Einwanderung

Berlin und Brandenburg wachsen weiter

In Berlin und Brandenburg leben mehr Menschen. Hauptgrund ist die Einwanderung aus dem Ausland. Das geht aus den Statistischen Jahrbüchern hervor.

Die Einwohnerzahl von Berlin und Brandenburg ist im vergangenen Jahr weiter gewachsen. In Berlin hätten Ende 2018 mehr als 3,6 Millionen Menschen gelebt, 0,9 Prozent mehr als Ende 2017, hieß es bei der Vorstellung der Statistischen Jahrbücher für beide Bundesländer [1] in Potsdam. In Brandenburg stieg die Zahl der Einwohner um 0,3 Prozent auf mehr als 2,5 Millionen.

Berlin wachse vor allem durch Einwanderung aus dem Ausland, sagte Martin Axnick vom Statistikamt. Brandenburg profitiere vom Zuzug aus Berlin. Mehr als drei Viertel des sogenannten Wanderungsgewinns von rund 21.000 Menschen stamme dort aus dem Land Berlin.

2019 habe sich der Bevölkerungszuwachs in Berlin bis Ende August deutlich verlangsamt, in Brandenburg sei weiter ein starkes Wachstum zu verzeichnen, hieß es weiter. Berlin sei in den vergangenen fünf Jahren im Durchschnitt jährlich um 47.700 Einwohner gewachsen. Bis Ende August 2019 sei die Zahl auf rund 7.000 neue Einwohner gesunken. In Brandenburg sei im gleichen Zeitraum ein Zuwachs um 7.255 Einwohner verzeichnet worden. (epd/mig)