich mit der aktuellen Flüchtlingspolitik vereinbaren? Warum und mit welchen Folgen? Von Sami Omar Von Sami Omar