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Solaranlage © de.depositphotos.com

Fluchtursachen bekämpfen

Photovoltaik für alle – an der Energiewende teilhaben

Der Klimawandel und seine Folgen gehören inzwischen mit zu den größten Fluchtursachen auf der Erde. Regierungen versprechen immer wieder die Fluchtursachen zu bekämpfen. Inzwischen können auch Verbraucher einen Beitrag dazu leisten.

Mittwoch, 28.12.2022, 0:47 Uhr|zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 04.01.2023, 15:12 Uhr Lesedauer: 4 Minuten  |  

Erneuerbare Energien sind essenziell für eine grüne Zukunft. Norwegen ist ein Vorreiter auf diesem Gebiet, denn seit Januar 2022 bezieht das Land 98,5 Prozent seines Stroms aus erneuerbaren Energien und bekämpft damit indirekt Fluchtursachen. Warum: Der Klimawandel ist inzwischen eine der größten Fluchtursachen weltweit. Millionen Menschen fliehen aufgrund des Klimawandels und seinen Folgen bereits und die Zahl steigt wegen immer schlimmeren Naturkatastrophen immer weiter an. Eine Photovoltaikanlage kann helfen, dieser Gefahr vorzubeugen.

Allerdings ist bekannt, dass Photovoltaikanlagen kostspielige Investitionen sind, die sich nicht jeder leisten kann. Doch es gibt auch die Option, eine entsprechende Solaranlage anzumieten. Aber eins nach dem anderen:

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Wozu benötigt man eine Solaranlage?

Eine Solaranlage wandelt Sonnenlicht in elektrischen Strom und thermische Energie um. Durch diese Anlage kann ein großer Teil des täglichen Strombedarfs selbstständig gedeckt werden. Das sorgt nicht nur für einen klimafreundlichen Haushalt, sondern auch für weniger Abhängigkeit von großen Konzernen und externer Versorgung. Und die Umwelt wird weniger belastet.

Wie mietet man eine Solaranlage?

Wer eine Photovoltaik mieten möchte, hat inzwischen viele Optionen? Es gibt verschiedene Anbieter, mit denen Verbraucher einen Vertrag abschließen können. Mieter müssen dabei nicht viel tun. Der Anbieter kümmert sich um die Planung, installiert die Anlage und übernimmt die Wartung. Sollten Probleme auftreten, ist der Vermieter ebenfalls für Reparaturen zuständig. Allerdings sind Vermieter nicht verpflichtet, in so eine Anlage zu investieren. Ein Gespräch kostet aber beide Seite nichts.

Insgesamt spart man sich mit einer gemieteten Solaranlage viel Aufwand. Man muss sich lediglich für einen Anbieter entscheiden und Kontakt aufnehmen mit der Fachfirma der Wahl. Oft muss in einem Formular relevante Informationen zum Dach und den örtlichen Gegebenheiten eingegeben werden. Anschließend kann sich der Verbraucher zurücklehnen und darauf warten, dass der Anbieter sich zu einem Vorgespräch meldet.

Vorteile einer gemieteten Photovoltaikanlage

Wer sich dazu entscheidet, darf sich auf einige Vorteile freuen. Die Energiepreise steigen und Deutschland hängt mit den erneuerbaren Energien hinterher. Eine Solaranlage ist da eine gute Möglichkeit, sich dagegen zu schützen und der Umwelt zu helfen. Folgende Vorteile bringt eine Solaranlage tatsächlich:

  • Saubere Energie: Die Energie, die aus Photovoltaik gewonnen wird, ist emissionsfrei und sauber. Mit einer eigenen Solaranlage nimmt man die Dinge selbst in die Hand und trägt zu einer klimaneutralen Zukunft bei.
  • Kostenloser Strom: Ist die Anlage einmal installiert, ist der Strom kostenlos. Solarenergie ist die ideale Chance, sich vor steigenden Stromkosten zu schützen.
  • Senkt Stromkosten: Solarenergie ist nicht nur kostenlos, sie senkt nebenbei auch die bisherigen Stromkosten durch die geringere Nachfrage.
  • Unabhängigkeit: Mit eigenem Solarstrom kann man sich teilweise selbst versorgen und ist weniger abhängig von großen Stromerzeugern.
  • Keine Anschaffungskosten: Der Preis für eine vollständige Photovoltaik-Anlage befindet sich im fünfstelligen Bereich. Die Miete wird hingegen monatlich bezahlt und es fallen im Vergleich nur geringe Kosten an. So kann man sich mit weniger Rücklagen eine Solaranlage ermöglichen oder angelegtes Kapital für andere Zwecke nutzen.
  • Keine Arbeit: Planung, Installation, Wartung, Versicherung und mögliche Reparaturen werden vom Vermieter übernommen.
  • Und zuletzt: Mit einer Photovoltaik-Anlage hilft man auch, die Umwelt zu schützen und somit bekämpft man auch Fluchtursachen.

Gibt es Nachteile?

Den Vorteilen steht ein entscheidender Nachteil gegenüber: Eine Solaranlage ist kostspielig. Zwar fallen beim Mieten von Photovoltaik keine hohen Einmalkosten an, allerdings bestehen monatliche Ausgaben über die gesamte Vertragslaufzeit. Diese bewegen sich in der Regel zwischen 50 und 200 Euro, dafür entfallen sämtliche Anschaffungskosten.

Mit einer Solaranlage ist man immer vom Wetter abhängig und hat dadurch schwankende Ausbeuten. Im Sommer ist die Anlage am effektivsten, im Winter ist der Ertrag deutlich geringer.

Wie lange läuft der Mietvertrag?

Der Mietvertrag für eine Solaranlage läuft in der Regel 15 bis 20 Jahre. Danach kann man diese entweder kostenlos abbauen lassen oder für einen kleinen Preis abkaufen. Dieser beläuft sich bei den meisten Anbietern auf 1 Euro.

Fazit – Photovoltaik für alle

Die Möglichkeit, eine Solaranlage zu mieten, eröffnet neue Optionen im Bereich der erneuerbaren Energien. Es ist somit jedem möglich, sein Haus mit Solarpanels auszustatten. Das Mietverhältnis sorgt dafür, dass alle wichtigen Aufgaben in die Hände des Vermieters fallen. Es bestehen keine Anschaffungskosten und man muss sich nicht um Installation, Wartung oder Versicherung kümmern. (em)

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