Statistik

Zwölf Prozent der Pflegekräfte kommen aus anderen Ländern

In Deutschland arbeiten drei Millionen Menschen in der Pflegebranche. Über 370.000 von ihnen haben einen Migrationshintergrund – die meisten kommen aus Polen, Bosnien und Kasachstan.

In den deutschen Pflegeberufen liegt der Anteil von Zuwanderern bei zwölf Prozent. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, arbeiteten 2013 rund 373.000 Menschen mit Migrationshintergrund in Kliniken oder Pflegeheimen.

76.000 von ihnen stammten den Angaben zufolge aus Polen (20 Prozent). Auf Platz zwei und drei liegen die Herkunftsländer Bosnien und Herzegowina (47.000) und Kasachstan (31.000).

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Insgesamt arbeiteten drei Millionen Menschen in der Pflegebranche. Mit einem Anteil von 83 Prozent war der Großteil davon weiblich. Unter den zugewanderten Pflegekräften liegt der Anteil mit 93 Prozent noch höher.

Die Daten wurden auf Grundlage des Mikrozensus 2013 erhoben. Zu den Pflegeberufen zählen unter anderem die Gesundheits- und Krankenpflege, der Rettungsdienst, die Geburtshilfe sowie die Altenpflege. (epd/mig)