Statistik

Berlin wächst auf 3,67 Millionen Einwohner

Die Einwohnerzahl Berlins ist um mehr als 60.000 Menschen gewachsen, rund 56.000 von ihnen sind Ausländer. Das teilt das Statistische Landesamt mit. Der Ausländeranteil liegt nun bei 18,4 Prozent.

Die Einwohnerzahl Berlins ist im vergangenen Jahr statistisch etwa um die Größe von Frankfurt/Oder gewachsen. Wie das Statistische Landesamt Berlin-Brandenburg [1] am Freitag mitteilte, lag die Zahl der im Einwohnermelderegister verzeichneten Personen am 31. Dezember 2016 bei 3.671.000. Das waren gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres 60.500 Menschen mehr. Der starke Anstieg beruht vor allem auf dem Zuzug von Ausländern und dem Nachholeffekt bei der Registrierung von Schutzsuchenden.

Ebenfalls gestiegen ist die Zahl der Deutschen. Konkret wurden im vergangenen Jahr im Saldo 4.800 neue deutsche und 55.700 neue ausländische Einwohner im Melderegister Berlins verzeichnet. Damit wuchs Berlin in den zurückliegenden fünf Jahren um 243.500 Einwohner – das waren pro Jahr im Durchschnitt um 48.700.

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Der Ausländeranteil liegt nun bei 18,4 Prozent, der Anteil der Einwohner mit Migrationshintergrund (Ausländer sowie Deutsche mit Migrationshintergrund) bei 31,4 Prozent. Die größten Ausländergruppen kommen den Angaben zufolge aus der Türkei (97.700), Polen (55.800) und Syrien (28.600). Die größten Gruppen von Menschen mit Migrationshintergrund waren Türken (176.700), Polen (107.800) und Russen (53.800). (epd/mig)